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Ingrid Schubert war eines der ersten Mitglieder der RAF. Im Oktober 1970 wurde sie in Westberlin verhaftet und blieb bis zu ihrem Tod im November 1977 im Gefängnis. Aus dieser Zeit stammen die Briefe, hauptsächlich an ihre Schwester, die diese zusammengestellt hat, um Ingrids Zeitzeugnis und ihre Stimme nicht zu verlieren. Sie zeigen, wie Ingrid sich mit Witz und Feingefühl mit den Bedingungen der Isolation im Knast auseinandergesetzt hat, welche Überlegungen ihr wichtig waren, für sie und für die, mit denen sie zusammen gekämpft hat, und ihre Anstrengungen, den Draht zu ihren Angehörigen zu…mehr

Produktbeschreibung
Ingrid Schubert war eines der ersten Mitglieder der RAF. Im Oktober 1970 wurde sie in Westberlin verhaftet und blieb bis zu ihrem Tod im November 1977 im Gefängnis. Aus dieser Zeit stammen die Briefe, hauptsächlich an ihre Schwester, die diese zusammengestellt hat, um Ingrids Zeitzeugnis und ihre Stimme nicht zu verlieren. Sie zeigen, wie Ingrid sich mit Witz und Feingefühl mit den Bedingungen der Isolation im Knast auseinandergesetzt hat, welche Überlegungen ihr wichtig waren, für sie und für die, mit denen sie zusammen gekämpft hat, und ihre Anstrengungen, den Draht zu ihren Angehörigen zu behalten. Die Briefe zeigen auch, wie sie sich in dieser Zeit weiterentwickelt hat – im Widerstand gegen den Versuch, die Integrität und kollektive Identität der politischen Gefangenen zu zerstören. Ein täglicher Kampf, der sich in intensiven Lern- und Diskussionsprozessen, Konfrontationen um diese zu ermöglichen, und kollektiven Hungerstreiks konkretisiert hat. Fotos und Erinnerungen ergänzen die Briefesammlung.