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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Theater- und Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit ist im letzten Semester aus zwei Hauptseminarsarbeiten entstanden. Zum Einen beruht es auf der Beschäftigung mit der Großaufnahme in der Arbeit "Die Funktion der Großaufnahme bei der Darstellung Gottes" aus dem Hauptseminar "Gesichtsbilder" bei Prof. Kay Kirchmann, zum Anderen…mehr

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Produktbeschreibung
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Theater- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Theater- und Medienwissenschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Thema dieser Arbeit ist im letzten Semester aus zwei Hauptseminarsarbeiten entstanden. Zum Einen beruht es auf der Beschäftigung mit der Großaufnahme in der Arbeit "Die Funktion der Großaufnahme bei der Darstellung Gottes" aus dem Hauptseminar "Gesichtsbilder" bei Prof. Kay Kirchmann, zum Anderen auf der Analyse von 'Der Ewige Jude' in der Arbeit "Das Ahasver-Motiv im antisemitischen Propagandafilm 'Der Ewige Jude'" aus dem Hauptseminar "Ahasver: Geschichte eines literarischen Mythos" bei Prof. Gunnar Och. An dem Film besonders aufgefallen sind die Aufnahmen aus dem polnischen Ghetto. Zwar wird durch den Ton eine eindeutig antisemitische Botschaft vermittelt. Doch scheinen die Bilder alleine, insbesondere die Gesichtsbilder, losgelöst von der Tonspur diese Intention nicht zu unterstützen. Diese Gesichter haben bei den Teilnehmern einer zeitgenössischen Studie zur Wirkung des Films auf die Zuschauer eher Sympathie oder Mitleid, als Ekel oder Ablehnung hervorgerufen. Diese Beobachtung hat die Frage aufgeworfen, inwieweit die Bilder selbst eine antisemitische Wirkung hervorrufen mussten oder ob nicht vielmehr die Tonspur und vorherrschende Diskurse der damaligen Zeit diesen Bildern erst eine judenfeindliche Tendenz zusprachen. Mussten die jüdischen Gesichter überhaupt für sich alleine stehend eine eindeutige Aussage treffen? Oder reichte zu dieser Zeit durch das antisemitische Klima nicht bereits die Deklarierung eines Gesichts als Jüdisches, um diesem etwas Böses zuzusprechen? Wie verhält es sich nun aber mit dem Spielfilm 'Jud Süß'? Hier wird dem Zuschauer nicht durch Vorspann, Kommentar oder Ähnliches erklärt, wie die gezeigten Bilder zu verstehen sind, so wie es bei 'Der Ewige Jude' der Fall ist. Das Publikum muss sich in diesem Fall eine eigene Meinung bilden. Wie also werden hier die Großaufnahmen jüdischer Gesichter eingesetzt, um die judenfeindliche Absicht zu verdeutlichen? Man sieht in diesem Fall ein inszeniertes Bild, ein arrangiertes Gesicht. Zwar lässt sich anzweifeln, dass die Gesichter aus 'Der Ewige Jude' neutral und ohne das Eingreifen eines Regisseurs abgefilmt worden sind, doch wird hier zumindest der dokumentarische Schein gewahrt. Man sieht keine professionellen Schauspieler. Wie also werden die Gesichter der Darsteller in 'Jud Süß' in Szene gesetzt, um der antisemitischen Absicht Ausdruck zu verleihen? Welche Unterschiede lassen sich zu den Laien erkennen, welche Gemeinsamkeiten gibt es?

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