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Von Störchen, Kuhdung und einer Heideprinzessin, die's in sich hat ... Die Wahlgroßstädterin Nele kehrt nach Jahren zurück in die Lüneburger Heide. Im Gepäck hat sie Tränen um den frisch verstorbenen Opa. Und seine Asche - die sie prompt im ICE vergisst. Daheim sind Oma und Großtante in heftigem Streit über den Grabstein entbrannt, und Neles Mutter verschwindet auf einen Selbstfindungstrip. Zu allem Überfluss erwartet Neles Jugendliebe Karl sie sehnsüchtig, dabei träumt sie doch von Paul, Opas attraktivem Anwalt - der ihr zudem noch ein paar Familiengeheimnisse enthüllt ...
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Brigitte Kanitz wuchs in Rom, Lugano und Hamburg auf. Sie arbeitete als Redakteurin für diverse Printmedien, bevor es sie zurück nach Italien zog, wo sie seit vielen Jahren als freie Autorin lebt. Für Blanvalet hat sie bereits eine ganze Reihe von romantischen Komödien geschrieben.
Produktdetails
- Verlag: Penguin Random House
- Seitenzahl: 320
- Erscheinungstermin: 8. Juni 2012
- Deutsch
- ISBN-13: 9783641075637
- Artikelnr.: 37206426
Nele, die vor 13 Jahren aus der Lüneburger Heide und vor ihrer chaotischen Familie geflüchtet ist, lebt nun zufrieden in München. Sie hat einen tollen Job und ist kurz davor, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.
Da steht eines Tages ihr Opa vor der Tür und will mit …
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Nele, die vor 13 Jahren aus der Lüneburger Heide und vor ihrer chaotischen Familie geflüchtet ist, lebt nun zufrieden in München. Sie hat einen tollen Job und ist kurz davor, die Karriereleiter weiter nach oben zu klettern.
Da steht eines Tages ihr Opa vor der Tür und will mit ihr reden, nur leider schafft er es nicht mehr bis in den 5. Stock und verstirbt im Treppenhaus. Von da an steht Nele ein klein wenig neben sich. Sie kann sich nämlich so gar nicht mehr daran erinnern, wie sie denn in den Besitz von Opas Urne gelangt ist, die sie nun nach Hause zu ihrer Familie bringen will. Um die teure Urne zu schützen, hat sie diese in den Koffer gepackt und Opa kurzerhand in eine Tupperdose umgefüllt, die sie während der Fahrt mit dem ICE nicht aus den Augen lässt. Und trotz aller Vorsicht steigt sie aus dem Zug und vergisst die Tupperdose im Zug. Bloß gut, dass sie noch weiß, wem sie die Dose in die Hand gedrückt hatte. Kann doch nicht so schwer sein, eine Hertha Kowalski in Hamburg zu finden. Laut Telefonbuch sind es ja nur 357.
Zu Hause angekommen, dauert es nicht lange, bis sie auf Karl Küpper, ihre Jugendliebe trifft. Er schafft es noch immer, ihre Schmetterlinge im Bauch tanzen zu lassen. Aber andererseits gibt es da noch Paul Liebling, den Anwalt ihres verstorbenen Opas ...
In ihrem Buch "Immer Ärger mit Opa" macht Brigitte Kanitz den Leser mit der Familie Lüttjens aus dem kleinen Dorf Nordergellersen bekannt. Nele, die vor dieser einnehmenden Familie vor 13 Jahren geflüchtet ist, muss nun dorthin zurück, um die sterblichen Überreste ihres Opas "nach Hause" zu bringen. Wenn auch ihre Familie liebenswert ist, ist sie doch anstrengend. Ihre Großmutter Grete, die ständig im Streit mit ihrer Schwester, der Großtante Marie, liegt, ihre Eltern, bei denen die Mutter sich eingeengt fühlt und die zeitweise ausbricht und ihr schwuler Bruder Jan, der in Hamburg als Friseur lebt.
Ihr Bruder Jan ist seit ihrer Kindheit ihr Vertrauter und ihn weiht sie auch ein um das Verschwinden der Tupperdose mit Opa. Er fragt nicht lange, sondern ist ihr bei der Suche behilflich.
Die Autorin versteht es meisterhaft, die Geschichte durch Irrungen und Wirrungen interessant zu halten. Es gibt jede Menge Geheimnisse in dieser Familie, die sich nach und nach offenbaren. Gerade denkt man, das wäre es jetzt gewesen, kommt etwas völlig Neues und Unvorhergesehenes, das den Leser in der Geschichte weitertreibt und ihn festhält.
Es ist eine Familie mit einigen kauzigen Charakteren, die aber absolut liebenswert sind. Man kann als Leser nicht anders, man muss sie einfach ins Herz schließen. Eine Familie, die, auch wenn dem ein oder anderen mal weh getan wird, doch zueinander steht und eine große Einheit bildet.
Brigitte Kanitz ist es gelungen, die Lüneburger Heide in ihrem Charme auferstehen zu lassen und den Leser daran teilhaben zu lassen. Man hat als Leser das Gefühl, vor Ort zu sein und alles live mitzuerleben.
Das Buch sprüht nur so vor Leben, auch wenn der Anlass alles andere als das ist. Voller Witz und Humor beschreibt sie die Familie Lüttjens und alle Ereignisse, die vom Tod des Opas bis zu deren Begräbnis stattfinden. Es fehlen auch Rückblicke in die Vergangenheit nicht, so dass der Leser erfährt, wie es dazu kam, dass Nele aus diesem Dorf geflüchtet ist.
Ich habe während des Lesens dümmlich vor mich hin gegrinst oder auch mal laut gelacht. In die Protagonisten kann man sich sehr gut hineinversetzen und hat seinen Spaß daran.
Schon das gelungene Cover zieht den Leser an und suggeriert ihm Spaß beim Lesen.
Das Buch hält, was Cover und Klappentext versprechen... Spaß pur.
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Das passiert: Nele, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland, wird in München völlig überraschend von ihrem Opa besucht. Der stirbt im Treppenhaus und Nele überführt seine Urne zurück in die Lüneburger Heide. Schon hier kommt es zu Komplikationen, Nele verliert …
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Das passiert: Nele, geboren und aufgewachsen in Norddeutschland, wird in München völlig überraschend von ihrem Opa besucht. Der stirbt im Treppenhaus und Nele überführt seine Urne zurück in die Lüneburger Heide. Schon hier kommt es zu Komplikationen, Nele verliert Opas Asche.
Doch als wäre das nicht schon schlimm genug und die Wiederbeschaffung ein Abenteuer für sich, hat der Opa noch einige weitere Überraschungen für Nele in petto. Eigentlich sollte Nele die Fakten von Opa erfahren, denn sie wirbeln die das Bild, das Nele bisher von ihrer Familie hatte, gehörig durcheinander.
Und wie das Leben so spielt, macht auch die Liebe Nele ganz schön zu schaffen
So gefällt mir der Roman: Nele ist eigentlich eine erfolgreiche, junge Frau, die sich auf einmal mit ihrer Vergangenheit beschäftigen muss. Dafür sorgt Opa, der ehemalige Patriarch der Familie, der bislang gut gehütete Geheimnisse enthüllt.
Das hohe Tempo, in dem Nele als Ich-Erzählerin ihre Geschichte darbietet, sorgt zusammen mit den wenig vorhersehbaren Wendungen über lange Zeit für Lesespaß. Zudem ist Neles Familie mitnichten normal. Sie besteht aus sehr verschiedenen Charakteren, von denen jeder einen mehr oder minder kleinen Spleen hat. Mitzuerleben, wie sich die Familienmitglieder gegenseitig provozieren, aber dennoch ihre Zuneigung immer wieder mit kleinen Gesten zeigen, ist vergnüglich.
Dennoch hat dieser Roman seine Schwächen: Wieso der Opa bis zum Alter von 94 Jahren damit wartet, bleibt sein Geheimnis, ebenso wieso er diese Geheimnisse nur Nele anvertrauen will . Denn bis zu dem von ihm gewählten Zeitpunkt, hat Opa selbst alle Familienangehörigen darauf eingeschworen, die Geheimnisse für sich zu behalten.
Während die Reaktionen auf die ersten beiden Enthüllungen noch absolut nachvollziehbar sind, sorgt die letzte Überraschung dann eher für müdes Gähnen beim Leser und Neles Reaktion ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Neles Liebesleben ist ähnlich geschildert. Was zu Anfang noch sehr interessant erscheint, wird zum Ende hin eher langweilig. Zunächst recht kompliziert, findet Nele dann relativ unspektakulär zu ihrem Traummann. Da hätte ich mehr erwartet.
Fazit: Witzig und spritzig geschrieben eignet sich der Roman als leichte Lektüre für den Urlaub oder den täglichen Weg zur Arbeit. Die schrulligen Charaktere sorgen für den Spaß, das hohe Erzähltempo lässt keine Langeweile aufkommen. Leider lässt die Spannung zum Ende nach.
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