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Der Band dokumentiert Forschungsergebnisse einer Tagung des Sonderforschungsbereichs 600 "Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart" an der Universität Trier. Mit der Inklusion und Exklusion von Fremden und Armen werden zwei zentrale Problemlagen in dem weiten Feld "sozialer Schließung" und "gesellschaftlicher Integration" in den Blick genommen. Es geht um Handlungsfelder, in denen Gesellschaften und Gruppen Grundfragen ihres Selbstverständnisses thematisieren. Drei Aspekte stehen im Mittelpunkt: politische bzw. bürgerrechtliche…mehr

Produktbeschreibung
Der Band dokumentiert Forschungsergebnisse einer Tagung des Sonderforschungsbereichs 600 "Fremdheit und Armut. Wandel von Inklusions- und Exklusionsformen von der Antike bis zur Gegenwart" an der Universität Trier. Mit der Inklusion und Exklusion von Fremden und Armen werden zwei zentrale Problemlagen in dem weiten Feld "sozialer Schließung" und "gesellschaftlicher Integration" in den Blick genommen. Es geht um Handlungsfelder, in denen Gesellschaften und Gruppen Grundfragen ihres Selbstverständnisses thematisieren. Drei Aspekte stehen im Mittelpunkt: politische bzw. bürgerrechtliche Zugehörigkeit als Medium, Hungersnöte und Versorgungskrisen als extreme Belastungsproben und Religion als Motivation für die Inklusion und Exklusion von Fremden und Armen.
Autorenporträt
Die Herausgeber: Andreas Gestrich ist Direktor am Deutschen Historischen Institut London und Leiter des Teilprojektes B 4 «Armut und Armenpolitik in europäischen Städten im 19. und 20. Jahrhundert» im SFB 600 an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialgeschichte von Kindheit, Jugend und Familie, Historische Anthropologie, Mediengeschichte, Sozialgeschichte religiöser Gruppen, Historische Migrationsforschung sowie die Geschichte von Armut und Armenfürsorge. Lutz Raphael ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier und Sprecher des SFB 600. Seine Forschungsschwerpunkte sind die westeuropäische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte der Geschichtswissenschaft, die Verwissenschaftlichung von Lebenswelten, Wandlungen ländlicher Gesellschaften und die Geschichte von Unternehmen nach 1945.