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Zwar ist der Eigenwert der Natur inzwischen in vielen nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen festgeschrieben. Doch was er bedeutet, wie er sich begründen lässt und welche Konsequenzen aus ihm zu ziehen wären, ist unter Politikern, Naturschützern und Laien selten klar. Wenn andere Lebewesen genauso wie Menschen einen moralischen Status haben, darf man dann überhaupt noch in die Natur eingreifen? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Maße? Und: Haben alle Tier- und Pflanzenarten denselben Eigenwert? Wie gelangt man dann aber zu nachvollziehbaren Güterabwägungen im…mehr

Produktbeschreibung
Zwar ist der Eigenwert der Natur inzwischen in vielen nationalen Gesetzen und internationalen Abkommen festgeschrieben. Doch was er bedeutet, wie er sich begründen lässt und welche Konsequenzen aus ihm zu ziehen wären, ist unter Politikern, Naturschützern und Laien selten klar. Wenn andere Lebewesen genauso wie Menschen einen moralischen Status haben, darf man dann überhaupt noch in die Natur eingreifen? Wenn ja, unter welchen Voraussetzungen und in welchem Maße? Und: Haben alle Tier- und Pflanzenarten denselben Eigenwert? Wie gelangt man dann aber zu nachvollziehbaren Güterabwägungen im Umgang mit Natur?

Auf diese Fragen gibt das Buch von Martin Gorke Antwort. Seine Argumentation für einen Eigenwert der gesamten Natur zeichnet sich gegenüber anderen weitreichenden Ethikkonzepten dadurch aus, dass er auf fragwürdige weltanschauliche Annahmen bewusst verzichtet. Damit bringt Gorke nicht nur einen neuen Akzent in die kontroversen Debatten der philosophischen Umweltethik sondern liefert auch eine allgemein nachvollziehbare Argumentationsgrundlage für Naturschutzpraktiker.
Autorenporträt
Martin Gorke, geboren 1958 in Stuttgart, studierte Biologie und Philosophie in Bochum und Bayreuth. Anschließend war er sieben Jahre lang Naturschutzwart auf der Vogelhallig Norderoog. 1989 Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften, 1997 zum Doktor der Philosophie. 2008 Habilitation im Fach Umweltethik an der Universität Greifswald. Mehrere Jahre im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin für das Projekt "Biodiversitäts-Exploratorien" der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig. Seit 2016 Professor für Umweltethik an der Universität Greifswald.
Rezensionen
"Damit bringt dieses Buch nicht nur einen neuen Akzent in die kontroversen Debatten der philosophischen Umweltethik, es ist auch in besonderem Maße dafür geeignet, Naturschutzpraktikern eine allgemein nachvollziehbare Argumentationsgrundlage zu liefern." www.theology.de/service/buecher/buchempfehlungentheologie/gorke-m-eigenwert-der-natur.php 05.04.2018 20190101