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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,3, Universität Kassel, Veranstaltung: Berufsorientierung, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren ist eine deutliche Veränderung der Berufswahl für die Jugendlichen zu erkennen. Gründe dafür sind auf ökonomisch-technologische Entwicklungen, eine weiterentwickelte Arbeitsorganisation und die damit zusammenhängenden erhöhten Qualifikationsanforderungen in der Ausbildung sowie im Beruf zurückzuführen. Das Erwerbsleben hat sich ebenfalls durch neue Beschäftigungsformen verändert und der…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung, Note: 1,3, Universität Kassel, Veranstaltung: Berufsorientierung, Sprache: Deutsch, Abstract: In den letzten Jahren ist eine deutliche Veränderung der Berufswahl für die Jugendlichen zu erkennen. Gründe dafür sind auf ökonomisch-technologische Entwicklungen, eine weiterentwickelte Arbeitsorganisation und die damit zusammenhängenden erhöhten Qualifikationsanforderungen in der Ausbildung sowie im Beruf zurückzuführen. Das Erwerbsleben hat sich ebenfalls durch neue Beschäftigungsformen verändert und der Einzelne muss sich ständig weiterbilden, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Auch der Übergang von der Schule in eine erste Berufsausbildung gestaltet sich schwieriger, da dieser unübersichtlicher und risikoreicher geworden ist. Die Erstberufswahl ist heute lediglich als Einstieg in die Berufswelt anzusehen, da sich die Arbeitswelt sowie die persönlichen Interessen und Fähigkeiten ständig weiterentwickeln. In dieser Orientierungsphase benötigt der Heranwachsende eine ausgeprägte Entscheidungsfähigkeit. Auf der anderen Seite kritisieren Vertreter der Wirtschaft die Berufsvorbereitung der Schulen, da die jugendlichen Bewerber über ein vermindertes Informationsniveau verfügen. Hinzu kommt eine häufig unrealistische Berufsvorstellung der Jugendlichen. Diese Entwicklungen der Berufs- und Arbeitswelt sowie die erhöhten Anforderungen verlangen den Schulen einen verbesserten und den aktuellen Veränderungen angepassten Berufswahlunterricht ab, um die Jugendlichen adäquat vorzubereiten. Der Berufswahlpass knüpft an diese Veränderungen und Problematik an und unterstützt die Schüler bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen und der Planung ihres Orientierungsprozesses. Der Grundgedanke des Bundesministeriums für Bildung und Forschung bestand darin, mit Hilfe des Berufswahlpasses nicht nur die schulische Berufsorientierung zu verbessern, sondern den Schülern auch den Übergang von Schule und Beruf zu erleichtern. Durch den Einsatz des Berufswahlpasses werden die Anforderungen an die Schule in neuer Art erfüllt und er stellt ein „Werkzeug für eine zeitgemäße schulische Berufsorientierung“ dar. Diese Hausarbeit beschäftigt sich zunächst mit der Darstellung des Berufswahlpasses. Ein weiterer Gegenstand dieser Arbeit ist die Berufswahltheorie mit entscheidungstheoretischem Ansatz, woraus sich schließlich die Fragestellung entwickelt. Dabei werde ich analysieren, inwiefern der Berufswahlpass das Berufsverhalten Jugendlicher unter Berücksichtigung des entscheidungstheoretischen Ansatzes fördert und auf eine zu treffende Berufsentscheidung vorbereitet.