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"Was hab´ ich denn davon?" Wer eine soziale Dienstleistung in Anspruch genommen hat, soll sich danach fragen dürfen, was ihm aus seiner Sicht bei der gerade bewältigten Lebenskrise geholfen hat: Warum das Mutter-Kind-Haus genau die richtige Adresse war. Warum der Jugendtreff eine so gute Anlaufstelle ist. Warum man die Gespräche mit der Beraterin nach den vielen Job-Absagen nicht missen möchte. Und die Urteile Betroffener können, müssen aber nicht mit dem der Sozialarbeiter übereinstimmen. Die Frage nach dem Nutzen sozialer Dienstleistungen aus Sicht der Adressatinnen und Adressaten stellt…mehr

Produktbeschreibung
"Was hab´ ich denn davon?" Wer eine soziale Dienstleistung in Anspruch genommen hat, soll sich danach fragen dürfen, was ihm aus seiner Sicht bei der gerade bewältigten Lebenskrise geholfen hat: Warum das Mutter-Kind-Haus genau die richtige Adresse war. Warum der Jugendtreff eine so gute Anlaufstelle ist. Warum man die Gespräche mit der Beraterin nach den vielen Job-Absagen nicht missen möchte. Und die Urteile Betroffener können, müssen aber nicht mit dem der Sozialarbeiter übereinstimmen. Die Frage nach dem Nutzen sozialer Dienstleistungen aus Sicht der Adressatinnen und Adressaten stellt nach wie vor eine terra incognita in den wissenschaftlichen Diskursen dar. Die Praktiker der Sozialen Arbeit arbeiten zwar mit Erfahrungswerten, könnten aber mit gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen gerade aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer die Debatte um Effektivität und Qualitätsentwicklung vorantreiben. Die Herausgeber wollen Licht in dieses Dunkel bringen. Es werden Forschungsansätze einer sich entwickelnden sozialpädagogischen Nutzerforschung vorgestellt. Die Beiträge diskutieren die Fragen, welchen Nutzen ein Sozialer Dienst im Hinblick auf die Lebenssituation des Adressaten hat, welche Strategien sie im Verlauf der Maßnahme entwickeln, auf welche Weise sie sich die Angebote aneignen und unter welchen Rahmenbedingungen die Nutzung stattfindet. Die empirisch fundierten Beiträge gehen diesen Fragen in unterschiedlichen Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit nach -- ambulanten und stationären Hilfen zur Erziehung, Mutter-Kind-Einrichtungen, Gemeinwesenarbeit und Wohnungslosenhilfe. Inhalt Theoretische Grundlagen und Perspektiven sozialpädagogischer Nutzerforschung (Schaarschuch/Oelerich) "Wenn man wollte, konnte man es durchhalten" -- erzieherische Hilfen aus der Nutzerperspektive (Normann) "Das Eltern-Kind-Haus war für mich die Rettung" -- Ein Angebot Sozialer Arbeit in der retrospektiven Evaluation (Hellmann) Perspektiven biographischer Zugänge für eine nutzerInnenorientierte Dienstleistungsorganisation (Hanses) Der Nutzen sozialer Arbeit (Oelerich/Schaarschuch) Strategien der Nutzung sozialpädagogischer Angebote (Dolic/Schaarschuch) "Nicht lange fackeln, einfach machen" -- Zum Nutzen und Nicht-Nutzen von Angeboten der Wohnungslosenhilfe (Maar) Die "Qualität" sozialer Dienste aus der Perspektive ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Theoretische und methodologische Elemente sozialpädagogischer Qualitätsforschung (Beckmann/Richter) Ressourcen im 'sozialen Raum'. Gemeindestudien als Ressource der Nutzungsforschung (Rathgeb) Lehren aus der (Nicht-)Nutzung wohlfahrtsstaatlicher Dienste. Zur Gebrauchswert-Logik sozialer Infrastruktur (Cremer-Schäfer)
Autorenporträt
Die Herausgeber: Dr. Gertrud Oelerich, Diplomp¿gogin Wissenschaftliche Begleitung im Sozial-/Jugendhilfebereich, empirische Forschung und Lehrbeauftragte an der Bergischen Universit¿Wuppertal Dr. Andreas Schaarschuch, Professor f¿r Sozialp¿gogik/Soziale Dienste am Fachbereich Bildungswissenschaften der Bergischen Universit¿Wuppertal