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Hatte über lange Zeit das Bürgertum quasi das Monopol auf die hohe Kunst der Musik gehabt, so begann sich ab dem beginnenden 19. Jahrhundert auch die Arbeiterschicht in Gesanksvereinen zusammenzuschließen. Spätestens in der Zeit des Roten Wien in den 1920er und 1930er Jahren hatte sich das Poletariat auch musikalisch emanzipiert. Die Werke von Gustav Mahler wurden von den Arbeitersängern ebenso aufgeführt wie jene von Anton Webern oder Arnold Schönberg. Eine bedeutende Rolle spielte dabei David Josef Bach mit seiner Sozialdemokratischen Kunststelle und den Arbeitersinfoniekonzerten. Trotz…mehr

Produktbeschreibung
Hatte über lange Zeit das Bürgertum quasi das Monopol auf die hohe Kunst der Musik gehabt, so begann sich ab dem beginnenden 19. Jahrhundert auch die Arbeiterschicht in Gesanksvereinen zusammenzuschließen. Spätestens in der Zeit des Roten Wien in den 1920er und 1930er Jahren hatte sich das Poletariat auch musikalisch emanzipiert. Die Werke von Gustav Mahler wurden von den Arbeitersängern ebenso aufgeführt wie jene von Anton Webern oder Arnold Schönberg. Eine bedeutende Rolle spielte dabei David Josef Bach mit seiner Sozialdemokratischen Kunststelle und den Arbeitersinfoniekonzerten. Trotz großer Erfolge hatte er aber auch mit - äußeren und auch inneren - Widerständen zu kämpfen. Was ist geblieben von der Arbeitermusikbewegung der Zwischenkriegszeit? Wodurch zeichnete sie sich aus? Hier der Versuch einer Antwort.
Autorenporträt
Jahrgang 1981, hat im Oktober 2006 das Diplomstudium Geschichte an der Universität Wien abgeschlossen. Seit 2002 ist er hauptberuflich in der Redaktion der "Wiener Zeitung" tätig.