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Eine humorvolle Reise durch das Reich der Mitte
Wollten Sie schon immer mal wissen, wann die Chinesen eigentlich gelb wurden und welche Rolle Konfuzius heutzutage spielt? Oder interessiert es Sie mehr, wie sich chinesische Eltern den idealen Schwiegersohn vorstellen, wie junge Chinesinnen schmollen, worüber man beim Smalltalk so redet und wie ein Leben ohne Google, Facebook und Co. funktioniert?
Dieses Buch gibt Ihnen 55 Puzzleteile an die Hand, mit denen Sie Ihr Bild von China ergänzen können. Dabei werden Sie entdecken, dass das bevölkerungsreichste Land der Welt manchmal ganz anders
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Produktbeschreibung
Eine humorvolle Reise durch das Reich der Mitte

Wollten Sie schon immer mal wissen, wann die Chinesen eigentlich gelb wurden und welche Rolle Konfuzius heutzutage spielt? Oder interessiert es Sie mehr, wie sich chinesische Eltern den idealen Schwiegersohn vorstellen, wie junge Chinesinnen schmollen, worüber man beim Smalltalk so redet und wie ein Leben ohne Google, Facebook und Co. funktioniert?

Dieses Buch gibt Ihnen 55 Puzzleteile an die Hand, mit denen Sie Ihr Bild von China ergänzen können. Dabei werden Sie entdecken, dass das bevölkerungsreichste Land der Welt manchmal ganz anders ist, als man es sich vorstellt, und dass es weit mehr zu bieten hat als die Große Mauer und die Verbotene Stadt.
Autorenporträt
Fernreisen fanden in der Kindheit von Martina Bölck eher im Kopf statt. Die Realität hieß Niederbayern, Schwarzwald oder Mecklenburg. Dass Reisen lebensveränderndes Potenzial haben kann, entdeckte sie zum ersten Mal mit achtzehn auf einer Interrailtour mit ihrer besten Freundin durch Italien und Frankreich. Nach dem Studium (Germanistik und Psychologie) folgten längere Auslandsaufenthalte, ein halbes Jahr Buenos Aires, drei Monate Istanbul. Und schließlich fünf Jahre China. In Peking versuchte sie, chinesischen Germanistikstudierenden die deutsche Sprache und Kultur näher zu bringen, fuhr in den Semesterferien kreuz und quer durchs Land - und lernte dabei auch viel über sich selbst. Seither reist sie immer wieder mal nach China, lernt weiterhin eifrig Schriftzeichen und beschäftigt sich in Vorträgen, Radiosendungen und Artikeln mit dem Land. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit sind: alternative Lebensentwürfe jenseits von Konsum und Hektik, Lebensgeschichten von interessanten Frauen und die reizvollen Unwägbarkeiten interkultureller Begegnungen. Sie lebt und arbeitet als freie Autorin und Dozentin in Hamburg.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 23.03.2023

Sinologie für Anfänger

Martina Bölck, die mehrere Jahre chinesische Germanistik-Studenten unterrichtete, hat ihre interkulturellen Erfahrungen zu fünfundfünfzig Einblicken in die chinesische Seele verdichtet. Locker im Ton, doch stets faktenorientiert, erklärt sie Widersprüche, Höhenflüge und Nachtseiten eines ebenso im Wertewandel wie im Bann der Tradition befindlichen Lands zwischen Konfuzianismus, Sozialismus und Hedonismus. Sie decodiert Klischees wie das alte der Höflichkeit und das neue der Rücksichtslosigkeit als Spiegelbilder der Kultur: So präge der Gegensatz zwischen Innen und Außen, der In-group und der Außenwelt das Verhalten im öffentlichen Raum geradeso wie introvertierte Bauformen, die sich in traditionellen Innenhöfen der Pekinger Altstadt oder "Gated Communities" äußern. Sie erläutert das Netzwerkprinzip der "Guanxi" (Beziehungen) als chinesisches "Sesam-öffne-dich" zwischen Networking und Korruption. Im gelungenen Wechsel zwischen humorvoller Landeskunde und Tiefgang übt Bölck Kritik an Internetzensur oder dem Sozialkredit-System als Big-Data-Projekt der Regierung zur Kontrolle und Optimierung der Bürger. Ihre Sympathie gilt den auf der turbokapitalistischen Überholspur Abgehängten. Darunter etwa die "zurückgelassenen Kinder" der Wanderarbeiter - sechzig Millionen bleiben in der Provinz bei den Großeltern; die unter dem auf konfuzianische Bildungsideale zurückführbaren Prüfungssystem leidenden Jugendlichen; oder die in ihren Tänzen und Trachten zur Folklore verkommenen Minderheiten. Die Chinakritik wird fair relativiert und objektiviert durch Info-Kästchen mit der Rückfrage "Und bei uns?", die aufzeigen, dass Vitamin B oder städtebauliche Sanierungssünden keine rein chinesischen Phänomene sind. sg

"Was Sie dachten, niemals über China wissen zu wollen. 55 süßsaure Einblicke in ein Land mit vielen Menschen" von Martina Bölck. Conbook Verlag, Neuss 2022. 256 Seiten. Gebunden, 9,95 Euro.

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