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Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Sozial- und Verhaltenswissenschaften 08, Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Zu Beginn: Führung entsteht dann, wenn zwei Menschen ein Ziel haben, das sie je für sich nicht erreichen können. Was zeichnet die Führungsperson Erzieher und deren Adressaten im Erziehungskontext aus? Inwieweit ist Führung im Erziehungskontext besonders, anders, relevant und immer wieder wert, aktualisiert diskutiert zu werden? Diese Fragen…mehr

Produktbeschreibung
Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Didaktik, Wirtschaftspädagogik, Note: 2,0, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Sozial- und Verhaltenswissenschaften 08, Erziehungswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung:
Zu Beginn: Führung entsteht dann, wenn zwei Menschen ein Ziel haben, das sie je für sich nicht erreichen können. Was zeichnet die Führungsperson Erzieher und deren Adressaten im Erziehungskontext aus? Inwieweit ist Führung im Erziehungskontext besonders, anders, relevant und immer wieder wert, aktualisiert diskutiert zu werden? Diese Fragen sind für mich Grund, Führung und Erziehung als sozialpädagogisches Grundproblem (wieder) in Verbindung zu bringen.
Das Problem des Anfangs: Es ist in meinen Erfahrungen begründet. Zunächst erfuhr ich Führung als Adressat, dann als angehender Pädagoge im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen; also im unmittelbaren Erziehungskontext. Hier im Arbeitsfeld der Sozialpädagogikfand in gewisser Weise für mich ein Wechsel vom Adressaten der Führung hin zu einer (nicht so besonderen) Art Führungskraft als Repräsentant der Erziehung statt. Inzwischen konnte ich in der Führungskräfteentwicklung, einer Sonderabteilung der Personalentwicklung in einem Weltkonzern erkennen, dass Fragen zur Führung grundsätzlich konzeptionell erarbeitet werden können. Es soll mir gelingen, anhand von Überlegungen zu dem sozialpädagogischen Grundproblem Führung und Erziehung erkennbar zu machen, dass eine Abgrenzung von Führung und Erziehung zwar notwendig ist und bleibt, und eine Gleichsetzung beider Begriffe daher absolut unzulänglich ist. Gleichzeitig soll aber die unübersehbare Notwendigkeit von Führung in der Erziehung (wieder) erkennbar werden und nicht geleugnet werden.
Zur Vorgehensweise: In der Arbeit geht es darum, anhand von begründeten Überlegungen zu dem sozialpädagogischen Grundproblem Führung und Erziehung erkennbar zu machen wie Führung und Erziehung in einer ganz spezifischen, besonderen Verbindung stehen und wie sie sich wechselseitig bedingen (können). Zunächst muss dazu aber geklärt werden, was Führung überhaupt ist und was Führung unter verschiedenen sozialpädagogisch relevanten Aspekten kennzeichnet und welchen Stellenwert die Führung in sozialpädagogisch relevanten Bereichen heute hat. Der erste (kleinere) Teil der Arbeit beginnt also damit, Führung umfassend zu definieren.
Hierzu müssen zunächst exemplarisch verschiedene erziehungskontextrelevante Aspekte, unter denen Führung eingegrenzt beziehungsweise erfahren werden kann, zumindest beschrieben werden. Der zweite, der Hauptteil der Arbeit, befasst sich dann explizit mit der ganz besonderen und aktualisierten Verbindung von Führung und Erziehung. Ich stelle den personal-situativen Bezugsrahmen der Führung in der Erziehung dar. Führung und Verlässlichkeit versus fehlende Führung in der Erziehung ist als Spannungsfeld unübersehbar. Die Frage nach den entscheidenden Einflussfaktoren auf Führung in den Erziehung will ich anschließend beschreiben. Neben intra- und interpersonalen Einflussfaktoren sind die Wirkungen der kulturellen Orientierungen der Beteiligten im Erziehungskontext der Führung ebenfalls entscheidend und erleichtern das Verständnis. Ich werde Führungstechniken und die Notwendigkeit von Führung in der Erziehung diskutieren. An Beispielen zeige ich exemplarisch, wo in der Erziehung geführt wird. Im dritten Teil geht es dann um beispielhafte sozialpädagogisch relevante Wirkungen und Grenzen von Führung. Die Arbeit endet mit einem Fazit.
Die Arbeit konzentriert sich erstens auf eine umfassende erziehungskontextrelevante Definition von Führung; zweitens auf Führung in der Erziehung als eine unübersehbare Notwendigkeit von Erziehung und drittens auf ausgewählte erziehungskontextrelevante Wirkungen und Grenzen der Führung in diesem Zusammenhang. Vor diesem Hintergru...