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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der beliebtesten und bekanntesten Erzählungen aus der Sammlung der Brüder Grimm ist das KHM 53, Schneewittchen. Von welchem Beiträger die mündliche Version der Geschichte tatsächlich stammte, konnte nicht genau festgelegt werden. "Als Erzähler des Schneewittchenmärchen sind zwei Personen bekannt: Jeanette Hassenpflug, die Tochter des Kasseler Regierungspräsidenten, und Ferdinand Siebert, ein geprüfter Theologe,…mehr

Produktbeschreibung
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 2,0, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (Philosophische Fakultät), Sprache: Deutsch, Abstract: Eine der beliebtesten und bekanntesten Erzählungen aus der Sammlung der Brüder Grimm ist das KHM 53, Schneewittchen. Von welchem Beiträger die mündliche Version der Geschichte tatsächlich stammte, konnte nicht genau festgelegt werden. "Als Erzähler des Schneewittchenmärchen sind zwei Personen bekannt: Jeanette Hassenpflug, die Tochter des Kasseler Regierungspräsidenten, und Ferdinand Siebert, ein geprüfter Theologe, der sich dem Studium des 'Altdeutschen' zugewandt hatte." Das Märchen erscheint im Jahr 1812 in der Erstausgabe der Sammlung, nachdem es aber für die zweite Auflage von 1819 stilistisch und inhaltlich von Wilhelm Grimm überarbeitet wurde. "Ein entscheidender Eingriff in das Märchengeschehen erfolgt [...], indem er in der letzten Fassung die böse leibliche Mutter durch die böse Stiefmutter ersetzt, die Schneewittchen wegen ihrer Schönheit aus dem Elternhaus verstößt [...]." Der inhaltliche Kern der Geschichte blieb unverändert. Es wurde einen besonderen Akzent auf den Kontrast der moralischen Prinzipien Gut und Böse gelegt. In dem Märchen von Schneewittchen entwickelt sich die richtige Mutter zur Stiefmutter, "[...]da man der leiblichen Mutter keine derart üble Rolle zuteilen konnte" . Die Märchensammlung sollte als Erziehungsbuch dienen, deswegen konnte Wilhelm Grimm es nicht zulassen, dass die negativen Eigenschaften und Fähigkeiten von der Figur der leiblichen Mutter repräsentiert werden.