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Sanktionen sind ein wirksames Instrument des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zur Friedenssicherung. Doch wie ist die Rechtslage, wenn sich diese Sanktionen nicht gegen Staaten, sondern gegen Einzelne richten? In welcher Form und in welchem Umfang steht dem betroffenen Individuum die Möglichkeit offen, gegen solche Sanktionen den Rechtsweg zu beschreiten? Kann eine solche Maßnahme des UN-Sicherheitsrates überhaupt rechtmäßig sein, wenn ein Rechtsweg nicht oder nur eingeschränkt offen steht? Die Frage nach Rechtsschutzmöglichkeiten des Einzelnen gegen Maßnahmen des UN-Sicherheitsrates,…mehr

Produktbeschreibung
Sanktionen sind ein wirksames Instrument des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zur Friedenssicherung. Doch wie ist die Rechtslage, wenn sich diese Sanktionen nicht gegen Staaten, sondern gegen Einzelne richten? In welcher Form und in welchem Umfang steht dem betroffenen Individuum die Möglichkeit offen, gegen solche Sanktionen den Rechtsweg zu beschreiten? Kann eine solche Maßnahme des UN-Sicherheitsrates überhaupt rechtmäßig sein, wenn ein Rechtsweg nicht oder nur eingeschränkt offen steht? Die Frage nach Rechtsschutzmöglichkeiten des Einzelnen gegen Maßnahmen des UN-Sicherheitsrates, die ihn direkt betreffen, steht im Zentrum dieser Arbeit. Sie beleuchtet kritisch die hochaktuelle Frage der sogenannten "targeted sanctions" und deren Auswirkungen auf das Recht auf effektiven Rechtsschutz und den damit einhergehenden Konflikt zwischen dem Völkerrecht auf der einen und dem Europarecht sowie dem individualstaatlichen Recht auf der anderen Seite.
Autorenporträt
Die Autorin: Gesine Wolf-Zimper, geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaften in Passau, Barcelona und Heidelberg; 2003 Erstes Staatsexamen; 2003-2005 Referendariat; 2005 Zweites Staatsexamen; 2007 Forschungsaufenthalt an der Columbia Law School New York (USA); 2008 Promotion an der Universität Heidelberg; seit 2005 Rechtsanwältin in Frankfurt am Main.