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Der Autor selbst versteht seinen Roman als Aufschrei, Hilferuf der unzähligen, gequälten, misshandelten und missbrauchten Kinder und Jugendliche. Er klagt unsere 'Wegschaugesellschaft' an: Wo seid Ihr gewesen, Ihr ward nah und doch so weit entfernt, Ihr habt gehört und doch die Ohren verschlossen, Ihr habt gesehen und ward doch blind! Ihr Verwandte und Bekannte, Nachbarn, Lehrer, Ärzte, Pfarrer, Jugendämter, Polizei und Richter, wo ward Ihr, warum habt Ihr nichts unternommen, was habt Ihr mit und aus unseren Kindern gemacht? Die Romanfigur Tobias Stolle wächst als Junge, hochbegabt aber auch…mehr

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Produktbeschreibung
Der Autor selbst versteht seinen Roman als Aufschrei, Hilferuf der unzähligen, gequälten, misshandelten und missbrauchten Kinder und Jugendliche. Er klagt unsere 'Wegschaugesellschaft' an: Wo seid Ihr gewesen, Ihr ward nah und doch so weit entfernt, Ihr habt gehört und doch die Ohren verschlossen, Ihr habt gesehen und ward doch blind! Ihr Verwandte und Bekannte, Nachbarn, Lehrer, Ärzte, Pfarrer, Jugendämter, Polizei und Richter, wo ward Ihr, warum habt Ihr nichts unternommen, was habt Ihr mit und aus unseren Kindern gemacht? Die Romanfigur Tobias Stolle wächst als Junge, hochbegabt aber auch kein Musterknabe, wohlbehütet in einer vornehmen wohlhabenden Familie auf und erfährt eine ausgezeichnete Erziehung. Nach dem plötzlichen Tod seiner Eltern stürzt er in seinem noch jungen Leben in tiefste Abgründe, er wird schwer misshandelt, missbraucht, verkauft und schließlich auch noch um sein Erbe betrogen. Niemand steht ihm bei, nicht die Polizei und auch nicht das Jugendamt, bis er sich selbst hilft. Dazwischen genießt er, noch Jugendlicher, seine erste und einzige, nur kurze Zeit währende Liebe. Danach folgen wieder Jahre des Missbrauchs in einer Klosterschule und auch als Novize in einem christlichen Orden. Er wandelt sich, wird vom Opfer zum Täter, führt ein Doppelleben. Hier ein angesehener Journalist und erfolgreicher Autor und da ein brutaler, vielfacher Vergewaltiger und Mörder. Zwischen seinen zahlreichen Verbrechen geht es ihm schlecht, ist unglücklich, erkennt seine Taten, setzt sie aber immer wieder, einem inneren Zwang folgend, fort. Schließlich sieht er sich in der Finsternis seiner Verbrechen gefangen, kennt keinen Ausweg, kein Licht am Ende des Tunnels. Nach dem Vorwort ahnt der Leser, was auf ihn zukommt. Er beobachtet den jungen Tobias amüsiert, manchmal beneidet, dann entsetzt, was man ihm antut. Sein Schicksal wird voller Mitleid und Mitgefühl bedauert. Der Leser zeigt Verständnis, wie er sich wehrt. Er ist jedoch erschüttert über den Wandel zum Täter, betrachtet ihn mit Abscheu, wendet sich von ihm ab und ist erlöst beim Ende des menschlichen Dramas. Wenn der Leser über unsere "Wegschaugesellschaft" zum Nachdenken kommt, sieht der Autor mit dem Drama "Tunnel ohne Ende" sein Ziel erreicht