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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: gut, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Germanistik), Veranstaltung: Proseminar Geschichtsdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Judenvernichtung im Dritten Reich ist ein Thema, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Nur wer über die Vergangenheit Bescheid weiß, kann aus ihr lernen. Die Menschen müssen wissen, zu was der Mensch fähig sein kann. Und das Ausmaß dieser Fähigkeiten hat uns der millionenfache Mord an den Juden und anderen Minderheiten im Dritten Reich gezeigt. Besonders die Jugend, die…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Didaktik - Geschichte, Note: gut, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Germanistik), Veranstaltung: Proseminar Geschichtsdidaktik, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Judenvernichtung im Dritten Reich ist ein Thema, das nicht in Vergessenheit geraten darf. Nur wer über die Vergangenheit Bescheid weiß, kann aus ihr lernen. Die Menschen müssen wissen, zu was der Mensch fähig sein kann. Und das Ausmaß dieser Fähigkeiten hat uns der millionenfache Mord an den Juden und anderen Minderheiten im Dritten Reich gezeigt. Besonders die Jugend, die Verantwortlichen für morgen, muß darüber aufgeklärt werden. Diese Hausarbeit untersucht, wie die Kinder- und Jugendliteratur zu dieser Aufklärung beitragen kann und ob die heutigen Bücher dieser Aufgabe gerecht werden. Zunächst stelle ich kurz die Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur über den Holocaust seit 1945 dar. Danach untersuche ich die Zusammenhänge zwischen jugendlichen Neonazis und der Unwissenheit über die Geschichte der letzten 70 Jahre. Anschließend gehe ich der Frage nach, auf welche Weise die Kinder- und Jugendliteratur zur Aufklärung der Jugendlichen über die Judenvernichtung etwas beitragen kann. Für die Analysen habe ich aus der Menge der Bücher zum Thema Holocaust zum einen "Das Tagebuch der Anne Frank" gewählt, weil es durch seine Entstehung auf einzigartige Weise die Gefühle des Lesers anspricht. Die anderen drei Bücher sind in den 90er Jahren geschrieben bzw. überarbeitet worden. Jedes der vier Bücher spricht einen anderen Teil der Judenverfolgung an. "Das Tagebuch der Anne Frank" schildert sehr eindringlich, wie sich Juden über zwei Jahre vor den Nationalsozialisten versteckt halten, immer in der Angst vor Entdeckung. In der "Reise im August" steht die Deportation zu den Gaskammern im Vordergrund. Bei "Im Vorhof der Hölle" dagegen wird der "Alltag" in einem Konzentrationslager beschrieben. Das vierte Buch schließlich erzählt auf sachlicher Ebene "Die Geschichte der Juden". Die "Reise im August" habe ich besonders ausführlich analysiert und dabei vor allem folgende Gesichtspunkte berücksichtigt: Wie gelungen ist die literarische Gestaltung? Wurde die Individualgeschichte der handelnden Figuren mit den Ereignissen im Dritten Reich sinnvoll verknüpft? Wie entwickelt sich die Hauptfigur? Werden die Ursachen der Judenverfolgung angesprochen? [...]