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Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 im böhmischen Gitschin, ist am 12.Juni 1936 in Wien gestorben. Unter dem Motto »Shakespeare hat alles vorausgewußt« hat sich Karl Kraus in seinen satirischen Schriften, von Sittlichkeit und Criminalität über Die letzten Tage der Menschheit bis zur Dritten Walpurgisnacht, immer wieder auf Shakespeare berufen. Derselbe Gedanke bestimmt gutenteils auch die Darbietung von Dramen Shakespeares in beinahe hundert Vorlesungen von Karl Kraus. Die für sein »Theater der Dichtung« hergestellten Bearbeitungen, von denen freilich nur sieben erhalten sind, stellen einige…mehr

Produktbeschreibung
Karl Kraus, geboren am 28. April 1874 im böhmischen Gitschin, ist am 12.Juni 1936 in Wien gestorben.
Unter dem Motto »Shakespeare hat alles vorausgewußt« hat sich Karl Kraus in seinen satirischen Schriften, von Sittlichkeit und Criminalität über Die letzten Tage der Menschheit bis zur Dritten Walpurgisnacht, immer wieder auf Shakespeare berufen. Derselbe Gedanke bestimmt gutenteils auch die Darbietung von Dramen Shakespeares in beinahe hundert Vorlesungen von Karl Kraus. Die für sein »Theater der Dichtung« hergestellten Bearbeitungen, von denen freilich nur sieben erhalten sind, stellen einige Shakespearesche Meisterwerke, darunter Macbeth und Das Wintermärchen, in der maßgeblichen Übersetzung durch Schlegel/Tieck, dramaturgisch gerafft und sprachlich erneuert, »gebändigt, nicht gezähmt«, auch für die Bühne der Gegenwart bereit.
Autorenporträt
Kraus, KarlKarl Kraus wurde am 28. April 1874 im nordböhmischen Gitschin / Österreich-Ungarn (heute: Jicín / Tschechien) als Sohn eines jüdischen Papierfabrikanten geboren. In Wien studierte er seit 1877 Jura, Philosophie und Germanistik, schloß das Studium jedoch nicht ab. Schon während der Studienzeit veröffentlichte er literaturkritische Beiträge u.a. in der Zeitschrift Die Gesellschaft. Daneben betätigte er sich als Dramatiker, Lyriker und Vortragskünstler und hatte Kontakt zu Mitgliedern der Gruppe "Jung-Wien", u.a. Arthur Schnitzler und Hugo von Hofmannsthal, von denen er sich aber 1897 in der Satire Die demolierte Literatur distanzierte. 1899 gründete er die Zeitschrift Die Fackel. Sie war zeitlebens die wichtigste Veröffentlichungsplattform für seine kulturkritischen Beiträge. Er starb am 12. Juni 1936 in Wien.