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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Schon Marx und Engels erkannten den speziellen Unterschied zwischen Mann und Frau. Sie beschrieben ihn als eine Art Klassenunterschied, welchen sie folgendermaßen begründeten: "the first division of labour is the procreation of children by man and woman" (Engels/Marx 1846). Von der Differenzierung des Arbeitsbereiches folgern sie auf die Unterschiede der Geschlechter, welche in Produktion und…mehr

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Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,0, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Soziologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Schon Marx und Engels erkannten den speziellen Unterschied zwischen Mann und Frau. Sie beschrieben ihn als eine Art Klassenunterschied, welchen sie folgendermaßen begründeten: "the first division of labour is the procreation of children by man and woman" (Engels/Marx 1846). Von der Differenzierung des Arbeitsbereiches folgern sie auf die Unterschiede der Geschlechter, welche in Produktion und Reproduktion, beginnend bei der Geburt eines Kindes, getrennt werden. Ungleichheit zwischen Mann und Frau stellt sich besonders im Status her (vgl. Alvesson/Billing 1994, S.27). Der Arbeit des traditionellen "Brotverdieners" kam seit jeher höhere Wertschätzung zu als der Haus- und Erziehungsarbeit der Frau. Der daraus entsprungene Statusunterschied repräsentiert eine Dominanz der Männer über die Frauen, welche solange bestehen bliebe, bis nicht auch die Frau in den produktiven Arbeitsbereich des männlichen Geschlechts einbezogen werden würde, so erkannte Engels (vgl. Alvesson/Billing 1994, S.27). Bis heute blieb die Vorstellung von den Geschlechterstereotypen bestehen. Dennoch hat die Frau den Einstieg in die Erwerbstätigkeit geschafft, welcher ihre Arbeitsleistungen im Vergleich zur Vergangenheit aufwertete. Trotzdem ist implizit die allgemeine Meinung bestehen geblieben, Frauen seien nicht für die Berufswelt "gemacht", welche zuvor in alleiniger Männerhand lag. Zu einseitig erscheint mir die Begründung, die Ursache für die Geschlechterdifferenz läge in der sexuellen Reproduktion. Zahlreiche Hindernisse begegnen dem weiblichen Geschlecht im Berufsalltag regelmäßig. Es sind keine Einzelfälle mehr, in denen die Leistungsfähigkeit von Frauen am Arbeitsplatz deutlich zum Vorschein kam. Doch welche Fähigkeiten sind es, die sie noch immer von den Befähigungen des männlichen Geschlechts unterscheiden? Im Fokus dieser Arbeit sollen nun verschiedene Erklärungsmodelle für die Geschlechterdifferenz stehen. Die dargestellten Theorien entstammen hierbei aus den Fachbereichen der Evolutionsbiologie, Psychologie und Soziologie. Ethnomethodologische Vorstellung des "doing gender" trägt anschließend der Klärung der Frage bei, warum in der Sphäre des Berufes diese Unterschiede augenfällig werden. Zu denken sei dabei an die nicht verhältnisgemäße Berufsverteilung unter den Geschlechtern. Welche Blockaden und Barrieren ergeben sich für Männer und Frauen? Sind geschlechtsspezifische Karrierewege zu verzeichnen? Welche Rolle spielt Erfolg im Zusammenhang mit den bekannten geschlechtsstereotypischen Fähigkeiten? Kann eine angemessene Genderdarstellung die eigenen Berufschancen erhöhen? All die genannten Fragen werden in den folgenden Abschnitten ihre Antworten erhalten. Innerhalb des Fazits werde ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammenfassend darstellen und weitere Überlegungsansätze hinsichtlich der Geschlechterdarstellung im Beruf diskutieren.

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