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Die vorliegende Dissertation untersucht die kognitiven Leistungen brasilianischer Straßenkinder mit geringer Schulerfahrung. Die Beschäftigung mit dem Alltag marginalisierter Kinder, ihrem täglichen Überlebenskampf, ihren Kenntnissen und ihrem praktischen Wissen warf eine große Anzahl ungeklärter Fragen auf. In einer empirischen Studie wurden Bezüge zwischen kognitiven Leistungen und Schulversagen einerseits und Umgebungsfaktoren andererseits untersucht. An der Studie nahmen 48 Kinder aus armen Verhältnissen und 24 Kinder aus der Mittelschicht im Alter zwischen 11 und 14 Jahren teil. Überprüft…mehr

Produktbeschreibung
Die vorliegende Dissertation untersucht die kognitiven Leistungen brasilianischer Straßenkinder mit geringer Schulerfahrung. Die Beschäftigung mit dem Alltag marginalisierter Kinder, ihrem täglichen Überlebenskampf, ihren Kenntnissen und ihrem praktischen Wissen warf eine große Anzahl ungeklärter Fragen auf. In einer empirischen Studie wurden Bezüge zwischen kognitiven Leistungen und Schulversagen einerseits und Umgebungsfaktoren andererseits untersucht. An der Studie nahmen 48 Kinder aus armen Verhältnissen und 24 Kinder aus der Mittelschicht im Alter zwischen 11 und 14 Jahren teil. Überprüft wurde die zentrale Hypothese, dass das Schulversagen der Straßenkinder nicht nur einem kognitiven Defizit oder der extremen Armut des soziokulturellen Umfelds zugeschrieben werden kann, sondern dass sowohl die pädagogischen Prinzipien als auch die Form der Arbeitsorganisation und die Schulinhalte zu den mangelhaften Schulleistungen beitragen. Die erhobenen Daten bestätigten diese Hypothese: Die Straßenkinder entwickelten trotz geringer Schulkenntnisse und trotz des Misserfolgs in der Schule beim Rechnen differenziertere Strategien, da sie die konventionellen Rechenformen nicht beherrschten.