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Mit dem Betreuungsrecht soll die Selbstbestimmung rechtlich betreuter Menschen gestärkt und deren Entmachtung auf das erforderliche Maß beschränkt werden. Inwieweit diese Zielsetzung realisierbar ist, wird hier anhand der Rollen von Macht und Pädagogik untersucht. Die an Michel Foucault angelehnte Machtanalyse ergibt ein hohes Machtpotenzial rechtlicher Betreuer, eine geringe staatliche Kontrolle sowie ein Risiko von unbewussten und bewussten Machtmissbrauch. Zudem wird die Notwendigkeit einer pädagogisch geprägten Professionalisierung der rechtlichen Betreuung diskutiert. Diese sollte darauf…mehr

Produktbeschreibung
Mit dem Betreuungsrecht soll die Selbstbestimmung rechtlich betreuter Menschen gestärkt und deren Entmachtung auf das erforderliche Maß beschränkt werden. Inwieweit diese Zielsetzung realisierbar ist, wird hier anhand der Rollen von Macht und Pädagogik untersucht. Die an Michel Foucault angelehnte Machtanalyse ergibt ein hohes Machtpotenzial rechtlicher Betreuer, eine geringe staatliche Kontrolle sowie ein Risiko von unbewussten und bewussten Machtmissbrauch. Zudem wird die Notwendigkeit einer pädagogisch geprägten Professionalisierung der rechtlichen Betreuung diskutiert. Diese sollte darauf abzielen, dass Betreute aktiv dabei unterstützt werden, die teils weitreichenden Sachverhalte nach ihren Möglichkeiten zu erfassen und so ihren eigenen Willen bilden zu können. Dieser Handlungsbedarf erlangt vor dem Hintergrund des zu erwartenden starken Anstiegs der Betreuungszahlen besondere Relevanz.