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Das Verhältnis zwischen Journalisten auf der einen und Kommunikationsverantwortlichen von Unternehmen/Organisationen auf der anderen Seite gilt als kompliziert. Letztere fühlen sich durch entsprechende Berichterstattung hintergangen, Journalisten sehen sich durch Einflussnahme und Material manipuliert. Dabei verstehen sich viele Verantwortliche in Kommunikationsabteilungen als Dienstleister der Medien. Journalisten erkären sich dagegen gerne als moralische Wächter.Das Buch beleuchtet unterschiedliche Themenfelder im Miteinander von Journalismus und PR. Arbeitsweisen und Berufsbilder werden…mehr

Produktbeschreibung
Das Verhältnis zwischen Journalisten auf der einen und Kommunikationsverantwortlichen von Unternehmen/Organisationen auf der anderen Seite gilt als kompliziert. Letztere fühlen sich durch entsprechende Berichterstattung hintergangen, Journalisten sehen sich durch Einflussnahme und Material manipuliert. Dabei verstehen sich viele Verantwortliche in Kommunikationsabteilungen als Dienstleister der Medien. Journalisten erkären sich dagegen gerne als moralische Wächter.Das Buch beleuchtet unterschiedliche Themenfelder im Miteinander von Journalismus und PR. Arbeitsweisen und Berufsbilder werden verglichen, Spannungsfelder beleuchtet, Erwartungshaltungen eingeordnet und Chancen ausgelotet. Die Fachlektüre zeigt auf, wie unterschiedlich die Organisationsstrukturen und Herangehensweisen an Themen und Tools trotz aller "handwerklichen" Gemeinsamkeiten sind. Neben Forschungsergebnissen zur Krisenkommunikation in Pandemiezeiten und den Auswirkungen auf beide Seiten, dem Einfluss von Social Media oder dem brisanten Thema 'bezahlte Pressereisen' legt das Buch Wert auf aktuelle Beispiele und Nähe zu den handelnden Protagonisten. So kommen die erfahrene Kommunikationsexpertin Claudia Oeking, der ehemalige Regierungssprecher Béla Anda und der Leiter Kommunikation beim Deutschen Handballbund Tim Oliver Kalle zu Wort. Als Grenzgänger erklären sie ihre Sicht auf beide Seiten. Einen Blick über den deutschen Tellerrand hinaus ermöglichen Interviews mit Auslandskorrespondenten: Lena Bodewein und Holger Senzel (beide ARD-Hörfunk) sowie Normen Odenthal (ZDF) berichten von ihren Arbeitsabläufen, der Stellung der Journalisten, Einfluss von PR-Material und Corporate Publishing und die Auswirkungen von Social Media auf ihre Arbeit in Südostasien/Südpazifik.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Newsroom. Hier werden Arbeitsweisen, Berufsbilder und Tools in Redaktionen und in der Unternehmenskommunikation anhand von Praxisbeispielen gegenübergestellt. Zudem werden die unterschiedlichen Strukturen bei Change Management und Innovationsmanagement thematisiert. Abschließend erfolgt der differenzierte Blick auf den Einsatz von Social Media im Journalismus und in der PR.Dieses Buch richtet sich an Journalisten und PR-Verantwortliche, Studierende beider Fachrichtungen und interessierte Leser.
Autorenporträt
Markus Kaiser, geb. 1978 in Nürnberg, ist Professor für digitalen Journalismus, Medieninnovationen und Change Management in der Kommunikationsbranche an der Technischen Hochschule Nürnberg sowie Berater für Change Management, Kommunikation, Social Media, Innovationsmanagement und Leadership. Zuvor war der gelernte Journalist Leiter der Medienstandort-Agentur des Freistaats Bayern und Pressesprecher einer Behörde. Seine Forschungsschwerpunkte sind Change Management, das Auto als Medienzentrum der Zukunft und automatisierte Kommunikation wie Roboterjournalismus und Chatbots. Kaiser ist Herausgeber unter anderem von ¿Innovation in den Medien¿, ¿Transforming Mediä und ¿Change in der Medien- und Kommunikationsbranche¿. Kaiser hatte Lehraufträge unter anderem an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Ludwig-Maximilians-Universität München und Hochschule Ansbach. Er bloggt unter dem Namen ¿Medien-Kaiser¿.