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Martin Walser war Mitarbeiter beim Rundfunk, Johannes Mario Simmel hat für Illustrierte geschrieben - viele Verfasser von Journalistenromanen kennen die redaktionelle Arbeit. Diese kritische Nähe zwischen Schriftstellern und Reportern ist wissenschaftlich ergiebig. Die Auswertung der deutschen Literatur von 1945 bis 1995 liefert nicht nur Phantasiebilder von Redakteuren, sondern auch realistische Porträts, idealistische Darstellungen, negative Klischees und ein Stück Zeitgeschichte. Insgesamt entsteht ein erzähltes Berufsbild - Heinrich Böll seziert beispielsweise in ,Die verlorene Ehre der…mehr

Produktbeschreibung
Martin Walser war Mitarbeiter beim Rundfunk, Johannes Mario Simmel hat für Illustrierte geschrieben - viele Verfasser von Journalistenromanen kennen die redaktionelle Arbeit. Diese kritische Nähe zwischen Schriftstellern und Reportern ist wissenschaftlich ergiebig. Die Auswertung der deutschen Literatur von 1945 bis 1995 liefert nicht nur Phantasiebilder von Redakteuren, sondern auch realistische Porträts, idealistische Darstellungen, negative Klischees und ein Stück Zeitgeschichte. Insgesamt entsteht ein erzähltes Berufsbild - Heinrich Böll seziert beispielsweise in ,Die verlorene Ehre der Katharina Blum' oder: ,Wie Gewalt entstehen und wohin sie führen kann' die Machenschaften der Sensationspresse, und Nicolas Borns Roman ,Die Fälschung' gilt als literarisches Lehrbuch für Berichterstatter. ,Der Stoff aus dem die Träume sind' von Johannes Mario Simmel bietet das Porträt eines Illustriertenreporters, und Martin Walser kritisiert in ,Ohne einander' den Kulturjournalismus.
Autorenporträt
Petra Weber hat den Studiengang Journalistik samt Zweitfach Germanistik an der Universität Dortmund absolviert und als Reporterin, Moderatorin und Featureautorin gearbeitet. Seit 1997 ist sie Redakteurin beim Westdeutschen Rundfunk.