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Fehlgeschlagene medizinische Interventionen in Entwicklungsländern und Probleme in der medizinischen Versorgung von Migranten in Industrieländern haben auf die elementare Bedeutung kultureller Faktoren in der medizinischen Praxis aufmerksam gemacht. Krankheit ist nicht nur eine biologische Störung, sondern immer auch eine kulturelle Konstruktion, die in der lebensweltlichen Erfahrung der Betroffenen verankert ist. Diese Propädeutik in Kulturvergleichender Medizinischer Anthropologie (KMA) ist einer unterrichtsbezogenen Darstellung und Vertiefung des Zusammenhangs von Medizin und Kultur…mehr

Produktbeschreibung
Fehlgeschlagene medizinische Interventionen in Entwicklungsländern und Probleme in der medizinischen Versorgung von Migranten in Industrieländern haben auf die elementare Bedeutung kultureller Faktoren in der medizinischen Praxis aufmerksam gemacht. Krankheit ist nicht nur eine biologische Störung, sondern immer auch eine kulturelle Konstruktion, die in der lebensweltlichen Erfahrung der Betroffenen verankert ist. Diese Propädeutik in Kulturvergleichender Medizinischer Anthropologie (KMA) ist einer unterrichtsbezogenen Darstellung und Vertiefung des Zusammenhangs von Medizin und Kultur gewidmet. Sie wendet sich insbesondere an Unterrichtende und Studierende der Medizin, Sozial- und Kulturwissenschaften und ist darüber hinaus für in der medizinischen (Entwicklungshilfe-) Praxis Tätige von Interesse.
Autorenporträt
Die Herausgeber: Prof. Hans-Jochen Diesfeld ist Ärztlicher Direktor des Instituts für Tropenhygiene und Öffentliches Gesundheitswesen am Südasien-Institut der Universität Heidelberg (ITHÖG) und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wissenschaftliche Zusammenarbeit. Prof. em. Dorothea Sich war von 1972 bis 1978 Associate Professor in Public Health an der Yonsei-University Seoul, Korea. Von 1981 bis 1993 war sie Leiterin der Arbeitsgruppe Kulturvergleichende Medizinische Anthropologie am ITHÖG. Angelika Deigner ist Ethnologin, Wissenschaftliche Dokumentarin und bei der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) tätig. 1984 bis 1994 arbeitete sie am ITHÖG. Dr. Monika Habermann war 1986 bis 1991 Mitarbeiterin am ITHÖG. Sie leitet jetzt ein Weiterbildungsinstitut für Gesundheitsberufe. Die Beiträger: Hans-Jochen Diesfeld und Dorothea Sich, Ralf Borlinghaus, Monika Habermann.
Rezensionen
«Dieses Werk füllt eine lange Zeit schmerzlich empfundene Lücke: erstmals wird vor dem Hintergrund langjähriger praktischer ärztlicher Tätigkeit und Universitäts- und Beratungserfahrung ein Überblick über die Kulturvergleichende Medizinische Anthropologie in deutscher Sprache für Lehr- und Lernzwecke vorgelegt.» (Winifried Effelsberg, Humboldt-Gesellschaft)
«...[das Werk] ist als guter Überblick und Ansatzpunkt für die Beschäftigung mit konkreten Einzelfragen zu empfehlen.» (Hans A. von Zedlitz, Entwicklungsethnologie)