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Mit diesem Buch liegt zum ersten Mal eine Edition der frühneuhochdeutschen Übersetzung des Traktats Epistola ad Mahumetem vor. Der Humanist Michael Christan übersetzte im ausgehenden 15. Jahrhundert dieses für die osmanisch-christlichen Beziehungen zentrale Werk des Papstes Pius II. (Enea Silvio Piccolomini) aus dem Lateinischen. Mehr noch als der tatsächliche Kreuzzug des Papstes wirkte sein literarischer Kreuzzug in der Epistola und weiteren Schriften nach. Schließlich wurde das lateinische Ausgangswerk Piccolominis selbst zur wichtigsten Quellen des frühneuzeitlichen Osmanenbildes. Die…mehr

Produktbeschreibung
Mit diesem Buch liegt zum ersten Mal eine Edition der frühneuhochdeutschen Übersetzung des Traktats Epistola ad Mahumetem vor. Der Humanist Michael Christan übersetzte im ausgehenden 15. Jahrhundert dieses für die osmanisch-christlichen Beziehungen zentrale Werk des Papstes Pius II. (Enea Silvio Piccolomini) aus dem Lateinischen. Mehr noch als der tatsächliche Kreuzzug des Papstes wirkte sein literarischer Kreuzzug in der Epistola und weiteren Schriften nach. Schließlich wurde das lateinische Ausgangswerk Piccolominis selbst zur wichtigsten Quellen des frühneuzeitlichen Osmanenbildes. Die Edition der Übersetzung liefert somit einen wichtigen Beitrag zur Humanismusforschung, zur Germanistik, wie auch für die mittelalterliche sowie frühneuzeitliche Kirchengeschichte.
Autorenporträt
Klaus Wolf, University of Augsburg and Jonas Göhler, University of Heidelberg, Germany.
Rezensionen
"Dennoch ist am Ende zu konstatieren, dass diese Edition nicht nur dem selbst formulierten Anspruch ihrer Hg. gerecht geworden ist, sondern, viel wichtiger, auch zumindest die lang ersehnte Textgrundlage der Christan'schen Übersetzung bereitstellt."
Karolinge Döring in: Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters Band 73.2 (2017), 791-793

"[...] bieten Wolf/Göhler mit ihrer gelungenen Edition der Christanschen Übersetzung der Epistola ad Mahumetem einen wertvollen Beitrag sowohl zur Erforschung humanistischer Übersetzungen in die Volkssprache als auch zur Rezeption des Papstbriefes im süddeutschen Sprachraum zu einer Zeit, in der die "Türkengefahr" einem ihrer ersten bedrohlichen Höhepunkte entgegensteuerte. Insbesondere der dreispaltige Satz des edierten Textes ermöglicht einen leichten Vergleich von lateinischem Original und deutscher Übersetzung und baut so auch der getrennten Betrachtung der beiden vor. Als gute Vorarbeit vermag vorliegende Ausgabe, sicherlich zur weiteren Beschäftigung mit diesem interessanten Rezeptionszeugnis Anstoß zu geben."
Stefan Zathammer in: Berliner Beiträge zur Editionswissenschaft 19 (2018), 178-182

"Wolf und Göhler haben mit ihrer Ausgabe Grundlagenarbeit für weitere Forschungen geleistet. Gleichzeitig macht die Ausgabe auf das Potential des Themenfeldes aufmerksam, das noch nicht ausgeschöpft ist, wie das oben herausgestellte Desiderat als nur ein Beispiel verdeutlicht. Insgesamt liegt mit der Editio princeps der Übersetzung der "Epistola" durch Michael Christan ein Buch vor, das die Forschung um einen bisher wenig beachteten, aber wichtigen Text bereichert und für weiterführende Studien im Bereich der Übersetzungsliteratur des 15. Jahrhunderts und der Erforschung des zeitgenössischen religiösenWissens unverzichtbar sein wird."
Daniel Pachurka in: Zeitschrift für Historische Forschung 45.1 (2018), 156-157
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