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Kinder des Weltalls
Produktdetails
- dtv Taschenbücher
- Verlag: DTV
- Abmessung: 190mm x 125mm x 14mm
- Gewicht: 299g
- ISBN-13: 9783423330305
- Artikelnr.: 24400086
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Der Roman unserer Existenz
In „Kinder des Weltalls“ thematisiert HvD, dass die Erde nicht isoliert ohne Zusammenhang zum kosmischen Ganzen im unwirtlichen Weltall treibt, sondern dass ein bislang nicht gekanntes universelles Beziehungsgeflecht existiert, welches das Leben auf der Erde …
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Der Roman unserer Existenz
In „Kinder des Weltalls“ thematisiert HvD, dass die Erde nicht isoliert ohne Zusammenhang zum kosmischen Ganzen im unwirtlichen Weltall treibt, sondern dass ein bislang nicht gekanntes universelles Beziehungsgeflecht existiert, welches das Leben auf der Erde erst möglich gemacht hat. Schwerpunktmäßig geht es um eine Synthese der Erkenntnisse aus Physik, Chemie, Biologie, Geographie, Archäologie und Paläontologie mit dem Ziel, unser Dasein in Abhängigkeit ineinander greifender kosmischer Vorgänge zu beleuchten. Es handelt sich daher nicht um eine Auflistung von Sachverhalten, sondern um eine spannende zusammenhängende Geschichte über die kosmischen Rahmenbedingungen unserer Existenz.
HvD verwendet zahlreiche Beispiele und Vergleiche, die den Lesern die Dimensionen unseres Sonnensystems und der Galaxien plastisch vor Augen führen. Er erklärt ausführlich den Zusammenhang zwischen der kosmischen Höhenstrahlung, dem Sonnenwind und dem Magnetfeld der Erde. In „Naturwissenschaft und menschliches Selbstverständnis“ erläutert HvD die Motivation der Menschheit für die Erforschung des Weltraums. Es geht nicht nur um praktisch verwertbare Erkenntnisse, sondern insbesondere um ein ideelles Ziel, nämlich die Erweiterung des Horizonts bzw. des Bewusstseins.
In weiteren Kapiteln erklärt HvD Methoden der geologischen Altersbestimmung, den Aufbau des irdischen Magnetfeldes und Alfred Wegeners Theorie der Kontinentalverschiebungen. Es hat in der Geschichte der Erde in Abständen von jeweils mehreren Hunderttausend Jahren Umpolungen des Magnetfeldes gegeben. Wegeners Theorie konnte anhand von Veränderungen der Magnetrichtung in Gesteinen verifiziert werden.
Ab welcher Dosis ist radioaktive Strahlung schädlich für organisches Leben? Wie hat sich der mehrfache kurzzeitige Wegfall des irdischen Magnetfeldes auf die Biosphäre ausgewirkt? Um diesen Fragen näher zu kommen, erläutert HvD die Prinzipien der Evolution. Interessant sind auch die Erkenntnisse über die Herkunft der schweren Elemente. Diese für das irdische Leben notwendigen Elemente entstehen erst in einer späteren Sternengeneration durch Kernverschmelzungsprozesse. Letztlich ist der Stoff, aus dem wir selbst bestehen, vor unvorstellbar langer Zeit in dem glühenden Zentrum einer Sonne entstanden - welch ein Aufwand für die Entstehung von Leben.
HvD macht in diesem Buch deutlich, dass wir wahrhaftig „Kinder des Weltalls“ sind. Wir durchqueren mit der Erde den Weltraum nicht beziehungslos, sondern sind Teil des Ganzen. Spielt es da eine Rolle, dass 1970 noch nicht bekannt war, dass es auf dem Mars Wasser in gefrorenem Zustand gibt? Die Kernaussagen des Buches behalten ihre Gültigkeit. Die Art der Darstellung sucht auch heute, über 40 Jahre nach Veröffentlichung von „Kinder des Weltalls“, seinesgleichen.
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