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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: Gut, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Ohne Urbanisierung kein Industrialisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: 1526 fielen Böhmen, Mähren und Schlesien aufgrund eines Erbvertrages an Österreich, wo sie bis zum Auflösen der Donaumonarchie blieben. Hundert Jahre ist dies jetzt nun beinahe her und es ist nun kaum mehr vorstellbar, dass das heutige Tschechien vor nicht einmal Hundert Jahren die „industrielle Nation“ der Habsburger…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: Gut, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte), Veranstaltung: Ohne Urbanisierung kein Industrialisierung, Sprache: Deutsch, Abstract: 1526 fielen Böhmen, Mähren und Schlesien aufgrund eines Erbvertrages an Österreich, wo sie bis zum Auflösen der Donaumonarchie blieben. Hundert Jahre ist dies jetzt nun beinahe her und es ist nun kaum mehr vorstellbar, dass das heutige Tschechien vor nicht einmal Hundert Jahren die „industrielle Nation“ der Habsburger Monarchie gewesen sein soll, wo sich eine erstaunlich vielfältige Industrielandschaft entwickelte und die eine Vorreiterfunktion für andere Regionen übernahm. Es war Böhmen, wo 1797 der Startschuss für die industrielle Revolution gegeben wurde, als Johann Josef Leitenberger in seiner Manufaktur in Cosmanos eine englische Spinnmaschine aufstellen ließ. Es war neben dem Wiener Becken und Vorarlberg hauptsächlich Böhmen, von wo sich die Ideen und das Wissen der maschinellen Fertigung zu verbreiten begannen. Kurz: Ganz Böhmen wurde Symbol für den wirtschaftlichen Fortschritt Österreich-Ungarns. In dieser Arbeit möchte ich die günstige wirtschaftliche Ausgangslage der böhmischen Länder aufzeigen und die Voraussetzung für eine Industrialisierung Punkt für Punkt abhandeln. Behandelt werden die Fragen nach dem Markt und der Nachfrage, wobei die Einwohnerentwicklung und die Bevölkerungsdichte im Zentrum stehen. Anschließend daran wird die verkehrstechnische Erschließung der böhmischen Länder im Mittelpunkt stehen, gefolgt von der Frage nach der agrarischen Grundversorgung als meiner Meinung nach eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen der industriellen Revolution. Der Schlusspunkt der Voraussetzungen wird den vorhandenen Unternehmern gewidmet, wobei gezeigt werden wird, dass das adelige Element bei Manufaktur- und Fabriksgründungen ein sehr großes gewesen ist. Abschließend wird ein geraffter Überblick über die wichtigsten böhmischen Industrien geliefert, wozu die Textilbranche, die Montanindustrie und die Glas- und Zuckererzeugung zählten. Ich möchte hier der Vollständigkeit halber noch erwähnen, dass auf weitere wesentliche Vorraussetzungen der Industrialisierung, wie die Rohstofflage oder das vorhandene Kapital, sowie andere wichtige Industriezweige, nicht oder nur am Rande eingegangen werden kann, da es sonst bei weitem den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Auch auf eine nähere Behandlung der Nationalitätenfrage zwischen Deutschen und Tschechen wird bewusst verzichtet.