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Wenn Rolf Miller gesicherten Ahnungen mit seinen abgrundtiefen blassen Schimmern begegnet, entsteht ein explosives Gemisch, das den Leser kopfschüttelnd, aber lachend zurücklässt. Man könnte sagen: »Kant meets Proll«, aber das wäre zu kurz gegriffen. Lange Jahre sammelte der Autor für dieses Buch bekannte und unbekannte Zitate, die von seiner fiktiven Bühnenfigur derart hanebüchen kommentiert werden, dass man Miller besser kennenlernen kann. Denn wer verbindet schon Peter Sloterdijk, Winston Churchill, Joseph Beuys, Jimi Hendrix, Muhammad Ali, Karl Lagerfeld, Zlatan Ibrahimovi u. v. a. mit…mehr

Produktbeschreibung
Wenn Rolf Miller gesicherten Ahnungen mit seinen abgrundtiefen blassen Schimmern begegnet, entsteht ein explosives Gemisch, das den Leser kopfschüttelnd, aber lachend zurücklässt. Man könnte sagen: »Kant meets Proll«, aber das wäre zu kurz gegriffen.
Lange Jahre sammelte der Autor für dieses Buch bekannte und unbekannte Zitate, die von seiner fiktiven Bühnenfigur derart hanebüchen kommentiert werden, dass man Miller besser kennenlernen kann. Denn wer verbindet schon Peter Sloterdijk, Winston Churchill, Joseph Beuys, Jimi Hendrix, Muhammad Ali, Karl Lagerfeld, Zlatan Ibrahimovi u. v. a. mit diesem bisher nur derb auftretenden Miller? »Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen, man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken« so gab Karl Kraus die Anleitung zu Millers Bühnenschaffen. Auch in diesem Buch findet sich genau dieser unfreiwillige Humor, nur wird diesmal verraten, woher die Inspiration kommt. »Er weiß nicht, was er sagt, aber er meint es genau so«, sagte einmal Ottfried Fischer über Rolf Miller.
Gesicherte Ahnungen. Mehr sind Zitate nicht. Respektlos schießt Miller zurück, im Auge der Ignoranz.

Beispiele aus dem Inhalt
·Wilhelm Busch: »Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.« Miller: »Deutscher Humor is wie englischer Handball gibts nicht.«
·Winston Churchill: »Sie sind das einzige Beispiel dafür, dass eine Ratte auf das sinkende Schiff zuschwimmt ...« Miller: »Nee, nee, do kenn i no e paar.«
·Marcel Reich-Ranicki: »Die anständigen Menschen arbeiten um des Ruhmes und des Geldes wegen. Die unanständigen wollen die Welt verändern und die Menschen erlösen.« Miller: »Diese Greta is mir von Ofang o komisch vorkumme «
·Kurt Tucholsky: »Satire darf alles.« Miller: » außer karikatiert, dann fehlt die Rübe «
Autorenporträt
Rolf Miller kam 1967 als Kind in Walldürn/Odenwald zur Welt und blieb es weitgehend auch. Dennoch durchlief er mehrere Schulen und einen Studiengang. Sein Aufenthalt an der philosophischen Fakultät hielt nur kurz, weil er 1991 seine eigene erfand. Dass er für diese Kunsttherapie, volkstümlich Satire genannt, fortan sogar Kost und Logis erhalten sollte, verärgerte ihn anfangs sehr, da er nie in den Verdacht geraten wollte, den Schädigungen seines Wirtschaftsabiturs erlegen zu sein, wo man lernt, wie man per Abschreibung Bilanzen fälscht. Dem verhinderten Fußball-/Tennisprofi dient das qualifizierte Rumsitzen auf Bühnen dazu, seine Zwangsneurosen durch fiktive Darstellung brotloser Theaterkunst derart überzeugend vorzuführen, dass er mittlerweile selbst der Meinung ist, das Ganze sei etwas wert.