Anne Sofie Allermann
Gebundenes Buch
Liv - Kein Märchen
Einfühlsames Bilderbuch über die Ernährung für Kinder ab 4 Jahren
Übersetzung: Semper, Viola Rosa;Illustration: Donsø, Stephanie
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Kein Märchen: Über das Leben und die Rolle, die der Mensch darin spielt
Liv weiß, dass es im Wald Wölfe gibt, die gefährlich sind. Doch Opa ist groß und stark wie ein Bär. Mit ihm traut Liv sich in den Wald. Als Opa ein Reh erlegt und es auf dem Rücken nach Hause trägt, wird Liv klar: Die Menschen sind die Wölfe!
Ein anspruchsvolles Bilderbuch, das uns daran erinnert, wertschätzend mit unserer Nahrung umzugehen
Ausstattung: durchgehend 4-farbig illustriert
Liv weiß, dass es im Wald Wölfe gibt, die gefährlich sind. Doch Opa ist groß und stark wie ein Bär. Mit ihm traut Liv sich in den Wald. Als Opa ein Reh erlegt und es auf dem Rücken nach Hause trägt, wird Liv klar: Die Menschen sind die Wölfe!
Ein anspruchsvolles Bilderbuch, das uns daran erinnert, wertschätzend mit unserer Nahrung umzugehen
Ausstattung: durchgehend 4-farbig illustriert
Anne Sofie Allermann wurde 1971 geboren und ist von Haus aus Architektin und Malerin. Im Jahr 2019 debütierte sie als Kinderbuchautorin. Sie ist die Gründerin des dänischen Nischenverlages Forlaget Frø.
Produktdetails
- Verlag: Tulipan
- Originaltitel: Liv
- Seitenzahl: 40
- Altersempfehlung: ab 4 Jahren
- Erscheinungstermin: 24. September 2025
- Deutsch
- Abmessung: 260mm x 209mm x 8mm
- Gewicht: 359g
- ISBN-13: 9783864296666
- ISBN-10: 3864296668
- Artikelnr.: 73769639
Herstellerkennzeichnung
Tulipan Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de
Die kleine Liv sitzt an ihren Opa gelehnt und es sieht so aus, als wenn beide nachdenken würden. Das Cover ist genau wie die Illustrationen im Buch in zarten Farben gezeichnet. Während Opa in der gemütlichen Küche kocht, springt Liv wie ein Springer über den gekachelten …
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Die kleine Liv sitzt an ihren Opa gelehnt und es sieht so aus, als wenn beide nachdenken würden. Das Cover ist genau wie die Illustrationen im Buch in zarten Farben gezeichnet. Während Opa in der gemütlichen Küche kocht, springt Liv wie ein Springer über den gekachelten Boden. Wie ein Bauer zu springen, was der Opa vorschlägt, findet sie zu langweilig. Es gibt Livs Leibgericht, Rehrücken. In der Dämmerung gehen die beiden in den Wald und schauen auf den Himmel, weil Liv schon müde ist, nimmt Opa sie auf den Rücken. Weil Opa so stark wie ein Bär ist, wir er auch so dargestellt. Als Gute-Nacht-Geschichte liest Opa „Rotkäppchen“ vor. Am frühen Morgen gehen die beiden wieder in den Wald, diesmal nimmt Opa sein Gewehr mit.
Dieses Bilderbuch ist wahrlich kein Märchen, denn der Opa schießt ein Reh und bedankt sich bei dem Tier. Liv ängstigt sich, dass sie vielleicht auch gegessen wird, doch Opa kann sie beruhigen. Am Ende isst Liv ein Käsebrot und stellt fest „Opa, wir sind die Wölfe.“
Die Beziehung der beiden ist sehr innig, was wir sehr gut spüren können. Opa ist Jäger, aber auf mich wirkt er sehr einfühlsam, mit der Enkelin und mit der Natur. Ich glaube, dass unsere heutige Natur, die durch viele Einflüsse aus dem Gleichgewicht gebracht wurde, manchmal menschliches Eingreifen benötigt, um sie zu regulieren. Opa ist auch ehrlich gegenüber Liv und die Erkenntnis, dass wir Menschen schlimmer sind als der Wolf, bietet viel Stoff zur Diskussion. Kurze verständliche Texte und die sanften Zeichnungen ergänzen sich und zeigen an diesem Beispiel, dass Tiere für unser Essen sterben müssen.
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Liv ist ein aufgewecktes kleines Mädchen. Sie strotzt vor Energie und liebt es, Zeit mit ihrem Opa zu verbringen. Zusammen entdecken sie Märchen, die Milchstraße und genießen dampfenden Tee am kalten Waldrand. Als Opa Liv Rehrücken serviert, ist sie begeistert und …
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Liv ist ein aufgewecktes kleines Mädchen. Sie strotzt vor Energie und liebt es, Zeit mit ihrem Opa zu verbringen. Zusammen entdecken sie Märchen, die Milchstraße und genießen dampfenden Tee am kalten Waldrand. Als Opa Liv Rehrücken serviert, ist sie begeistert und möchte am liebsten nie wieder etwas anderes essen.
Opa ist Jäger und als Liv mitbekommt was nötig ist, um Rehrücken serviert zu bekommen, reagiert sie sehr bedrückt und nachdenklich.
Ich mag es sehr wie Opa auf Liv eingeht. er sieht nicht weg oder verharmlost etwas, sondern fragt nach und ist auf seine Weise für Liv da. Weder Opa noch das Buch beschönigen die Tatsache, dass Lebewesen für unser Essen sterben müssen.
Die Geschichte regt darüber zum Nachdenken an, wo unser Essen herkommt und dass wir es entsprechend wertschätzen sollten.
Die Illustrationen sind wunderbar angenehm und unaufgeregt. Selbst die anspruchsvollen Szenen sind toll umgesetzt.
Mehrmals die Woche gibt es bei uns Zuhause Fleisch und trotzdem tue ich mich sehr schwer damit, meinem 4,5 jährigen Sohn zu erklären, dass Tiere für unser Essen sterben müssen. Wir hatten vor ein paar Wochen bereits eine Diskussion darüber an Hand einer geräucherten Forelle. Es hat ihn sehr beschäftigt und er hat viele Fragen gestellt. Wenn man selbst und das Kind bereit ist, über solche Themen zu sprechen, kann dieses Buch eine gute Unterstützung sein.
Fazit:
Tiere müssen für unser Essen sterben, daran gibt es nichts schön zu reden. Toll sind Opas Wertschätzung und Livs Bedrückung in diesem Zusammenhang umgesetzt. Ein schwieriges und wichtiges Thema, das Autorin und Illustratorin ganz unaufgeregt rüberbringen und gleichzeitig zum Nachdenken anregen.
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