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Stephan Kunze
Gebundenes Buch
Zen-Style
Wie wir unseren Geist entrümpeln und ein Leben nach eigenen Regeln führen
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Wie geht ein gutes Leben heute? Der Musikjournalist Stephan Kunze lebt nach dem Motto hart arbeiten, hart feiern, ist 24/7 online und immer am Limit - weil das im Berlin der Nuller-Jahre als einzig cooler Lifestyle gilt. Bis ihn mit Anfang 30 scheinbar grundlos Panikattacken und gesundheitliche Probleme in die Knie zwingen. Zum ersten Mal stellt er sich die Frage: Wo folge ich nur der Meute und was ist mir wirklich wichtig? Er beschäftigt sich mit Zen-Buddhismus, Meditation, Minimalismus und den Lehren der antiken Stoa und stellt fest: Je mehr Dinge ich loslasse, desto reicher werde ich. Weni...
Wie geht ein gutes Leben heute? Der Musikjournalist Stephan Kunze lebt nach dem Motto hart arbeiten, hart feiern, ist 24/7 online und immer am Limit - weil das im Berlin der Nuller-Jahre als einzig cooler Lifestyle gilt. Bis ihn mit Anfang 30 scheinbar grundlos Panikattacken und gesundheitliche Probleme in die Knie zwingen. Zum ersten Mal stellt er sich die Frage: Wo folge ich nur der Meute und was ist mir wirklich wichtig? Er beschäftigt sich mit Zen-Buddhismus, Meditation, Minimalismus und den Lehren der antiken Stoa und stellt fest: Je mehr Dinge ich loslasse, desto reicher werde ich. Wenige echte Freundschaften zählen weit mehr als zig Follower in den Sozialen Medien. Je weniger ich dem Glück nachlaufe, desto mehr wächst meine innere Zufriedenheit.
Mit klugem, ruhigen Blick beschreibt der Autor, wie es trotz eines fordernden Jobs gelingt, seine persönlichen Werte zu leben und in die eigene Mitte zu finden.
Mit klugem, ruhigen Blick beschreibt der Autor, wie es trotz eines fordernden Jobs gelingt, seine persönlichen Werte zu leben und in die eigene Mitte zu finden.
Stephan Kunze, geboren 1977, schreibt seit vielen Jahren als Journalist und Autor über Musik und Kultur. Von 2007 bis 2013 war er Chefredakteur des Musikmagazins 'Juice'. Seit einigen Jahren arbeitet er in der Musikredaktion von Spotify, inzwischen als Global Editorial Lead. Er interessiert sich unter anderem für die Tiny-House-Bewegung, Achtsamkeitsmeditation, makrobiotische Ernährung und Permakultur-Gärten. Er lebt in Berlin und ist am liebsten zu Fuß unterwegs.
Produktdetails
- Verlag: Arkana
- Originalausgabe
- Seitenzahl: 285
- Erscheinungstermin: 20. Dezember 2021
- Deutsch
- Abmessung: 202mm x 134mm x 31mm
- Gewicht: 404g
- ISBN-13: 9783442342884
- ISBN-10: 3442342880
- Artikelnr.: 61392228
Herstellerkennzeichnung
Arkana
Neumarkter Str. 28
81673 München
kundenservice@randomhouse.de
+49 (0800) 5003322
Zen - die Lehre des Augenblicks. Sozusagen. Es geht um das Loslassen, auch in diesem Buch, mehr aber handelt es von der Theorie dessen. Woher stammt die Idee, ist sie eine Modeerscheinung oder vielmehr schon immer da gewesen in nahezu allen Kulturkreisen?
Warum steht Konsum dem Zen Style entgegen? …
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Zen - die Lehre des Augenblicks. Sozusagen. Es geht um das Loslassen, auch in diesem Buch, mehr aber handelt es von der Theorie dessen. Woher stammt die Idee, ist sie eine Modeerscheinung oder vielmehr schon immer da gewesen in nahezu allen Kulturkreisen?
Warum steht Konsum dem Zen Style entgegen? Und was ist mit Zen Style vereinbar?
Mit dem Buch begibt man sich auf eine lange und doch kurzweilige Reise, Autor Stephan Kunze spricht Dich als Leser*in bisweilen direkt an, plaudert aus dem Nähkästchen wie er nach und nach seinen Zen Style gefunden hat und warum Konsum auf Dauer unglücklich macht. Er geht den Dingen auf den Grund, die wir nicht brauchen und erklärt anhand unzähliger Quellen, warum.
Wer allerdings einen geradlinigen Leitfaden erwartet, wird von einem Wollknäuel aus Zitaten und Referenzen überrascht, die jedoch alles beinhalten, um sich genau den Zen Style daraus zu stricken, der wie angegossen zum eigenen Leben passt.
Die Lektüre richtet sich in angenehm überschaubaren Kapiteln an durchaus intellektuell geprägte Leser und lädt diese ein, selbst auf Erkundungstour zu gehen, sowohl was die Reflexion als auch die Recherche angeht. Alte Philosophen, junge Blogger*innen, gewöhnliche und ungewöhnliche Menschen kommen im wahrsten Sinne des Wortes zu Wort, denn Stephan Kunze recherchiert nicht nur gut, sondern zitiert auch gern und viel. Er zieht nicht immer die Quintessenz daraus, sondern lässt manches auch für sich stehen. Ganz am Ende schließt sich dann der Kreis (das Symbol des Zen) und Du erfährst, wie Du Deinen eigenen Zen Style finden kannst, anhand all der zuvor aufgezeigten Möglichkeiten.
Obwohl ich ursprünglich etwas anderes von diesem Buch erwartet habe, hat es mich fasziniert. Trotz der vielen Zitate kommt es nicht hölzern daher, sondern bleibt stets im Fluss, sodass sich beim Lesen eine Art Flow einstellt, die Dich Kapitel für Kapitel entdecken lässt, ohne dogmatisch etwas von Dir zu fordern. Man will dieses Werk geradezu als pompöse Hommage an den Minimalismus ansehen.
Das Buch ist inmitten des ersten Corona-Jahres entstanden und nimmt hie und da Bezug darauf, jedoch ohne jenen faden Beigeschmack, den die Pandemie üblicherweise mit sich bringt. Auch das ist Zen Style: sich nicht beeindrucken lassen von äußeren Einflüssen. Einfach. Leben.
Ganz ohne Aufwand geht es natürlich nicht, wenn Du Dich auf Zen Style einlassen möchtest. Aber es lohnt sich. Nachhaltig.
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Stephan Kunze gibt in seinem Buch einen kleinen Einblick in den Zen Style. In 29 Kapiteln zeigt er auf, was er unter dem Zen Style versteht und wie er ihn anwendet bzw. wie sein Weg dahin war. Mit einigen Beispielen, vielen Quellen und Zitaten versucht er den Zen Style greifbar zu machen. Er gibt …
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Stephan Kunze gibt in seinem Buch einen kleinen Einblick in den Zen Style. In 29 Kapiteln zeigt er auf, was er unter dem Zen Style versteht und wie er ihn anwendet bzw. wie sein Weg dahin war. Mit einigen Beispielen, vielen Quellen und Zitaten versucht er den Zen Style greifbar zu machen. Er gibt Hinweise und macht Vorschläge, wie man aus seinem Hamsterrad aussteigen kann und zeigt wie er es gemacht hat. Er versucht etwas in die Tiefe zu gehen und die Verbindungen zwischen den heute aktuellen Themen wie den Minimalismus und der alten Lebensweisheit des Zen herzustellen. Er beschäftigt sich mit der Philosophie und der Entwicklung des Zen-Buddhismus und gibt einen kleinen Einblick in die Geschichte und der Entwicklung.
Wer sich schon mit den Themen beschäftigt hat, wird leider nicht so viel Neues entdecken. Viele, von dem Autor genannten und verwendeten, Quellen wurden schon oft zitiert und herangezogen, einige Bücher waren mir schon bekannt und so hielt sich bei mir der Zuwachs an Wissen etwas in Grenzen. Zudem hat sich der Autor leider sehr oft wiederholt, was mich etwas störte.
Die Literaturquellen waren gut und wer sie noch nicht gelesen hat, kann sich dort viele neue Ideen und Anregungen holen. Es ist ein leicht zu lesendes und gut geschriebenes Buch, welches sich gut für "Anfänger" zu diesem Themen eignet, für alle anderen Leser:innen ist es unterhaltsam und zur Auffrischung gut.
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Stephan Kunze beschreibt in kurzweiligen Kapiteln und im essayistischen Stil wie er beginnend mit Zen-Meditationen für sich zu einer stetig bewußter werdenden Haltung in allen Lebensbereichen (Arbeit/Wohnen/Ernährung/Freundschaften) gekommen ist. Er läßt uns teilhaben an …
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Stephan Kunze beschreibt in kurzweiligen Kapiteln und im essayistischen Stil wie er beginnend mit Zen-Meditationen für sich zu einer stetig bewußter werdenden Haltung in allen Lebensbereichen (Arbeit/Wohnen/Ernährung/Freundschaften) gekommen ist. Er läßt uns teilhaben an dem von ihm entwickelten Zen Style, wobei er sich von antiken Denkern und Dichtern ebenso inspirieren lässt wie von modernen Bloggern und Wissenschaftlern. Zahlreiche Beispiele und ein umfangreiches Literaturverzeichnis laden ein zum Weiterlesen und Ausprobieren. Ein Buch, das ermutigt, die eigene Haltung gegenüber Konsum und Hetze in unserem Alltag zu überdenken und einfach zu starten in einen bewußteren und gesünderen Umgang mit den Dingen und Menschen, die uns umgeben und vor allem mit uns selbst. Es ist geeignet für Anfänger, die aus der besinnungslosen täglichen Hamsterradrennerei aussteigen wollen ebenso wie für Erfahrene auf dem Weg in den Weniger-ist-Mehr-Modus. Der Text liest sich leicht und ist unterhaltsam, dennoch empfiehlt es sich, hier und da innezuhalten um eine Runde spazieren zu gehen (schwimmen/tanzen/meditieren) oder den Kleiderschrank/das Bücherregal/die Emaildateien aufzuräumen. Zum Abspecken von den digitalen Medien und zur Datensicherheit gibt es konkrete Tipps, die sich direkt umsetzen lassen. Wer sich gerne inspirieren lässt, liegt mit dieser Lektüre richtig. Der Autor will allerdings kein Guru sein. Wer Instant-Rezepte sucht, wird enttäucht sein. Denn es geht darum, dass ein/e jede/r ihren/seinen eigenen Zen-Style findet indem sie/er ganz praktisch im Laufe der Zeit und mit der Übung diejenigen Elemente für sich identifiziert, die am besten zu ihr/ihm passen. Riecht das nach Anstrengung, gar Arbeit ? Oh ja ! Macht das Spaß ? Auf jeden Fall ! Denn es winkt ein mehr und mehr selbstbestimmtes Leben in dem auf unnötige Konsumgüter zunehmend verzichtet werden kann. Wir werden belohnt mit mehr Energie und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge und Menschen, die unsere Aufmerksamkeit verdienen und die uns gut tun. Die persönliche Darstellung des fortlaufenden Bewußtwerdungs- und Umsetzungsprozesses des Autors ist für mich absolut überzeugend. Eine sehr empfehlenswerte Lektüre auch zum Immer-Mal-Wieder-Lesen.
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Ausführlich recherchiert;
Besonders gut hat mir die Struktur dieses Buches gefallen, da viele Philosophien geordnet wiedergegeben werden, die einen reduzierten und genügsamen Lebensstil beschreiben. Diese Denkansätze wurden gut und tief recherchiert und es gibt ein ausführliches …
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Ausführlich recherchiert;
Besonders gut hat mir die Struktur dieses Buches gefallen, da viele Philosophien geordnet wiedergegeben werden, die einen reduzierten und genügsamen Lebensstil beschreiben. Diese Denkansätze wurden gut und tief recherchiert und es gibt ein ausführliches Register am Ende, in dem man (die für einen persönlich geeigneten) Quellen vertiefen kann. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich gut und flüssig lesen. Der Autor gibt auch einen Einblick, wie er den „ZEN Style“ für sich umgesetzt hat. Erwähnenswert finde ich auch die Hinweise bzgl. Spurenvermeidung im Internet, Social Media, etc. Auch wenn beim Titel klar ist, dass es sich um eine adaptierte Form von „ZEN“ handelt, hätte ich zu ZEN als Grundidee noch mehr Inhalte erwartet und gewünscht.
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