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Michael Tunç untersucht, inwiefern sich Prozesse des Zusammenwirkens der Differenzlinien Geschlecht, Ethnizität und Klasse bei ethnisch minorisierten Vätern/Vätern of Color (PoC) rekonstruieren lassen. Der Autor präsentiert aktuelle Begriffe, Ansätze und Ergebnisse der Männlichkeits- und Väterlichkeitsforschung. Für emanzipative Entwicklungen arbeitet er den Begriff der progressiven Männlichkeit aus, mit dem sich Spannungen zwischen hegemonialen und progressiven Deutungsmustern von Männlichkeit/Väterlichkeit migrantischer Männer/PoC angemessen analysieren lassen. Er stellt intersektionale…mehr

Produktbeschreibung
Michael Tunç untersucht, inwiefern sich Prozesse des Zusammenwirkens der Differenzlinien Geschlecht, Ethnizität und Klasse bei ethnisch minorisierten Vätern/Vätern of Color (PoC) rekonstruieren lassen. Der Autor präsentiert aktuelle Begriffe, Ansätze und Ergebnisse der Männlichkeits- und Väterlichkeitsforschung. Für emanzipative Entwicklungen arbeitet er den Begriff der progressiven Männlichkeit aus, mit dem sich Spannungen zwischen hegemonialen und progressiven Deutungsmustern von Männlichkeit/Väterlichkeit migrantischer Männer/PoC angemessen analysieren lassen. Er stellt intersektionale rassismuskritisch-migrationsgesellschaftliche Ansätze vor und überträgt sie auf diversitätsbewusste Väterarbeit.
Autorenporträt
Dr. Michael Tunç ist im Rahmen einer befristeten Professur für das Fachgebiet Migration und Soziale Arbeit am Fachbereich Soziale Arbeit der Hochschule Darmstadt tätig.
Rezensionen
"... viele spannende Anregungen zum Weiterdenken, sowohl auf theoretischer als auch praktischer Ebene. Besonders beeindruckend ist die umfangreiche Aufarbeitung der Literatur im Bereich Männlichkeits- und Väterforschung sowie Migration. Der intersektionale Blickwinkel sowie die ausführliche Darstellung des theoretischen Zugangs sind eine Bereicherung für eine kritische Auseinandersetzung mit Väterlichkeits- und Männlichkeitskonstruktionen, vor allem auch in Bezug auf Praxis ..." (Dr. Irmgard Diewald, in: Soziologische Revue, Jg. 42, Heft 2, 2019)
"... Der Autor zielt zudem darauf ab, die Praxis der Väterarbeit aus einer rassismuskritischen, migrationsgesellschaftlichen Perspektive zu betrachten. ... Zugleich sensibilisiert die Veröffentlichung für eine ressourcenorientierte und rassismuskritische Betrachtung von Vätern und Männern mit Migrationshintergrund. ... Das Buch kann daher einerseits für Dozierende wie Studierende der Erziehungswissenschaften, Sozialwissenschaften und Sozialen Arbeit, andererseits für Praktiker und Praktikerinnen in der Sozialen Arbeit und Pädagogik empfohlen werden." (Manuela Westphal, in: EWR - Erziehungswissenschaftliche Revue, Jg. 17, Heft 5, 27. September-Oktober 2018)