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Privatdetektiv Enzo Denz erhält von dem türkischen Unternehmer Mehmet Gül den Auftrag, dessen untergetauchte Tochter zu suchen. Er findet Canan in der Ravensburger Szenekneipe 'Räuberpistole'. Aber sie ist tot! Gestorben an einem "Goldenen Schuss". Für Denz weisen alle Indizien auf Mord hin. Ein Abgrund aus Drogen- und Menschenhandel tut sich auf ...
Stefan Schweizer wurde in Ravensburg geboren. Kindheit und Jugend verbrachte er in Stuttgart und in Pittsburgh/USA. Bis heute unternimmt er gerne lange Reisen in fremde Länder. Nach der Promotion und dem Zweiten Staatsexamen arbeitet er seit 2004 im Bildungswesen. 2013 zog es ihn mit seiner Familie für ein weiteres Jahr in die USA. Er ist Autor von zahlreichen Monografien und Aufsätzen zu den Themen Terrorismus, Literatur und Kulturwissenschaft. Seit 2012 veröffentlicht er Kriminalromane.
Produktdetails
- Enzo Denz 1
- Verlag: Gmeiner-Verlag
- Seitenzahl: 312
- Erscheinungstermin: 2. Februar 2015
- Deutsch
- Abmessung: 26mm x 120mm x 200mm
- Gewicht: 319g
- ISBN-13: 9783839216880
- ISBN-10: 3839216885
- Artikelnr.: 41858413
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
Missbraucht, angefixt und auf den Strich geschickt
„Goldener Schuss“ ist der erste Fall für den Ravensburger Privatdetektiv Enzo Denz. Enzo ist „halber Italiener“, trinkt gerne Bier und ist mit der verheirateten Bettina, „La Bomba“, liiert. Erzählt …
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Missbraucht, angefixt und auf den Strich geschickt
„Goldener Schuss“ ist der erste Fall für den Ravensburger Privatdetektiv Enzo Denz. Enzo ist „halber Italiener“, trinkt gerne Bier und ist mit der verheirateten Bettina, „La Bomba“, liiert. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Enzo in der Ich-Perspektive.
Enzo ist gerade dabei, Frau Meier zu überwachen, als er einen neuen Auftrag erhält: Er soll Canan, die verschwundene Tochter des türkischen Unternehmers Mehmet Gül finden. Angeblich will der Vater Canan vor ihrem Zuhälter, einem Rocker, retten und in der Türkei verstecken.
Enzo findet Canan in einer Fixer-WG. Offensichtlich nimmt sie Drogen. Canan verabredet sich mit ihm in einer Kneipe, um zu reden. Doch als Enzo dort ankommt, ist Canan tot! Hat sie sich den Goldenen Schuss gesetzt? Der Vater will den Fall abhaken, aber Enzo glaubt nicht an Selbstmord. Er will Canans Mörder finden, sein Gerechtigkeitssinn ist geweckt. Ein Abgrund aus Drogen- und Menschenhandel tut sich auf, in der Politik, Geheimdienst und OK gleichermaßen verstrickt sind.
„Goldener Schuss“ ist ein Krimi in der Tradition des guten alten Detektivromans. Für mich sieht Enzo ein bisschen aus wie Humphrey Bogart als Philip Marlowe, nur ohne Trenchcoat. Ein privater Schnüffler mit einem schäbigen kleinen Büro, der versucht nach seinen eigenen moralischen Grundsätzen zu leben. Seine Auslegung von Recht und Unrecht folgt nicht immer den Gesetzen. Und auf seinem Bankkonto herrschte Ebbe, wenn Fleischfabrikant Meier nicht wäre.
Stefan Schweizer scheint eine Vorliebe für Klischees zu haben. Enzo wird verprügelt, behält aber aufgrund seines Humors trotzdem immer wieder die Oberhand und täuscht zumindest an, Herr im Ring zu sein. Enzo ist eine Figur, mit der ich mich noch nicht so recht anfreunden konnte. Stets einen coolen Spruch auf und eine Kippe an den Lippen. Schöne Frauen ziehen ihn an wie das Licht die Motte. Außerdem hat er einen sehr speziellen Musikgeschmack. Ernst zu nehmen ist hier nichts.
Fazit: Eine Detektivgeschichte mit viel Lokalkolorit und einer Prise Humor, abgründig und packend zugleich.
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