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Hajo Schumacher räumt auf mit den unsinnigen Ritualen im Geschlechterkrieg. Sein Ziel ist es, zu versöhnen statt zu spalten. Verstehen statt Scharfrichtern. Öffnen statt Panzern. Schumacher wagt den Rollentausch mit seiner Ehefrau, besucht einen Tantra- Workshop und fragt sich, welchen Vorbildern seine Söhne heute noch nacheifern können. Sein Aufruf: Moderne Frauen und Männer mögen sich zusammentun, um gegen die dunklen Mächte des archaischen Denkens anzugehen, das überall nistet - in der Politik, in der Wirtschaft, in Familien.
Hajo Schumacher, geboren 1964, studierte Journalistik, Politologie und Psychologie. Von 1990 bis 2000 arbeitete er beim Spiegel, von 2000 bis 2002 war er Chefredakteur von Max. Er ist Journalist, TV-Moderator und Autor zahlreicher Bücher. Bei Eichborn erschienen zuletzt die beiden Bestseller Restlaufzeit und Solange du deine Füße auf meinen Tisch legst. Hajo Schumacher lebt mit seiner Frau und seinen zwei Söhnen in Berlin.
Produktdetails
- Eichborn Taschenbücher 0671
- Verlag: Eichborn
- Artikelnr. des Verlages: 0671
- Seitenzahl: 256
- Altersempfehlung: ab 16 Jahren
- Erscheinungstermin: 24. April 2020
- Deutsch
- Abmessung: 186mm x 128mm x 22mm
- Gewicht: 252g
- ISBN-13: 9783847906711
- ISBN-10: 3847906712
- Artikelnr.: 57972812
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
»Ein brutal ehrliches Buch, schlau, liebevoll und Basiswissen für alle, die häufi ger mit Männern zu tun haben. Hajo Schumacher betont die vielen Gemeinsamkeiten von Männern und Frauen. Gut so. Respekt und Leidenschaft, Mitgefühl und Offenheit kennen kein Geschlecht.« BIBIANA STEINHAUS, Deutschlands erste und einzige Bundesliga-Schiedsrichterin »Ein würdevoller Ansatz, das Umdenken anzuregen, Männern und vor allem Vätern zu raten, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, und vor allem: ihrer Frau zuzuhören.« CAROLINE ROSALES
Der bekannte deutsche Journalist und TV-Moderator Hajo Schumacher (*1964) ist immer für eine Überraschung gut. Nachdem er sich in seinem letzten Buch ausgiebig mit der Vaterrolle auseinandergesetzt hat, geht es in "Männerspagat" um die Rolle es Mannes in heutiger Zeit. Schon …
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Der bekannte deutsche Journalist und TV-Moderator Hajo Schumacher (*1964) ist immer für eine Überraschung gut. Nachdem er sich in seinem letzten Buch ausgiebig mit der Vaterrolle auseinandergesetzt hat, geht es in "Männerspagat" um die Rolle es Mannes in heutiger Zeit. Schon das witzige Cover spielt auf simple Weise auf die Vermischung der gängigen Geschlechterrollen an.
Noch nie war Mannsein schwieriger als heute, so Schumacher. Nach eigenen Recherchen und Erlebnissen steht für ihn fest, dass die gängigen männlichen Rollenbilder ausgedient haben. Der harte wie unbesiegbare Kerl ist weniger gefragt. Vielmehr müsse der "neue Mann" anderen und sich selbst zuhören können. Schwächen zu zulassen, über Emotionen und Ängste zu reden und auch einmal die Rolle zu tauschen, bringe neue Einsichten. Zudem ist der Autor die ständigen Kämpfe mit dem weiblichen Geschlecht leid. Um Stereotypen und Missverständnisse abzubauen, verlangt er nach einem ehrlichen wie respektvollen Verhältnis von Mann und Frau.
Schumachers "Männerbuch" ist nicht nur für ein männliches Publikum bestimmt, sondern liefert offene Einblicke in die männliche Seele dieser Tage, die auch für die weibliche Leserschaft interessant sein können. Mich hat vor allem die Ehrlichkeit der Ausführungen überrascht. Schumachers Seelenstriptease ist ein Wagnis, aber das hat sich m. E. nicht nur für den Autor selbst gelohnt. Ob nun Paartherapie, Tantra, Gespräche mit Freunden, Homosexuellen sowie Feministinnen, der Autor hat sich vielfältig ausprobiert und ausgetauscht. Herausgekommen ist dabei ein spannendes wie zeitgemäßes Buch, das zeigt, dass sich die bisherigen Geschlechterrollen immer mehr aufweichen, es gar zu Überlappungen bzw. Vermischungen kommt. Sicherlich ist diese Diskussion in Zeiten von Genderisierung nicht neu - aber in Hinblick auf die männlichen Rollenbilder schon. Denn während es für die Frauen in den letzten Jahrzehnten Emanzipations- wie Feminismusbewegungen gab, blieb der Mann meistens außen vor. Oder kennen Sie beispielsweise Zeitschriften, die sich unverstellt mit der männlichen Gefühls- und Arbeitswelt jenseits der gängigen Klischees auseinandersetzen?
FAZIT
Eine lohnenswerte Lektüre, die authentisch übers Mannsein und -werden reflektiert und dabei Wege aus der Klischee- wie Rollenfalle aufzeigt.
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