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Wie weit darf Gewinnmaximierung gehen?
Mit 28.000 Beratern in 65 Ländern und seiner hohen Reputation ist McKinsey eines der einflussreichsten Unternehmen der Welt. McKinsey hat es sich zur Aufgabe gemacht dem Interesse des Kunden zu dienen. Aber was passiert, wenn die Gewinnmaximierung des Kunden oberstes Gebot ist und Ethik keine Rolle spielt? Die global agierende Beratungsfirma hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Reichen reicher und die Mächtigen mächtiger wurden. McKinsey arbeitet für die Freunde und Geschäftspartner autokratischer Herrscher. McKinsey arbeitet auch für verschiedene…mehr

Produktbeschreibung
Wie weit darf Gewinnmaximierung gehen?

Mit 28.000 Beratern in 65 Ländern und seiner hohen Reputation ist McKinsey eines der einflussreichsten Unternehmen der Welt. McKinsey hat es sich zur Aufgabe gemacht dem Interesse des Kunden zu dienen. Aber was passiert, wenn die Gewinnmaximierung des Kunden oberstes Gebot ist und Ethik keine Rolle spielt?
Die global agierende Beratungsfirma hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Reichen reicher und die Mächtigen mächtiger wurden. McKinsey arbeitet für die Freunde und Geschäftspartner autokratischer Herrscher. McKinsey arbeitet auch für verschiedene Unternehmen aus denselben Branchen, sieht darin jedoch keinen Interessenkonflikt. Die Firma ermutigt Manager, Arbeitsplätze auszulagern, Mitarbeiter zu entlassen, Arzneimittelpreise zu erhöhen, die Auszahlung von Versicherungspolicen zu verschieben und sogar den Verkauf von süchtig machenden Opiaten zu forcieren, während Tausende an Überdosierungen sterben.

Die beiden preisgekrönten Investigativ-Journalisten der New York Times, Walt Bogdanich und Michael Forsythe, haben Hunderte von Interviews geführt, Zehntausende von aufschlussreichen Dokumenten erhalten und zeichnen das Porträt eines Unternehmens, das in scharfem Widerspruch zu seinem öffentlichen Image steht und dringend einen Unternehmensethik-Kodex benötigt.
Autorenporträt
Walt Bogdanich ist stellvertretender Herausgeber des New York Times Investigations Desk, außerordentlicher Professor an der Columbia University School of Journalism und einer der angesehensten amerikanischen Investigativ-Reporter. Er hat u.a. drei Pulitzer-Preise erhalten und wurde 2010 für sein Lebenswerk mit dem Gerald Loeb Award, dem renommiertesten Preis des amerikanischen Wirtschaftsjournalismus, ausgezeichnet. Michael Forsythe arbeitet als investigativer Journalist für die New York Times, für die er von 2014 bis Anfang 2017 als Auslandskorrespondentin in Hongkong tätig war. Von 2000 bis 2013 arbeitete er bei Bloomberg News in Peking und Washington. 2013 war er leitender Reporter eines Teams, das den George Polk Award für die Berichterstattung über den Reichtum führender chinesischen Politiker erhielt.
Rezensionen
Rezensent Thomas Deelmann ist der Meinung, dass es gegenüber der weltweit größten Beraterfirma McKinsey und ihren 35.000 Mitarbeitenden vor allem Schwarzweißdenken gibt. Bei Walt Bogdanich und Michael Forsythe sieht der Rezensent zwar eine deutliche Kritik an den Beratungsmethoden, findet ihr Buch aber dennoch sehr lesenswert. Die Rechercheleistung der Autoren findet er beachtlich, auch wenn sie einige ihrer Schuldzuweisungen rhetorisch immer wieder relativieren, manches bleibt in Deelsmanns Augen zu vage. Ihn hätte es gefreut, wäre auch der Kunde, der McKinsey beauftragt, als zumindest Mitverantwortlicher herangezogen worden. Trotz kleinerer Schwächen findet Deelmann das Buch rund um Beraterskandale um den NHS, das deutsche Verteidigungsministerium oder die Bankenkrise 2008 durchaus lesenswert.

© Perlentaucher Medien GmbH

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Thomas Deelmann ist der Meinung, dass es gegenüber der weltweit größten Beraterfirma McKinsey und ihren 35.000 Mitarbeitenden vor allem Schwarzweißdenken gibt. Bei Walt Bogdanich und Michael Forsythe sieht der Rezensent zwar eine deutliche Kritik an den Beratungsmethoden, findet ihr Buch aber dennoch sehr lesenswert. Die Rechercheleistung der Autoren findet er beachtlich, auch wenn sie einige ihrer Schuldzuweisungen rhetorisch immer wieder relativieren, manches bleibt in Deelsmanns Augen zu vage. Ihn hätte es gefreut, wäre auch der Kunde, der McKinsey beauftragt, als zumindest Mitverantwortlicher herangezogen worden. Trotz kleinerer Schwächen findet Deelmann das Buch rund um Beraterskandale um den NHS, das deutsche Verteidigungsministerium oder die Bankenkrise 2008 durchaus lesenswert.

© Perlentaucher Medien GmbH