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Das Gerichtsverfassungsgesetz und sein Einführungsgesetz sind das Kernstück unserer Gerichtsverfassung und regeln nicht nur den organisatorischen Aufbau der ordentlichen Gerichte, sondern konkretisieren wesentliche rechtsstaatliche Grundsätze und prägen dadurch die gesamte Tätigkeit unserer Gerichte.
Neben den Regelungen zum Aufbau der ordentlichen Gerichte, zu ihrer personellen Zusammensetzung und ihrer Tätigkeit, soweit das GVG ausdrückliche Regelungen trifft, werden auch die den einzelnen Bestimmungen zugrunde liegenden tragenden Prinzipien der Gerichtsverfassung dargelegt. Zusätzlich
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Produktbeschreibung
Das Gerichtsverfassungsgesetz und sein Einführungsgesetz sind das Kernstück unserer Gerichtsverfassung und regeln nicht nur den organisatorischen Aufbau der ordentlichen Gerichte, sondern konkretisieren wesentliche rechtsstaatliche Grundsätze und prägen dadurch die gesamte Tätigkeit unserer Gerichte.

Neben den Regelungen zum Aufbau der ordentlichen Gerichte, zu ihrer personellen Zusammensetzung und ihrer Tätigkeit, soweit das GVG ausdrückliche Regelungen trifft, werden auch die den einzelnen Bestimmungen zugrunde liegenden tragenden Prinzipien der Gerichtsverfassung dargelegt. Zusätzlich werden auch diverse Vorschriften außerhalb des GVG im Sachzusammenhang erörtert, z.B. die einschlägigen Bestimmungen des DRiG bei der Erläuterung von § 1 GVG (Richterliche Unabhängigkeit). Ferner sind solche Entscheidungen und Fakten, die im einschlägigen Zusammenhang mit dem GVG stehen, in ihrer gerichtsverfassungsrechtlichen Relevanz aufgezeigt, wie u.a. die gesamte Justizverwaltung, das Haushaltsrecht oder die Gefahren für die Unabhängigkeit jenseits der formalisierten Dienstaufsicht.

Die 5. Auflage berücksichtigt den Rechtszustand sowie die Rechtsprechung und Literatur bis Ende 2007. Eingearbeitet sind die insgesamt elf Novellierungen des Gerichtsverfassungsgesetzes seit dem Erscheinen der Vorauflage, so die Änderungen im Recht der ehrenamtlichen Richter, das Kapitalanleger-Musterverfahren und die Neuregelung des Verfahrens in Wohnungseigentumssachen. Ebenso geht der Verfasser auf neuere Entwicklungen im Zusammenspiel nationaler und europäischer Gerichte ein.

Rezension:
"(...) Diese Beispiele machen deutlich, wie sehr die ZPO mit dem GVG verzahnt ist und wie hilfreich es oft sein kann, den 'Kissel/Mayer' bei der Fallbearbeitung zu berücksichtigen."
In: Zeitschrift für Anwaltspraxis, 16.11.2005, zur 4. Auflage

"(...) Den Autoren ist es ein besonderes Anliegen, das Bewusstsein für den hohen Stellenwert einer rechtsstaatlichen Gerichtsverfassung wach zu halten. Trotz einer unverkennbaren Neigung zum Allgemeinen und Grundsätzlichen erfüllt der Band selbstverständlich auch die jedem Kommentar zugewiesene Aufgabe, dem Praktiker in seiner Tagesarbeit rasch und weiterführend Auskunft zu Einzelfragen zu geben sowie Zusammenhänge aufzuzeigen. Man kann heute nur noch von wenigen Werken sagen, sie seien konkurrenzlos. Der Kommentar zum Gerichtsverfassungsgesetz von Kissel/Mayer darf sich weiterhin mit diesem Prädikat schmücken."
Vors. Richter am OLG Dr. Bernd Müller-Christmann, in: NJW, 44/ 2005, zur 4. Auflage

"(...) Das Werk ist nahezu vollkommen und die Bescheidenheit ist stark untertrieben, es ist ein Gewinn für jeden, der sich mit den Regeln der Gerichtsverfassung beschäftigen muss."
Professor Dipl.-Rpfl. Udo Hintzen, in: Der Deutsche Rechtspfleger, Heft 8, 9/ 2005, zur 4. Auflage

"(...) Mit der Neuauflage ist es Kissel ein weiteres Mal gelungen, auf dem so maßgeblich vom allgemeinen Verfassungsrecht geprägten Gebiet des Gerichtsverfassungsrechts Zeichen zu setzen. Das Werk geht über die bloße Kommentierung von GVG und EGGVG weit hinaus und bezieht alle Bereiche einer rechtsstaatlichen Anforderungen genügenden Gerichtsverfassung mit ein. Es besticht durch die Wohlausgewogenheit seiner Stellungnahmen und wird dadurch seinen Einfluss auf die Praxis weiter verfestigen."
Prof. Dr. Ekkehard Becker-Eberhard, in: Der Deutsche Rechtspfleger 08.09.01

"(...) bei allen Fragen nicht nur zu diesem Gesetz, sondern zum gesamten Gerichtsverfassungsrecht."
Richter am OLG Wolfgang Frank, in: NJW 2002, Heft 16, zur 3. Auflage
Autorenporträt
Prof. Dr. Otto Rudolf Kissel war lange Jahre Präsident des BAG und ist durch zahlreiche Publikationen bekannt.Prof. Dr. Otto Rudolf Kissel war lange Jahre Präsident des BAG und ist durch zahlreiche Publikationen bekannt. Der hinzugetretene Autor Herbert Mayer ist durch seine tägliche Arbeit am OLG Stuttgart und als dessen Vizepräsident ausgewiesen.