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Weltweit ist der Tourismus zu einem zentralen Entwicklungsförderer und Arbeitsplatzbeschaffer, zu einem wichtigen Einkommens- und Devisenbringer, zum unverzichtbaren Jahreszucker und Fernwehstiller, aber auch zum heimtückischen Landschaftsfresser und Klimaschänder, zum Treiber von kulturellen Veränderungen von Reisenden und Bereisten geworden. Kaum ein anderes Phänomen, das derart populär und dennoch komplex ist und deshalb auch nur interdisziplinär ergründet werden kann. Wer sich mit Tourismus befasst, bewegt sich zwischen dem „Tourismus als populärste Form von Glück“ und „Touristen, die…mehr

Produktbeschreibung
Weltweit ist der Tourismus zu einem zentralen Entwicklungsförderer und Arbeitsplatzbeschaffer, zu einem wichtigen Einkommens- und Devisenbringer, zum unverzichtbaren Jahreszucker und Fernwehstiller, aber auch zum heimtückischen Landschaftsfresser und Klimaschänder, zum Treiber von kulturellen Veränderungen von Reisenden und Bereisten geworden. Kaum ein anderes Phänomen, das derart populär und dennoch komplex ist und deshalb auch nur interdisziplinär ergründet werden kann. Wer sich mit Tourismus befasst, bewegt sich zwischen dem „Tourismus als populärste Form von Glück“ und „Touristen, die zerstören, wonach sie suchen, indem sie finden“, wie dies einmal Hans Magnus Enzensberger ausdrückte. Seit über dreissig Jahren befasst sich Hansruedi Müller am Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern mit diesem vielschichtigen Phänomen. Die vorliegende Lektüre wiedergibt die im Laufe der letzten Jahre entstandenen Kolumnen, die er im Spiegel der heutigen Zeit redigierte. Pfuschi, der Cartoonist und Wegbegleiter auf dem touristischen Reflexionspfad, hat einige Aussagen mit spitzer Feder auf den Punkt gebracht. Entstanden ist die vorliegende Nachttischlektüre, in der die unterschiedlichsten Dimensionen des Tourismus ausgeleuchtet werden. Sie stellt eine Art Werkschau dar und möchte Denkanstösse vermitteln. Auch wenn die Texte irgendwann in den letzten Jahren entstanden sind – der Blick ist nach vorne gerichtet und regt an, über das Phänomen Tou-rismus vertieft nachzudenken, Chancen und Gefahren der touristischen Entwicklung zu erkennen und eine wünschbare Zukunft vorzubereiten.