13,99 €
inkl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
payback
0 °P sammeln
  • Format: PDF

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Germanistik, Note: 2,0, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Da auch die Forschung zu Person und Werken Bertolt Brechts ein weites Feld ist, werde ich mich in diesem Kapitel auf die wesentlichen Meinungen zu den von mir für meine Unterrichtsstunde ausgewählten Texten – das Gedicht Erinnerung an die Marie A., das Stück Die Dreigroschenoper und die Geschichte Maßnahmen gegen die Gewalt - beschränken. Wie so oft in der neueren deutschen Literaturwissenschaft verhält es sich bei Erinnerung an die Marie A. so, dass die…mehr

Produktbeschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Didaktik - Germanistik, Note: 2,0, Universität Bayreuth, Sprache: Deutsch, Abstract: Da auch die Forschung zu Person und Werken Bertolt Brechts ein weites Feld ist, werde ich mich in diesem Kapitel auf die wesentlichen Meinungen zu den von mir für meine Unterrichtsstunde ausgewählten Texten – das Gedicht Erinnerung an die Marie A., das Stück Die Dreigroschenoper und die Geschichte Maßnahmen gegen die Gewalt - beschränken. Wie so oft in der neueren deutschen Literaturwissenschaft verhält es sich bei Erinnerung an die Marie A. so, dass die Interpretationen sich zwischen den Polen der Analyse unter mehr oder minder starker Berücksichtigung der Biographie und der stark textimmanent orientierten Analyse bewegen. Jan Knopf weist nach, dass sich der Drang der Forschung, das Gedicht aufgrund seines Titels als biographisch zu verstehen, auf die Aussagen der 80-jährigen Aman in dem Dokumentarfilm der DEFA Die Pflaumenbäume sind wohl abgehauen stützt . Aman wird aber, so Knopf, letztmals im August 1920 in Brechts Tagebuch erwähnt, woraus zu folgern ist, dass die Beziehung der beiden zu diesem Zeitpunkt, ein halbes Jahr nach dem Schreiben des Gedichts, noch bestand, weshalb direkte Bezüge zwischen der Entstehung der Erinnerung an die Marie A. und dem Ende der Freundschaft auszuschließen seien . Außerdem sei Marie Rose Aman Rosa gerufen worden und nie Marie, aber die ältere Aman-Schwester, von der Brecht zurückgewiesen worden sei, habe Maria geheißen, woraus sich ergebe, dass Brecht beide Schwestern mit der Änderung des Gedichttitels zu einer Person verschmelzen ließ . Der neue Titel deute also auf „ein raffiniertes Versteckspiel des Autors“ .