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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht die Rolle Karl Theodors beim Wandel vom Barock zum Aufgeklärten Absolutismus im Zuge der Entwicklung des Nationaltheaters am Mannheimer Hof. Zunächst wird ein kurzer Überblick über die Zeit des Barock mit seinen Festen am Mannheimer Hof gegeben. Anschließend wird untersucht, mit Hilfe welcher kultureller Institutionen Karl Theodor die Aufklärung vorangetrieben hat. Dies werde ich im…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit untersucht die Rolle Karl Theodors beim Wandel vom Barock zum Aufgeklärten Absolutismus im Zuge der Entwicklung des Nationaltheaters am Mannheimer Hof. Zunächst wird ein kurzer Überblick über die Zeit des Barock mit seinen Festen am Mannheimer Hof gegeben. Anschließend wird untersucht, mit Hilfe welcher kultureller Institutionen Karl Theodor die Aufklärung vorangetrieben hat. Dies werde ich im Besonderen mit Hilfe der Entwicklung des Theaters darstellen, das als wichtigste Institution für nationale und aufklärerische Bestrebungen fungierte und dabei parallel die anderen Institute in den Verlauf einbetten, um somit ein Gesamtbild der kulturellen Neuerungen aufzuzeigen. Das Theater ist zudem von repräsentativer Bedeutung, da es „kein selbstständiges, aus seinen vielfachen Bindungen lösbares System ist, sondern ein Organismus, der „nur unter ganz bestimmten, aus der Gesamthaltung der jeweiligen Kultur sich ergebenden Vorbedingungen entstehen, leben und gedeihen kann.“ Diese Vorbedingungen, die den Nährboden für die Entstehung der kulturellen Institutionen bilden, gilt es genauer zu untersuchen, vor allem im Hinblick auf ihre Vorbilder. Eine herausragende Position nimmt hierbei Frankreich ein, denn „Erst an diesem französischen Vorbild[…], entzündeten sich ja in den einzelnen Nationen Europas im Laufe des 18.Jahrhunderts die Eigenleistungen[…]“.Insbesondere wird dabei der Einfluss von Voltaire auf Karl Theodor thematisiert werden, der ihm wichtige Impulse für die Aufklärung gab. Die Regierungszeit von Karl Theodor am Mannheimer Hof (1742-1778) stellt ein exemplarisches Beispiel für die Epoche des Übergangs dar. Zu Beginn seines Regierungsantritts war noch die Kultur des Barock vorherrschend, doch im Laufe der Zeit traten die Ideen des Aufgeklärten Absolutismus immer stärker in den Vordergrund. Karl Theodor soll eine aufgeschlossene Haltung gegenüber den geistigen Strömungen seiner Zeit und den Ideen der Aufklärung gehabt haben, die in der Förderung der Künste und Wissenschaften ihren Ausdruck fanden und weit über ein barockfürstliches Mäzenatentum hinausgeführt haben, verbunden mit der Verpflichtung, für Erziehung und Bildung seiner Untertanen zu sorgen. Es fand somit eine Verschiebung von der prunkvollen Selbstdarstellung zu einer Förderung der Bildung und Wissenschaften statt.