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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Proseminar Soziologie des Alltags, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir schildern Alltägliches; aber das Alltägliche wird sonderbar, wenn es auf sonderbarer Grundlage gedeiht. Thomas Mann, Der Zauberberg. Während gegen den Willen von Menschen aus der ganzen Welt der zweite Golfkrieg vorbereitet und durchgeführt wird und die Zeitungen von "embedded journalists" berichten, die mit Live-Bildern aus dem Kampfgebiet "die bisher…mehr

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Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Soziologie - Medien, Kunst, Musik, Note: 1,3, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Institut für Soziologie), Veranstaltung: Proseminar Soziologie des Alltags, Sprache: Deutsch, Abstract: Wir schildern Alltägliches; aber das Alltägliche wird sonderbar, wenn es auf sonderbarer Grundlage gedeiht. Thomas Mann, Der Zauberberg. Während gegen den Willen von Menschen aus der ganzen Welt der zweite Golfkrieg vorbereitet und durchgeführt wird und die Zeitungen von "embedded journalists" berichten, die mit Live-Bildern aus dem Kampfgebiet "die bisher brutalste Reality-Show" (Kleine-Brockhoff: 11) ins Wohnzimmer liefern, zieht ein anderes Ereignis gleichzeitig Millionen von Zuschauern hierzulande vor den Bildschirm. Die Rede ist von Deutschland sucht den Superstar. Diese Sendung, die ebenfalls dem Reality TV zuzuorden ist, scheint der gegenwärtige Höhepunkt einer Genre-Entwicklung zu sein, das seit seiner Einführung vor mehreren Jahren zum Teil äußerst kontrovers diskutiert, inzwischen aber zum fest etablierten Programmbestandteil der deutschen Fernsehlandschaft geworden ist. Wobei zu Beginn vor allem die emotionalisierende Darstellung von Gewalt in den Sendungen kritisiert wurde, ist inzwischen ein Themenwandel hin zur Darstellung des privaten Alltagsbereichs von Durchschnittspersonen zu beobachten. Hinzu kommt, daß die Medien immer mehr als Forum zur Selbstdarstellung und Selbstthematisierung genutzt werden. Um diese Beobachtung zu erklären, möchte ich die Frage stellen: welche gesellschaftlichen Entwicklungen sind dafür verantwortlich, daß die Inszenierung des Alltags gegenwärtig bei so vielen ZuschauerInnen auf Aufmerksamkeit stößt und warum machen so viele von der Möglichkeit zur Selbstdarstellung Gebrauch? Diese Frage möchte ich beantworten, indem ich zunächst auf die Entwicklung des Reality TV eingehen und die dem Genre charakteristischen Darstellungsmittel aufzeigen werde. Dazu dienen mir vor allem aktuelle medienwissenschaftliche Arbeiten von Eberle, Lücke und Wegener. Daran werde ich eine soziologische Erklärung für die Thematisierung des Alltags von Privatpersonen anschließen. Hierzu werde ich die gegenwärtigen Tendenzen des Reality TV mit Texten zur Individualisierung von Beck und Soeffner in Zusammenhang bringen. Zum Schluß soll eine Analyse des Phänomens "Deutschland sucht den Superstar" erfolgen und mit den gewonnenen Erkenntnissen verglichen werden.

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