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Wenn einst das Licht zu Dunkel wird. Er ist ein Wächter. Er schützt die Menschen vor den Dämonen. Und doch muss er die Seiten wechseln, um Gerechtigkeit zu üben. Seit seinem vierten Lebensjahr wurde Andrarg zum Wächter ausgebildet, um die Menschen vor den Dämonen zu schützen. Doch als seine Schwester ermordet wird, bricht seine Welt zusammen, denn die Wächter verweigern ihm, den Mörder seiner gerechten Strafe zuzuführen. Um trotzdem Rache nehmen zu können, beschließt er, den Wächtern den Rücken zu kehren und sich den Dämonen anzuschließen, deren dunkle Magie stärker scheint al...
Wenn einst das Licht zu Dunkel wird. Er ist ein Wächter. Er schützt die Menschen vor den Dämonen. Und doch muss er die Seiten wechseln, um Gerechtigkeit zu üben. Seit seinem vierten Lebensjahr wurde Andrarg zum Wächter ausgebildet, um die Menschen vor den Dämonen zu schützen. Doch als seine Schwester ermordet wird, bricht seine Welt zusammen, denn die Wächter verweigern ihm, den Mörder seiner gerechten Strafe zuzuführen. Um trotzdem Rache nehmen zu können, beschließt er, den Wächtern den Rücken zu kehren und sich den Dämonen anzuschließen, deren dunkle Magie stärker scheint als die lichte der Wächter. Dafür muss er aber das Licht des Wächters in sich töten. Doch nur eine grausame Tat kann dies bewirken. Andrarg ahnt nicht, dass er damit zur Hauptfigur und zum Spielball einer düsteren Prophezeiung wird, die ihn über seine Grenzen treibt.
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Eva von Kalm, geboren im Rheinland, ist Ärztin und Autorin. Schon seit ihrer Kindheit schreibt sie Geschichten, 2015 wurde ihre erste Kurzgeschichte für eine Ausschreibung des Verlags der Schatten angenommen. Nach weiteren Veröffentlichungen in Anthologien und dem Sammelband "Buchstabenblut" legt sie mit diesem Roman den Auftakt zu einer vierbändigen Dark-Fantasy-Reihe vor. Ihre Erfahrungen aus dem medizinischen Alltag fließen auf eigene, oft schonungslos ehrliche Weise in ihr Schreiben ein. Im Mittelpunkt stehen Themen wie der psychische Zerfall durch Schuld, die zerstörerische Kraft der Rache sowie Fragen nach Identität und Ausgrenzung. Ihre Dark Fantasy entfaltet komplexe, psychologisch geprägte Welten, in denen Figuren in zerstörerische Machtstrukturen und brüchige Bindungen verstrickt werden. "Grimdark Fantasy - denn nur in der Dunkelheit glühen Emotionen." Mit ihren zwei Söhnen und zwei Hunden lebt sie im Rheinland - und findet dort das helle Gegenstück zu ihren dunklen Geschichten.
Produktdetails
- Verlag: Shadodex-Verlag der Schatten
- Seitenzahl: 316
- Erscheinungstermin: 20. Oktober 2025
- Deutsch
- ISBN-13: 9783985280568
- Artikelnr.: 75550255
Andrargs Schriften von Eva von Kalm hat mir besonders wegen seines gelungenen Worldbuilding gefallen. Die Welt wirkt durchdacht und bietet viele spannende Ansätze, besonders in der Gegenüberstellung von Licht und Dunkelheit. Es wirkte auf mich, als wäre hier viel Herzblut in den …
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Andrargs Schriften von Eva von Kalm hat mir besonders wegen seines gelungenen Worldbuilding gefallen. Die Welt wirkt durchdacht und bietet viele spannende Ansätze, besonders in der Gegenüberstellung von Licht und Dunkelheit. Es wirkte auf mich, als wäre hier viel Herzblut in den Aufbau und die Welt geflossen.
Andrarg ist eine ziemlich interessante aber auch ambivalente Hauptfigur. Sein innerer Konflikt zwischen Rache und Schuld und dem gleichzeitigen Wunsch nach Gerechtigkeit zieht sich konsequent durch die Handlung und macht ihn dadurch total menschlich. Gerade dieser moralische Zwiespalt – wie weit man gehen darf und ab welchem Punkt man sich selbst verliert – ist für mich eine der großen Stärken des Buches. Die Beziehung zu Josha bringt dabei immer wieder einen Hoffnungsschimmer in die Geschichte und erzeugt dadurch nochmal etwas emotionale Tiefe. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch gewünscht, dass bestimmte Szenen und Beziehungen noch intensiver ausgearbeitet werden.
Die Geschichte regt zum Nachdenken an, stellt unbequeme moralische Fragen und endet so, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit viel Potential und einer Grundidee die ziemlich spannend ist.
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In Andrargs Schriften wird der Protagonist auf einem Rachefeldzug gegen erfahrene Ungerechtigkeit begleitet, der ihn schrittweise auf einen moralisch fragwürdigen Pfad führt.
Während der Lektüre hatte ich häufig den Eindruck, dass die Handlung sich unnötig zieht. …
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In Andrargs Schriften wird der Protagonist auf einem Rachefeldzug gegen erfahrene Ungerechtigkeit begleitet, der ihn schrittweise auf einen moralisch fragwürdigen Pfad führt.
Während der Lektüre hatte ich häufig den Eindruck, dass die Handlung sich unnötig zieht. Maßgeblich hierfür war der Schreibstil, welcher überwiegend oberflächlich blieb und nur selten Spannung bzw. Tiefe aufbauen konnte. Bei Grimdark Genre erwarte ich eine düstere Welt mit innerem Zwiespalt sowie moralischer Grauzonen, was nur selten erreicht wurde. Zwar wurden vereinzelt moralisch ambivalente Themen aufgegriffen, diesen Szenen fehlten jedoch Tiefe und emotionale Wirkung, sodass sie eher wie eine nüchterne Abfolge von Ereignissen ohne emotionale Wirkung erschienen.
Auch die Charaktere blieben überwiegend blass. Sie wirkten wie typische Fantasy Figuren ohne erkennbare Eigenarten oder individuelle Denkweisen, was sie austauschbar erscheinen ließ. Dadurch fiel es stellenweise schwer, die Figuren auseinanderzuhalten oder eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Ebenfalls die stark vereinfachte Darstellung von gut und böse nahm der Handlung zusätzlich Spannung und ließ viele Passagen vorhersehbar wirken.
Das Worldbuilding nahm einen großen Teil des Werkes ein, ohne die Welt tatsächlich lebendig werden zu lassen. Zahlreiche Beschreibungen wirkten wie Füllmaterial, da sie für die Handlung kaum relevant waren. Obwohl der Aufbau der Welt zu Beginn noch Interesse weckte, rückte er zunehmend in den Vordergrund und verdrängte die eigentliche Geschichte.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der vielversprechende Ansatz und das Thema moralischen Zwiespalts nicht überzeugen konnte. Trotz großen Potenzials mangelte es dem Werk an erzählerischem Feinschliff, emotionaler Tiefe und lebendig wirkenden Charakteren. Aus diesem Grund kann ich das Buch nur mit zwei von fünf Sternen bewerten und werde nicht die Fortsetzung der Reihe weiterverfolgen.
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Gerechtigkeit? Rache?
Andrarg ist ein Wächter. Mit dem Licht schützt er die Menschen vor den Dämonen.
Doch er hinterfragt schon immer die Lehren und Gesetze. Als seine Schwester umkommt fordert er Gerechtigkeit. Der Orden der Wächter untersagt ihm nach dem Mörder zu …
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Gerechtigkeit? Rache?
Andrarg ist ein Wächter. Mit dem Licht schützt er die Menschen vor den Dämonen.
Doch er hinterfragt schon immer die Lehren und Gesetze. Als seine Schwester umkommt fordert er Gerechtigkeit. Der Orden der Wächter untersagt ihm nach dem Mörder zu suchen.
Durch seine Abkehr wendet er sich dem Bösen zu.
Mir gefällt der Erzählstil von Eva Kalm sehr.
Der/die Leser*in erlebt die Zweifel, die Zerrissenheit. Andrarg ist ein Protagonist mit vielen Facetten.
Durch das Einblenden von Erinnerungen und Legenden wird diese Geschichte sehr spannend und mystisch.
Jetzt bin ich neugierig auf den nächsten Teil.
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Broschiertes Buch
Düster, kompromisslos und emotional
Ein Muss für alle, die Grimdark lieben und keine Angst davor haben, emotional an dunkle Orte geführt zu werden. Mich fasziniert der Auftakt.
Bereits das Cover von Andrargs Schriften zieht einen sofort in seinen Bann: Ein aufgeschlagenes, …
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Düster, kompromisslos und emotional
Ein Muss für alle, die Grimdark lieben und keine Angst davor haben, emotional an dunkle Orte geführt zu werden. Mich fasziniert der Auftakt.
Bereits das Cover von Andrargs Schriften zieht einen sofort in seinen Bann: Ein aufgeschlagenes, leuchtendes Buch, aus dem goldene Lichtfäden wie gebändigte Magie aufsteigen, davor die schemenhafte Silhouette einer Figur. Ist es möglicherweise Andrarg selbst, halb im Licht, halb in den Schatten gehüllt? Die warmen, glühenden Farben stehen in einem faszinierenden Kontrast zur düsteren Atmosphäre, die das gesamte Werk prägt.
Eva von Kalm erschafft mit Andrarg eine komplexe Figur, die man nicht einfach „mag“, man leidet, zweifelt, ringt mit ihr. Seine Ausbildung zum Wächter und sein innerer Konflikt wirken von Beginn an authentisch. Der Mord an seiner Schwester bildet den moralischen Scherpunkt, von dem aus die Handlung erbarmungslos in die Tiefe stürzt. Die Entscheidung, die Seite zu wechseln, ist weniger ein klassischer Heldenbogen als ein allmählicher psychischer Zerfall, der erschreckend nachvollziehbar beschrieben wird. Die Autorin schreibt nicht nur Fantasy. Sie schreibt über Menschen, ihre Abgründe, ihre Verletzlichkeit, ihren Hunger nach Gerechtigkeit, der so leicht in Rache kippt. Hier zeigt sich ihr medizinischer Hintergrund, Sie beobachtet präzise, beschreibt seelische Wunden mit derselben Ehrlichkeit wie körperliche. Das macht die Figuren glaubwürdig und zutiefst tragisch. Die Welt von Beormere ist hart, düster und erbarmungslos. Moral ist ein Luxusgut, und selbst die „Guten“ sind durchzogen von Machtstrukturen und Konflikten. Besonders beeindruckend ist, wie die Autorin es schafft, die Grenzen zwischen Licht und Dunkelheit verschwimmen zu lassen. Das Licht der Wächter ist nicht rein und die Dunkelheit der Dämonen nicht zwingend leer. Diese Ambivalenz macht den Roman zu einem echten Vertreter der Grimdark-Fantasy, kein Schwarz-Weiß, sondern glühende Aschefarben. Der Roman steigert sich konsequent: von inneren Zerrissenheiten über moralische Dilemmata bis hin zu einem Finale, das auf erschreckende Weise nachvollziehbar und dennoch verstörend ist. Der Band endet genau dort, wo man unbedingt weiterlesen möchte. Ich fiebere jetzt schon dem weiteren Leben in Beormere nach und freue mich auf Teil 2.
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Andrarg wächst im Orden der Wächter auf und wird selbst zu einem. Seine Aufgabe: Die Welt vor den Dämonen schützen, die in der Unterwelt lauern und sich an den Menschen gütlich tun. Wider der Regeln und dem Wissen seiner Oberen nimmt Andrarg Kontakt zu seiner Schwester auf, …
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Andrarg wächst im Orden der Wächter auf und wird selbst zu einem. Seine Aufgabe: Die Welt vor den Dämonen schützen, die in der Unterwelt lauern und sich an den Menschen gütlich tun. Wider der Regeln und dem Wissen seiner Oberen nimmt Andrarg Kontakt zu seiner Schwester auf, gibt sich ihr aber nicht zu erkennen. Dann geschieht das unvermeidliche: seine Schwester und ihre beiden Kinder werden ermordet. Der Täter ist wahrscheinlich Andrargs Schwager.
Als er aber sein Recht auf Rache dem Orden gegenüber einfordert, wird ihm dies verwehrt und er getadelt dafür, dass er die Regeln gebrochen hat. Für Andrarg gibt es daraufhin nur einen Weg: Er muss selbst zum Dämon werden, damit er den Tod seiner Schwester und deren Kinder rächen kann. Doch der Weg dorthin verlangt sehr viel.
Ist Andrarg wirklich bereit, diesen Weg einzuschlagen?
Der Roman wird als "Grimdark" angepriesen. Und düster ist die Handlung. Ist sie aber wirklich "grimdark"? Ich muss gestehen, das Musterexemplar (A Song of Ice and Fire) sitzt seit mehreren Jahren auf meinem Bücherregal, doch ich finde immer wieder Ausreden, die Bücher nicht zu lesen. Insofern kann ich nur von dem, was man heute vielleicht als grimdark bezeichnen könnte urteilen.
Der Roman ist definitiv dark. Die Autorin und der Verlag weisen darauf hin, es gibt Triggerwarnungen im Buch, die ich allerdings für überflüssig halte. Ja, es wird gemordet, mehr als einmal. Und vor allem die ersten fünf dieser Morde sind verwerflich. Aber wirklich grim? Dazu fehlen die Einzelheiten meiner Meinung nach. Es wird in wenigen Sätzen abgeklärt, was passiert, ohne wirklich tief darauf einzugehen. Das geschieht durchweg mit allen Morden. Sicher, Andrarg denkt an seine Taten, und zumindest zwei davon scheinen ihn wirklich tief zu treffen. Aber es wird so schnell über das hinweggegangen, was passiert ist, dass ich persönlich eine Triggerwarnung für überflüssig halte. Da gibt's mehr Gemetzel in einem durchschnittlichen Horror-Roman.
Meine persönliche Präferenz bei Fantasy im allgemeinen ist ein gelungener Weltenbau. Zumindest das Magiesystem hier ist durchdacht, und es gehört zum Weltenbau dazu, keine Frage. Aber mir persönlich fehlen die Beschreibungen. Ich kann mir weder die Burg noch die Welt der Dämonen wirklich vorstellen. Der Schneesturm wird erwähnt, ja, aber man fühlt ihn nicht. Als Leser erfährt man die Geschichte aus Andrargs Sicht, aber er scheint so losgelöst von seinem Körper, dass er beispielsweise Schnee nicht wahrnimmt, oder das Heulen des Windes, das Rauschen der Bäume im Wald, die dumpfen Tritte der Pferde, etc. Es ist alles weit weg oder wird nur am Rande skizziert. Wie gesagt, dies ist meine persönliche Vorliebe. Ich mag einen reichen Weltenbau, in dem auch eine Burg erklärt wird, die Räume, in denen die Protags sich aufhalten, wie sie Hitze oder Kälte wahrnehmen, Wetter sie beeinflusst, usw.
Was von Kalm sehr gut geschildert hat ist Andrargs Innenansicht. Man fühlt mit ihm mit und kann seine Handlungen, oder sein Zögern, nachvollziehen. Er ist ein widerstrebender Antiheld, der eigentlich nur Rache sucht, aber von Kräften, die größer sind als er, zu Dingen getrieben wird, die er nicht wirklich will. An einer Stelle fragt er sich selbst, wie es weitergehen soll, nachdem er seinen Schwager gestellt hat. Zum Orden zurückkehren dürfte nach seinen Handlungen in diesem Buch nicht mehr möglich sein, aber er möchte auch kein Dämon bleiben, denn von denen wird er weiter als Wächter wahrgenommen. So steckt er fest und erkennt erst sehr spät im Roman, in welche Lage er sich eigentlich gebracht hat.
Ich will das Buch nicht schlecht reden, im Gegenteil. Es hat seine Schwächen, die zum Teil auch an der Erzählperspektive liegen, aber es hat auch seine Stärken. Der Roman ist interessant und fesselnd geschrieben, es gibt keine Tippfehler (mir sind zumindest keine aufgefallen), und für das, was er berichten will, ist die Handlung schlüssig. Ich (persönlich) wünschte nur, ein paar mehr Details, ein bisschen mehr in das Kampfgeschehen eintauchen und mehr Beschreibungen. Aber für das, was er sein will, ist der Roman mehr als ausreichend.
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