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Geschichten von bewegten und bewegenden Dingen im Kontext von Flucht und Migration.Was sagen Dinge über menschliche Existenz, über Flucht, Rettung und Ankommen? Welche Funktionen haben Dinge im Rahmen von Flucht und Migration? Welche Versprechen tragen Dinge in sich, welche Emotionen, welche Aspirationen? Was hat materieller Besitz mit Menschenwürde zu tun und was bedeutet der Verlust von Hab und Gut für das Selbstbewusstsein und die persönliche Identität? Wie verändern Menschen Dinge und Dinge Menschen?Die Autorinnen und Autoren untersuchen Moving Things, also bewegende Dinge im doppelten…mehr

Produktbeschreibung
Geschichten von bewegten und bewegenden Dingen im Kontext von Flucht und Migration.Was sagen Dinge über menschliche Existenz, über Flucht, Rettung und Ankommen? Welche Funktionen haben Dinge im Rahmen von Flucht und Migration? Welche Versprechen tragen Dinge in sich, welche Emotionen, welche Aspirationen? Was hat materieller Besitz mit Menschenwürde zu tun und was bedeutet der Verlust von Hab und Gut für das Selbstbewusstsein und die persönliche Identität? Wie verändern Menschen Dinge und Dinge Menschen?Die Autorinnen und Autoren untersuchen Moving Things, also bewegende Dinge im doppelten Sinne des Begriffs: Dinge werden präsentiert, die in räumlicher Bewegung waren und von dieser Bewegung erzählen. Gleichzeitig handelt es sich um Dinge, die Menschen bewegen. Schließlich setzen die Beiträge selbst die Dinge in Bewegung, indem sie sie unter verschiedenen Gesichtspunkten betrachten, analysieren und ausstellen. Der reichhaltig bebilderte Band wirft damit neue Blicke auf die Erfahrung, Erforschung und gesellschaftliche Debatte von Flucht und Migration.Mit Beiträgen von Özlem Savas, Peter J. Bräunlein, Romm Lewkowicz, Nina de la Chevallerie mit dem Boat People Projekt, Andrea Lauser mit Miriam Kuhnke, Anoush Masoudi, Antonie Fuhse und Maliheh Bayat Tork, Elza Czarnowski, Friedemann Yi-Neumann, Veronika Reidinger und Anne Unterwurzacher
Autorenporträt
Joachim Baur ist Professor für Empirische Kulturwissenschaft am Institut für Kunst und Materielle Kultur der TU Dortmund. Mit Katrin Pieper betreibt er seit 2010 die Ausstellungsagentur »Die Exponauten. Ausstellungen et cetera« in Berlin. Er lehrt und schreibt u.a. zu Repräsentationen von Migration, Museumstheorie und Geschichtspolitik. Er leitete die Kuratorischen Teams der Dauerausstellung im Museum Friedland (2016), der Basisausstellung im Forum Wissen Göttingen und der Sonderausstellung "Moving Things" (beide 2022).Veröffentlichungen u. a.:Die Musealisierung der Migration. Einwanderungsmuseen und die Inszenierung der multikulturellen Nation (2009).

Peter J. Bräunlein ist apl. Professor für Religionswissenschaft an der Universität Bremen. Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt »Zur Materialität von Flucht und Migration« tätig.

Antonie Fuhse ist promovierte Ethnologin und wissenschaftliche Koordinatorin im Projekt »Zur Materialität von Flucht und Migration« am Institut für Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen.