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Dem jüdischen Arzt Edgar Brix fällt eine Fotografie aus dem Jahr 1945 in die Hände: Fünf Bergarbeiter feiern das Kriegsende. Drei von ihnen starben in den vergangenen Wochen an Herzversagen, zwei sind noch am Leben: Der letzte in der Reihe ist Albrecht Schneider. Edgar Brix glaubt schon lange nicht mehr an einen Zufall, doch Albrecht tut die Befürchtungen seines Freundes als Hirngespinst ab. Aber was ist, wenn Edgar Brix doch Recht behält?
Nicole Braun wurde 1973 in Kassel geboren und ist beruflich schon in einige Rollen geschlüpft: Tischlerin, Dozentin oder Betriebswirtin. Die Liebe zum Schreiben hat alles überdauert. Die Autorin lebt in der geschichtsträchtigen Region zwischen Meißner und Kaufunger Wald und selbstverständlich spielen auch ihre Krimis vor dieser märchenhaften Kulisse. Dort durchstreift sie mit ihren Hunden den Wald, auf der Suche nach Inspiration für mörderische Geschichten und düstere Tatorte. Wenn sie nicht an einem Krimi arbeitet, gibt sie Workshops für kreatives Schreiben und singt als Frontfrau einer Coverband.
Produktdetails
- Landarzt Edgar Brix 2
- Verlag: Gmeiner-Verlag
- Artikelnr. des Verlages: 2023
- 2. Aufl.
- Seitenzahl: 352
- Erscheinungstermin: 8. Februar 2017
- Deutsch
- Abmessung: 205mm x 125mm x 20mm
- Gewicht: 346g
- ISBN-13: 9783839220238
- ISBN-10: 3839220238
- Artikelnr.: 47017550
Herstellerkennzeichnung
Gmeiner Verlag
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
info@gmeiner-verlag.de
Innerhalb weniger Wochen sterben in Wickenrode in Nordhessen 3 Männer und eine Frau an Herzversagen. Als Edgar Brix alle drei und den Ehemann der verstorbenen Frau auf einer Fotografie aus dem Jahr 1945 sieht, keimt in ihm ein Verdacht auf, dem er, sämtliche Stolperstein in Kauf nehmend, …
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Innerhalb weniger Wochen sterben in Wickenrode in Nordhessen 3 Männer und eine Frau an Herzversagen. Als Edgar Brix alle drei und den Ehemann der verstorbenen Frau auf einer Fotografie aus dem Jahr 1945 sieht, keimt in ihm ein Verdacht auf, dem er, sämtliche Stolperstein in Kauf nehmend, nachgeht – tatkräftig unterstützt von der Enkelin seines besten Freundes Albrecht Schneider. Auch der ist auf dem Foto abgebildet.
Für mich ist es die erste Begegnung mit Edgar Brix, dem Arzt, der die Praxis seines Vaters nach dem Krieg wieder übernommen hat; seinem Freund Albrecht Schneider und dessen Enkelin Fiona. Alle drei habe ich recht bald ins Herz geschlossen. Ich finde, das Duo Brix/Schneider passt durch seine Unterschiedlichkeit, seine Ecken und Kanten sehr gut zueinander. Aber auch die anderen Personen aus Wickenrode sind gut vorstellbar und passen gut in die Geschichte hinein. Besonders ins Herz geschlossen habe ich schon jetzt Kuno, den neuen kleinen Hund von Albrecht Schneider. Ich hoffe, von ihm bald mehr zu lesen.
Die Geschichte, die im März 1945 beginnt und dann im Oktober 1964 weitergeht, handelt vom Braunkohleabbau in der Region, von den vielen Gefangenen, die dort tagtäglich schuften mussten. Im März 1945 ist Braunkohle mehr wert als ein Menschenleben. Und die Menschen in und um Wickenrode leben vom Braunkohleabbau. So erfahre ich auch hier wieder einiges aus der NS-Zeit und seinen Folgen.
Spannung ist ab der ersten Seite da, manchmal unterschwellig und schwer zu fassen. Hier und da lässt sie wieder nach, was ich für die Geschichte nicht so förderlich finde, da es sie etwas langatmig macht. Spannend ist eine Wendung, die die Geschichte nimmt, und die ich so nicht erwartet hatte.
Insgesamt wurde ich von dem mir neuen „Ermittlerpaar“ und der Geschichte um den Braunkohleabbau in Nordhessen und deren Folgen gut unterhalten. Und wie schon geschrieben: ich will Kuno wiederlesen.
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