Keigo Higashino
Broschiertes Buch
Verdächtige Geliebte
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Wer die Mörderin ist, steht von Anfang an fest: Yasuko hat ihren gewalttätigen Exmann getötet. Doch dann bietet ihr verliebter Nachbar Ishigami an, ihr ein Alibi zu verschaffen. Womit das Mathe-Genie allerdings nicht rechnet, ist der ebenso brillante Gegenspieler, den die Polizei auf ihn angesetzt hat. Ishigami, der Mathelehrer, gegen Dr. Yukawa, den Physiker - der fesselnde Wettkampf zweier Superhirne beginnt.
Keigo Higashino wurde 1958 in Osaka, Japan, geboren. Nach seinem Ingenieurstudium begann der Kapitän einer Bogenschützenmannschaft Kriminalromane zu schreiben. Für seine mittlerweile neun Romane erhielt er zahlreiche Preise. Einige von ihnen standen jahrelang an der Spitze der Bestsellerlisten und wurden auch verfilmt. 'Verdächtige Geliebte' wurde für den 'Edgar' nominiert.
Produktdetails
- Piper Taschenbuch 30355
- Verlag: Piper
- Originaltitel: Y gisha X no Kenshin
- 9. Aufl.
- Seitenzahl: 319
- Erscheinungstermin: 14. Juli 2014
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 121mm x 30mm
- Gewicht: 301g
- ISBN-13: 9783492303552
- ISBN-10: 3492303552
- Artikelnr.: 40014786
Herstellerkennzeichnung
Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
info@piper.de
»Ein unglaublich raffinierter, intelligenter und spannender Krimi.« Frankfurter allgemeine Zeitung - Literaturkalender 20140925
Der Mathematiker Ishigami ist schon lange von seiner Nachbarin Yasuko fasziniert. Als diese ihren gewalttätigen Ex-Mann im Affekt ermordet sieht er seine Chance gekommen und hilft ihr ein lückenloses Alibi zu kreieren. Allerdings ahnt er noch nicht, dass der Polizei während der …
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Der Mathematiker Ishigami ist schon lange von seiner Nachbarin Yasuko fasziniert. Als diese ihren gewalttätigen Ex-Mann im Affekt ermordet sieht er seine Chance gekommen und hilft ihr ein lückenloses Alibi zu kreieren. Allerdings ahnt er noch nicht, dass der Polizei während der Ermittlungen der Physiker Dr. Yukawa zur Seite stehen wird, den Ishigami noch aus früheren Zeiten kennt...
Zunächst ist der Hörer irritiert ob der konkreten Darstellung der Tat. Schließlich geht es normalerweise darum während der bevorstehenden Ermittlungen Hinweise auf den Hergang zu erlangen, um der Lösung Schritt für Schritt näher zu kommen. Doch im weiteren Verlauf wird deutlich, dass es genau so geschehen musste, denn es warten noch einige Überraschungsmomente auf ihren Auftritt.
Zwei alte Kommilitonen mutieren zu Gegenspielern wobei die Sympathien zu- und die Meinungen übereinander zwiegespalten waren und sind. Der gegenseitige Respekt jedoch ist durchweg spürbar, allerdings ist man nicht sicher in welche Richtung das Geschehen sich entwickeln wird, denn es geht nicht ausschließlich um diese beiden Persönlichkeiten. Vielmehr gilt es einen Mord aufzuklären, bei dem alles und nichts zu passen scheint. Derweil scheint Yasuko jeden Moment zu erwarten von der Polizei abgeführt zu werden, weil ein kleines Detail nicht stimmig ist.
Während des Geschehens kristallisiert sich immer mehr heraus, dass nicht nur die Ermittler, sondern auch der Hörer an der Nase herumgeführt wird. Obwohl alles bekannt gegeben wurde, gibt es Hinweise darauf, dass man doch nicht sämtliche Informationen besitzt, die zu vorzeitigen Erkenntnissen auf den Ausgang der Geschichte führen können. Hinzu kommt, dass das Spannungsniveau schwankt, wodurch es zu Aufmerksamkeitsdefiziten kommen kann. Manche Passagen treiben die Handlung in keiner Weise voran, andere wiederum erhöhen das Tempo von einer Sekunde auf die nächste. Auch dadurch kommt es hin und wieder zu Verwirrungen, da möglicherweise nicht alle Hinweise erfasst wurden.
Olaf Baden gibt der Erzählung eine neutrale Note, um keinerlei Wertung vorwegzunehmen. Dementsprechend ergibt es sich, dass der Hörer emotional wenig einbezogen wird, auch die Protagonisten erscheinen nicht allzu tiefgründig. Und doch ist diese Interpretation inhaltlich absolut passend, alles andere hätte vom Wesentlichen abgelenkt.
Mit „Verdächtige Geliebte“ ist Keigo Higashino ein Verwirrspiel gelungen, das den Hörer schnell in seinen Fängen hat, ohne dass man es bemerkt. Stellt sich nur die Frage, ob die Inszenierung aufgelöst werden kann.
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