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»Jage die Ängste fort«
Mascha Kaléko ist der Geschwindigkeit ihrer eigenen Zeit schon entgegengetreten, lange bevor in unserer schnelllebigen Gegenwart das Bedürfnis nach einem achtsameren Leben laut wurde. Dieser Band versammelt viele Gedichte, die bislang nur in der Gesamtausgabe ihrer Werke veröffentlicht wurden, und lässt uns immer neue Facetten der großen Lyrikerin entdecken: Mal verspielt, mal melancholisch, immer lebensklug und pointiert schreibt sie über die kleinen und großen Vergänglichkeiten und reflektiert die existenziellen Fragen jedes Menschen. Eine Lektüre, die zum Innehalten einlädt, uns aufweckt und ins Hier und Jetzt holt. …mehr

Produktbeschreibung
»Jage die Ängste fort«

Mascha Kaléko ist der Geschwindigkeit ihrer eigenen Zeit schon entgegengetreten, lange bevor in unserer schnelllebigen Gegenwart das Bedürfnis nach einem achtsameren Leben laut wurde. Dieser Band versammelt viele Gedichte, die bislang nur in der Gesamtausgabe ihrer Werke veröffentlicht wurden, und lässt uns immer neue Facetten der großen Lyrikerin entdecken: Mal verspielt, mal melancholisch, immer lebensklug und pointiert schreibt sie über die kleinen und großen Vergänglichkeiten und reflektiert die existenziellen Fragen jedes Menschen. Eine Lektüre, die zum Innehalten einlädt, uns aufweckt und ins Hier und Jetzt holt.
Autorenporträt
Mascha Kaléko, geboren 1907 in Galizien, gestorben 1975 in Zürich, wurde in den 1930er Jahren mit ihrem ¿Lyrischen Stenogrammheft¿ schlagartig bekannt. Seit den 1920er Jahren verkehrte sie in den intellektuellen Kreisen des Romanischen Cafés in Berlin. 1938 emigrierte sie in die USA, später nach Israel. Sie ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts.
Rezensionen
Ein Buch zum Immer-wieder-Aufblättern und Staunen, wie sehr wir Menschen über alle Zeiten hinweg miteinander verbunden sind, gerade in den schweren. Stern 20211230

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Wolfgang Schneider findet, dass die Vertonung von Mascha Kalékos Gedichtsammlung "Wir haben keine andre Zeit als diese" überraschend gut funktioniert. Die nach einem von Flucht und dem Gefühl von Unzugehörigkeit geprägten Leben mit 67 Jahren verstorbene Dichterin, deren Werk oft mit dem Kästners und Tucholskys verglichen wird, schreibt in ihrer Lyrik von "herzzerreißenden Alltäglichkeiten", ohne ins Triste abzugleiten. Stattdessen begibt sie sich stets auf die Suche nach verblüffenden Reimen und zugespitzten Sinnsprüchen, betont Schneider. Ihm zufolge schafft es die 67-jährige Leserin Katharina Thalbach, kratzig-lebensklug und gleichzeitig knarzig-zärtlich den Ton der hier versammelten Gedichte zu treffen, aber auch Kindliches und Gruseliges überträgt sie überzeugend. Das klinge kein einziges Mal aufgesagt, sondern löst in dem Rezensenten bei jedem Vers einen Strom der Gefühle und Genuss aus, resümiert er.

© Perlentaucher Medien GmbH