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In den angelsächsischen Ländern ist die Palliativmedizin bereits seit Jahren eine etablierte und offiziell anerkannte Fachrichtung mit Universitätslehrstuhl. In Deutschland dagegen wurden die ersten Palliativstationen - ausgehend von der Hospizidee - erst vor gut 10 Jahren gegründet. Ein von der Bundesregierung geförderter Modellversuch hat zur bundesweiten Weiterverbreitung des Palliativgedankens beigetragen. Es fehlen jedoch bisher weitgehend qualifizierte Lehr- und Ausbildungsangebote, sowohl für pflegerisches als auch für ärztliches Personal. Das vorliegende Buch schließt hier eine…mehr

Produktbeschreibung
In den angelsächsischen Ländern ist die Palliativmedizin bereits seit Jahren eine etablierte und offiziell anerkannte Fachrichtung mit Universitätslehrstuhl. In Deutschland dagegen wurden die ersten Palliativstationen - ausgehend von der Hospizidee - erst vor gut 10 Jahren gegründet. Ein von der Bundesregierung geförderter Modellversuch hat zur bundesweiten Weiterverbreitung des Palliativgedankens beigetragen. Es fehlen jedoch bisher weitgehend qualifizierte Lehr- und Ausbildungsangebote, sowohl für pflegerisches als auch für ärztliches Personal. Das vorliegende Buch schließt hier eine deutliche Lücke: es ist das erste deutschsprachige Lehrbuch für Palliativmedizin.

Die Palliativmedizin beinhaltet die Behandlung und Begleitung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, wie z. B. Tumorerkrankungen, Aids, neurologische und geriatrische Erkrankungen sowie pädiatrische Stoffwechselerkrankungen.

Ziele der ganzheitlichen Behandlung sind:

- umfassende Linderung des Leidens durch konsequente Behandlung quälender Krankheitssymptome

- Hilfe bei der Krankheitsbewältigung für Patienten und Angehörige

- Verbesserung der Lebensqualität

Die Palliativmedizin arbeitet multidisziplinär im Team. Voraussetzung ist die Kooperation zwischen Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Pflegepersonal und allen anderen Berufsgruppen, die mit der ambulanten und stationären Betreuung unheilbar Kranker befaßt sind.

103 Autoren aus dem In- und Ausland, Fachärzte der verschiedensten Bereiche, bringen ihre langjährigen Erfahrungen in der Behandlung und Betreuung Schwerstkranker in dieses umfassende Lehrwerk ein. Sie orientieren sich mit ihren Beiträgen an dem international anerkannten Lernzielkatalog der EACP (Curriculum der European Association of Palliative Care).

Das Lehrbuch wird von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) empfohlen.
Im Mittelpunkt der Palliativmedizin steht die Behandlung und Begleitung von Patienten mit einer nicht heilbaren, progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, wie z. B. Tumorerkrankungen, AIDS, chronische internistische, neurologische und geriatrische Erkrankungen sowie pädiatrische Stoffwechselerkrankungen in der Terminalphase.

Ziele des ganzheitlichen Behandlungskonzeptes sind die umfassende und fachgerechte Linderung quälender Krankheitssymptome, Hilfe bei der Krankheitsbewältigung, Rehabilitation zur Verbesserung der Lebensqualität und würdige Sterbebegleitung. Um diese zu erreichen, ist es notwendig, dass Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Pflegepersonal und alle anderen Berufsgruppen, die unheilbar Kranke betreuen, auf diesem Gebiet sehr gut ausgebildet sind und hervorragend miteinander kooperieren. Eine extreme Herausforderung, die aber mithilfe dieses Lehrbuches bewältigbar ist. Seine Autoren verfügen über langjährige und fundierte Erfahrungen in der Palliativmedizin.

Änderungen gegenüber der 1. Auflage:
- Aktualisierung unter Berücksichtigung der Fortschritte und neuen Entwicklungen in der Palliativmedizin
- Einbeziehung von zusätzlichen Krankheitsgruppen in die palliativmedizinische Versorgung (z. B. fortgeschrittene chronische internistische Erkrankungen)
- Umfassende Überarbeitung der Kapitel, vor allem in den Bereichen pädiatrischer und geriatrischer Palliativmedizin, gastrointestinale Symptome, Pflege
- Neue Kapitel zu Autonomie, Evaluation der Lebensqualität, Fatigue, Krisenintervention bei palliativmedizinischen Notfällen, terminaler Sedierung, Forschung in der Palliativmedizin

Aus dem Inhalt
Definition, Entwicklung und Ziele der Palliativmedizin -Lebensqualität in der Palliativmedizin - Ethische Fragen in der Palliativmedizin (Autonomie, Patientenverfügung, aktive und passive Sterbehilfe) - Kommunikation im Team (Teamarbeit, Entlastung des Personals, Burnout, Supervision) -Organisationsformen palliativmedizinischer Versorgung (stationäre Einrichtungen, ambulante Palliativ- und Hospizdienste, hausärztliche Versorgung) - Symptombehandlung (Prinzipien, Schmerztherapie, gastrointestinale Symptome, Tumorkachexie und Ernährung, respiratorische Symptome, Anämie, Fatigue, Fieber und Infektionen, dermatologische Symptome, urogenitale Symptome, Krisenintervention bei palliativmedizinischen Notfällen) - Anwendung der Palliativmedizin in speziellen medizinischen Bereichen (onkologische Erkrankungen, erworbene Immunschwäche [AIDS, HIV], terminale Herzinsuffizienz, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, dekompensierte Leberzirrhose, periphere arterielle Verschlusskrankheit, diabetisches Spätsyndrom, geriatrische Krankheitsbilder, neurologische Erkrankungen, pädiatrische Erkrankungen) - Pflege Schwerstkranker und Sterbender (Wundversorgung, Mundpflege, Fußreflexzonenmassage, Aromatherapie, basale Stimulation, Stomapflege usw.) - Sterbephase (Symptomkontrolle, terminale Sedierung, Sterbestunde) - Psychologische Begleitung und Stützung in der Palliativmedizin- Spiritualität - Trauer -Rehabilitation in der Palliativmedizin (Bewegungstherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie, Ergotherapie) - Sozialrechtliche Fragen und Sozialarbeit - Aus- und Fortbildung - Forschung in der Palliativmedizin - Liste überregionaler und internationaler Einrichtungen