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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Sein Streben in den Dienst einer angesehenen Dame hohen Ranges zu stellen, ist für ihn Lebensinhalt und ideelles Mittel zum Zweck. Ulrich von Liechtenstein (U.v.L.), der literarische Held des Autors U.v.L., hat das Ziel, in unterwürfiger Ehrerbietung und unerschütterlichem Eifer um die Achtung seiner Herzensdame zu werben. Das Ideal der geschilderten Taten verbindet den Autor Ulrich mit dem Helden Ulrich. Die Hohe Minne…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Sprache: Deutsch, Abstract: Sein Streben in den Dienst einer angesehenen Dame hohen Ranges zu stellen, ist für ihn Lebensinhalt und ideelles Mittel zum Zweck. Ulrich von Liechtenstein (U.v.L.), der literarische Held des Autors U.v.L., hat das Ziel, in unterwürfiger Ehrerbietung und unerschütterlichem Eifer um die Achtung seiner Herzensdame zu werben. Das Ideal der geschilderten Taten verbindet den Autor Ulrich mit dem Helden Ulrich. Die Hohe Minne als sinnstiftendes und vorbildhaftes Lebensideal wird der höfischen Gesellschaft als Spiegel vorgehalten. Der Held Ulrich reflektiert im „Frauendienst“ über Minne im Speziellen und die damalige Gesellschaft im Allgemeinen. An den aristokratischen Höfen des 13. Jahrhunderts wurde das Werk laut zur Unterhaltung vorgetragen. Die darin vorkommenden Lieder jedoch wurden gesungen und boten sich für den Autor U.v.L. schon allein wegen der melodiösen Ausmalung während des Vortragens und der Außenwirkung, um welche er sicher wusste, an, um eine Vielzahl an Sinneseindrücken in die Lieder zu integrieren. Sie wirken innerhalb des Werkes und besonders im Ersten Dienst oft als ein Moment des Innehaltens bzw. Resümierens des im Maere Erzählten. Meiner Meinung nach, stellen die Lieder nicht zuletzt deshalb den emotionalen Kern im „Frauendienst“ dar. In meiner Arbeit möchte ich mich daher mit der Rolle und Funktion der Lieder im Ersten Dienst befassen. Dabei soll es weniger um eine exakte Strukturanalyse und die lückenlose Aufzählung stilistischer Merkmale gehen, sondern vielmehr um die Einordnung der lyrischen Elemente in den epischen Kontext und die Untersuchung der dabei hervortretenden Wechselwirkungen. In diese Untersuchung möchte ich zunächst mit einem allgemein gehaltenen Überblick einführen, um gewonnene Erkenntnisse im weiteren Verlauf an konkreten Beispielen, wie dem Komplex der Lieder 20, 21 und 22 zu bestätigen und zu vertiefen. Meines Erachtens bilden die Lieder im Ersten Dienst eindeutig den emotionalen Mittelpunkt des gesamten Handlungsverlaufes. Ziel dieser Arbeit soll es daher außerdem sein, diese Hypothese zu bekräftigen oder gegebenenfalls zu relativieren.