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Erscheint vorauss. 21. Oktober 2024
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Handelt die Sozialpsychologie (nur) von Gruppenbeziehungen oder (auch) von gesellschaftlichen Verhältnissen? Carl Friedrich Graumann (1990) spricht von einem »Schisma« zwischen psychologischer und soziologischer Sozialpsychologie. Die Entwicklung der »Sozialpsychologie des englischsprachigen Hauptstroms« habe, so Charles Tolman (1994), zu einem »nahezu totalen Ausschluss der Gesellschaftstheorie« geführt. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Heft mit Ansätzen der Sozialpsychologie auseinander. Unter anderem unterzieht Morus Markard das Einstellungskonzept einer grundsätzlichen Kritik, Daniel…mehr

Produktbeschreibung
Handelt die Sozialpsychologie (nur) von Gruppenbeziehungen oder (auch) von gesellschaftlichen Verhältnissen? Carl Friedrich Graumann (1990) spricht von einem »Schisma« zwischen psychologischer und soziologischer Sozialpsychologie. Die Entwicklung der »Sozialpsychologie des englischsprachigen Hauptstroms« habe, so Charles Tolman (1994), zu einem »nahezu totalen Ausschluss der Gesellschaftstheorie« geführt. Vor diesem Hintergrund setzt sich das Heft mit Ansätzen der Sozialpsychologie auseinander. Unter anderem unterzieht Morus Markard das Einstellungskonzept einer grundsätzlichen Kritik, Daniel Schnur analysiert Gehalt und historischen Entstehungshintergrund der Social Identity Theory von Henri Tajfel, Grete Erckmann hat migrantische Jugendliche in sogenannten »Problemvierteln« zu ihren Erfahrungen interviewt, Karl-Heinz Braun skizziert Umrisse einer »subjektwissenschaftlichen Wohnforschung« und Wolfgang Maiers fragt nach dem Verhältnis von Kritischer Psychologie und Kulturpsychologie.