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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Paderborn, Veranstaltung: Machiavellis Begriff der Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit dem Streitpunkt bezüglich der Auslegung Machiavellis und beschäftigt sich mit der (fehlenden) Moralität in seinem Principe. Es wird untersucht, ob Machiavelli aufgrund der von ihm getätigten Äußerungen im Principe bezüglich Moral und Staatsräson entweder als Moralkritiker bzw. Zyniker oder aber als Moralist zu interpretieren und zu verstehen ist. Dazu wird nach…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Paderborn, Veranstaltung: Machiavellis Begriff der Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit befasst sich mit dem Streitpunkt bezüglich der Auslegung Machiavellis und beschäftigt sich mit der (fehlenden) Moralität in seinem Principe. Es wird untersucht, ob Machiavelli aufgrund der von ihm getätigten Äußerungen im Principe bezüglich Moral und Staatsräson entweder als Moralkritiker bzw. Zyniker oder aber als Moralist zu interpretieren und zu verstehen ist. Dazu wird nach einer kurzen Quellenkritik der Entstehungskontext der geistesgeschichtlichen Tradition des Humanismus untersucht und einhergehend damit durch eine Analyse der Problemstellung bzw. des thematischen Gegenstandes des Principe eine kurze inhaltliche Einführung geboten (syntaktische Interpretation). Darüber hinaus wird ausgehend von einer Analyse des von Machiavelli benutzten (und seiner Zeit eigentümlichen) Sprachmaterials über die Erklärung des Sinnzusammenhangs bestimmter Begriffe wie fortuna und virtù ein umfassendes Bild über die Entstehung und darüber hinaus die Bedeutung der dem Principe eigentümlichen Moralvorstellungen gewonnen (semantische Interpretation). Hierbei wird ebenfalls besonderer Wert auf den zeitgeschichtlichen Zusammenhang, sprich die eigentümlichen Vorstellungen des Humanismus gelegt, um über den von Machiavelli vollzogenen Bruch mit dieser Tradition bzw. seiner revolutionären Transformation des Herrschaftsverständnisses auf theoretischer Ebene den Zugang zu seinem Moralverständnis zu gewinnen. Weiterhin wird auf diese Überlegungen aufbauend die persönliche und zeitgeschichtliche Bedeutung des Principe untersucht, das Ziel bzw. der Zweck der Quelle analysiert und die Auswirkung bzw. der Effekt durch den Blick auf die Reaktionen politischer und philosophischer Interpreten dargestellt und somit eine knappe Rezeptionsgeschichte des Principe erarbeitet (pragmatische Interpretation). Letztendlich werden dann die in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt und durch die Analyse von Äußerungen wissenschaftlicher Interpreten mit diesen abgeglichen (teleologische Interpretation). Im Schlussteil dieser Arbeit wird dann der aufgeworfenen Fragestellung bezüglich der Moralität bzw. Amoralität von Machiavellis Principe Rechnung getragen.