Douglas Coupland
eBook, ePUB
Generation A (eBook, ePUB)
Roman
Übersetzer: Drechsler, Clara; Hellmann, Harald
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Douglas Coupland, 1961 in Deutschland geboren, lebt heute in Vancouver, Kanada. 1991 machte ihn sein Roman »Generation X« schlagartig berühmt - und ihn zum Sprachrohr einer Generation. Seitdem hat er 14 Romane und zahlreiche Essaybände veröffentlicht und gilt als Vordenker des Digitalzeitalters. Bei Blumenbar ist ebenfalls »Bit Rot. Berichte aus der sich auflösenden Welt« lieferbar. Clara Drechsler, geboren 1961, und Harald Hellmann, geboren 1958, übersetzen gemeinsam aus dem Englischen, u. a. Werke von Bret Easton Ellis, Irvine Welsh, Miranda July, Patti Smith.
Produktdetails
- Verlag: Aufbau Digital
- Seitenzahl: 336
- Erscheinungstermin: 21. Juni 2021
- Deutsch
- ISBN-13: 9783841226723
- Artikelnr.: 60585111
»[...] statt den Leser mit einem traurigen Abgesang auf die Menschheit zu deprimieren, unterhält Coupland mit sprühendem Sprachwitz, absurden Einfällen und herrlich skurrilen Figuren.« Münchner Merkur 20210824
Gebundenes Buch
Die ersten 125 Seiten gehen noch, sie lesen sich flüssig und sind soweit halbwegs interessant. Die 5 Protagonisten Zack, Samantha, Julien, Diana und Harj werden vorgestellt. Man erfährt ein wenig über ihr Leben und wann und wo sie von der Biene gestochen wurden. Danach werden sie erst …
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Die ersten 125 Seiten gehen noch, sie lesen sich flüssig und sind soweit halbwegs interessant. Die 5 Protagonisten Zack, Samantha, Julien, Diana und Harj werden vorgestellt. Man erfährt ein wenig über ihr Leben und wann und wo sie von der Biene gestochen wurden. Danach werden sie erst einmal in Quarantäne gesteckt und da wiederholen sich die Beschreibungen. 125 Seiten komplette "Nicht-Handlung".
Die Protagonisten sind entweder unsympathisch wie der proletarische, primitive Zack oder einfach nur eindimensional, flach und uninteressant.
Teil 2, also der Rest des Buches ist noch uninteressanter und langweiliger, man könnte diesen wohl als geistige Selbstbefriedigung des Autors beschreiben. Die "Helden" kehren nach Hause zurück, stehen vor den Nichts und treffen sich anschließend auf einer einsamen Insel um sich Geschichten zu erzählen. Danach gleitet die Geschichte ins pseudoesoterische ab wie solche Textstellen zeigen: "Wir haben Gottes Schoß gefunden. Wie haben die Teile von uns weggeschnitten, die zu Cartoons geworden waren. Und wir haben die Welt wieder in ein Buch zurückverwandelt.“ (S. 333)
Es fällt teilweise schwer die Personen auseinander zu halten, dies jedoch ist möglicherweise sogar beabsichtigt.
Wirklich kritisieren muss ich leider den nicht wissenschaftlichen Hintergrund des Buches. Wenn nur die Biene (apis mellifera) gestorben ist, ist keine keine Katastrophe, denn die meisten Nahrungsmittelpflanzen sind Windbestäuber oder teils Selbstbestäuber. Des Weiteren gibt es durchaus noch andere bestäubende Insekten wie Hummeln, die bereits in Gewächshäusern eingesetzt werden und auch wilde, solitär lebende Bienenarten. Bestäubung von Hand gibt es bereits heute bei Kiwis und die ist sehr effektiv, wenn man so den Kiwi Export aus Neuseeland betrachtet.
Bienen stechen nur, wenn sie sich verteidigen, weil es sie normalerweise das Leben kostet. Die Reaktion der Wissenschaftler ist Schwachsinn. Ein Stoff im Blut, der Bienen anziehen soll, Mücken vielleicht, aber nicht Bienen. Und danach gleich ganze Häuser auf der Suche nach Bienen auseinander nehmen? Schwachsinniger geht es nicht, vor allem wenn man weiß, welche Strecken Bienen zurücklegen können.
Auch was die Spliceosomen Theorie des Autors angeht ist die nicht haltbar. Es scheint er hat sich bei Wikipdia einen unbekannteren Proteinkomplex rausgesucht ohne dessen Funktion auch nur ansatzweise zu verstehen, dessen Definition abgetippt und sich was Nettes dazu ausgedacht in der Hoffnung, dass kein Biologe dieses Buch je lesen wird.
Was mich aber ganz besonders nervt sind die vielen USA endemischen Begriffe, die nicht erklärt wurden und die man hier wohl kaum kennen dürfte, wie locks of love, Wonka Kinder, Staples, Craigslist, da wären Anmerkungen des Übersetzer angebracht gewesen, aber der war nicht einmal in der Lage richtig zu übersetzen. Dieser Übersetzungefehler hat mich schier auf die Palme gebracht: S. 82: Das Essen hier saugt- Wie blöd kann ein Übersetzer sein?! Hat das denn kein Lektor korrigiert bevor es in Druck ging? The food sucks heißt dass Essen ist scheiße.
Den Vogel schießt aber die Verwendung des ausgelutschesten Klischees ab, wenn es um Bienen geht. In jedem billigen Horrorfilm, in dem es um Bienen oder andere Insekten geht, die irgendwie die Menschen verändern und beeinflussten taucht irgendwann das platte Klischee des Schwambewusstseins (bei Menschen) auf, platter und vorhersehbarer geht es nun wirklich nicht.
Und nebenbei, nur weil man die Hirnzellen eines anderen Menschen ist nimmt man mit diesem keinen Kontakt auf oder können wir etwa mit Kühen oder Schweinen telepathisch kommunizieren nur weil wir deren Hirnzellen in der Wurst essen! DNA wird nicht aufgenommen und integriert nur weil man sie isst sonst würden wir schon lange Photosynthese betreiben.
Fazit: 333 Seiten gähnende Langeweile mit flachen, langweiligen, belanglosen Charakteren. Kaum Handlung.
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