Elodie Harper
Broschiertes Buch
Die Wölfe von Pompeji
Roman Historischer Roman um eine starke Frau im antiken Pompeji
Übersetzung: Schwarz, Martina
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»Die Wölfe von Pompeji« ist ein historischer Roman, der das lange übersehene Leben der Frauen im antiken Pompeji neu betrachtet. Perfekt für Fans von Pat Barker und Madeline Miller.»Amara: Verkauft von ihrer Mutter. Versklavt in einem Bordell. Entschlossen für ihre Freiheit zu kämpfen.«Amara war eine geliebte Bürgerstochter, bis der Tod ihres Vaters ihre Familie ins Elend stürzte. Jetzt gehört sie einem Mann, den sie verachtet, und ist Teil der Wölfinnen von Pompeji, eine Sklavin im berüchtigtsten Bordell der Stadt. Zusammen mit den anderen Mädchen versucht sie jeden Tag zu übe...
»Die Wölfe von Pompeji« ist ein historischer Roman, der das lange übersehene Leben der Frauen im antiken Pompeji neu betrachtet. Perfekt für Fans von Pat Barker und Madeline Miller.
»Amara: Verkauft von ihrer Mutter. Versklavt in einem Bordell. Entschlossen für ihre Freiheit zu kämpfen.«
Amara war eine geliebte Bürgerstochter, bis der Tod ihres Vaters ihre Familie ins Elend stürzte. Jetzt gehört sie einem Mann, den sie verachtet, und ist Teil der Wölfinnen von Pompeji, eine Sklavin im berüchtigtsten Bordell der Stadt. Zusammen mit den anderen Mädchen versucht sie jeden Tag zu überleben. Trotz ihrer Ängste und Sorgen können sie sich aufeinander verlassen. Und Amaras Geist ist noch lange nicht gebrochen. Scharfsinnig und einfallsreich erkennt sie, dass die Straßen von Pompeji voller Möglichkeiten stecken und alles in dieser Stadt seinen Preis hat. Aber wie viel wird ihre Freiheit kosten?
Im antiken Pompeji, das seinem Schicksal unausweichlich entgegentritt,schildert Elodie Harper abgrundtiefe Kontraste zwischen Reichtum und Elend, Männern und Frauen, freien Bürgern und rechtlosen Sklaven.
Band eins der »Wolfshöhlen-Trilogie«
»Eine großartige Geschichte über das Schicksal und Leben mutiger Frauen, die sich den Umständen nicht beugen wollen, um das bessere Leben kämpfen und einander in jeder Hinsicht unterstützen. Beeindruckende Bilder entstehen beim Lesen dieser bewegenden Geschichte. Mit großem Vergnügen empfehle ich diesen Roman an alle Interessierten. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.« ((Leserstimme auf Netgalley))
»Trotz der harten Realität des Lebens als Sklavenprostituierte war dieses Buch auch mit so viel Hoffnung, Liebe und Humor zwischen den Frauen erfüllt.
Die Autorin hat einen brillanten historischen Roman geschrieben. Ich es kaum erwarten kann, zu lesen, wie Amaras Reise weitergeht.« ((Leserstimme auf Netgalley))
»Elodie Harper beschreibt das erschütternde Schicksal von Sklavinnen. Manwusste, das ihr Leben hart war, aber so entsetzlich - darüber hat man nicht nachgedacht. Die Geschichte einer starken Frau, emphatisch und doch unterhaltsam zu lesen. In einem Rutsch verschlungen!« ((Leserstimme auf Netgalley))
»Amara: Verkauft von ihrer Mutter. Versklavt in einem Bordell. Entschlossen für ihre Freiheit zu kämpfen.«
Amara war eine geliebte Bürgerstochter, bis der Tod ihres Vaters ihre Familie ins Elend stürzte. Jetzt gehört sie einem Mann, den sie verachtet, und ist Teil der Wölfinnen von Pompeji, eine Sklavin im berüchtigtsten Bordell der Stadt. Zusammen mit den anderen Mädchen versucht sie jeden Tag zu überleben. Trotz ihrer Ängste und Sorgen können sie sich aufeinander verlassen. Und Amaras Geist ist noch lange nicht gebrochen. Scharfsinnig und einfallsreich erkennt sie, dass die Straßen von Pompeji voller Möglichkeiten stecken und alles in dieser Stadt seinen Preis hat. Aber wie viel wird ihre Freiheit kosten?
Im antiken Pompeji, das seinem Schicksal unausweichlich entgegentritt,schildert Elodie Harper abgrundtiefe Kontraste zwischen Reichtum und Elend, Männern und Frauen, freien Bürgern und rechtlosen Sklaven.
Band eins der »Wolfshöhlen-Trilogie«
»Eine großartige Geschichte über das Schicksal und Leben mutiger Frauen, die sich den Umständen nicht beugen wollen, um das bessere Leben kämpfen und einander in jeder Hinsicht unterstützen. Beeindruckende Bilder entstehen beim Lesen dieser bewegenden Geschichte. Mit großem Vergnügen empfehle ich diesen Roman an alle Interessierten. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen.« ((Leserstimme auf Netgalley))
»Trotz der harten Realität des Lebens als Sklavenprostituierte war dieses Buch auch mit so viel Hoffnung, Liebe und Humor zwischen den Frauen erfüllt.
Die Autorin hat einen brillanten historischen Roman geschrieben. Ich es kaum erwarten kann, zu lesen, wie Amaras Reise weitergeht.« ((Leserstimme auf Netgalley))
»Elodie Harper beschreibt das erschütternde Schicksal von Sklavinnen. Manwusste, das ihr Leben hart war, aber so entsetzlich - darüber hat man nicht nachgedacht. Die Geschichte einer starken Frau, emphatisch und doch unterhaltsam zu lesen. In einem Rutsch verschlungen!« ((Leserstimme auf Netgalley))
Elodie Harper ist Journalistin und preisgekrönte Kurzgeschichtenautorin. Ihre Geschichte 'Wildes Schwimmen' gewann 2016 den Kurzgeschichtenwettbewerb 'Bazaar of Bad Dreams', unter der Jury von Stephen King. Derzeit ist sie Reporterin bei ITV News Anglia und arbeitete zuvor als Produzentin für Channel 4 News. Elodie Harper studierte in Oxford neben englischer Literatur auch lateinische Poesie, seither hat sie ein Faible für die Antike. 'Die Wölfe von Pompeji' ist ein #1 London Times Bestseller.
Produktdetails
- Wolfshöhlen-Trilogie / The Wolf Den Trilogy 1
- Verlag: Piper / Piper Schicksalsvoll
- Originaltitel: The Wolf Den
- Auflage
- Seitenzahl: 458
- Erscheinungstermin: 1. Juni 2023
- Deutsch
- Abmessung: 189mm x 124mm x 52mm
- Gewicht: 428g
- ISBN-13: 9783492506625
- ISBN-10: 3492506623
- Artikelnr.: 67432381
Herstellerkennzeichnung
Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
info@piper.de
Antikes Leben der Sklaven
Das antike Pompeji, eine Stadt, die dem Untergang geweiht ist. Hier treffen die Reichen und Mächtigen auf die vom Glück vergessenen: Sklaven und Huren. Amara ist eine von ihnen, eine Wölfin, die als Sklavin im berüchtigtsten Bordell der Stadt lebt. …
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Antikes Leben der Sklaven
Das antike Pompeji, eine Stadt, die dem Untergang geweiht ist. Hier treffen die Reichen und Mächtigen auf die vom Glück vergessenen: Sklaven und Huren. Amara ist eine von ihnen, eine Wölfin, die als Sklavin im berüchtigtsten Bordell der Stadt lebt. Eins war sie die Tochter eines angesehen griechischen Arztes, bis das Schicksal sie um alles brachte, einschließlich ihrer Freiheit.
Gemeinsam mit den anderen Sklaven versucht sie, zu überleben und das Beste aus ihrer Situation zu machen.
Eindrucksvoll erzählt Elodie Harper von den Vergessenen der Antike. Stellvertretend für all die namenlosen Sklaven beschriebt sie am Beispiel von Amara, wie wenig ein Menschenleben - und besonders das Leben einer Frau – damals wert war. Das Leben ist hart, immer gefährlich, von täglichen Demütigungen und Missbrauch geprägt. Dabei gelingt es Harper, die Atmosphäre der Antike authentisch wiederzugeben. Über kleinere sprachliche Schwächen kann man gut hinwegsehen und das Ende war mir persönlich zu flach. Alle in allem aber ein lesenswerter Roman über eine interessante und grausame Zeit.
Mein Fazit: interessanter historischer Roman mit Schwächen.
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Interessantes aus der Geschichte
Die Wölfe von Pompeji
Ein historischer Roman von Elodie Harper
Das Cover passt sehr gut zum antiken Pompeji und der Geschichte.
Die Protagonistin ist Amara – als Tochter einen Arztes in Griechenland geboren. Ihr Vater stirbt und die Mutter verkauft …
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Interessantes aus der Geschichte
Die Wölfe von Pompeji
Ein historischer Roman von Elodie Harper
Das Cover passt sehr gut zum antiken Pompeji und der Geschichte.
Die Protagonistin ist Amara – als Tochter einen Arztes in Griechenland geboren. Ihr Vater stirbt und die Mutter verkauft nach und nach sämtliche Besitztümer, um mit ihrer Tochter Amara zu überleben. Aus Not verkauft sie dann auch ihre Tochter. Auf Umwegen landet Amara auf dem Sklavenmarkt von Pompeji und wird dort von Felix als Hure/Wölfin für sein Bordell gekauft.
Das Leben mit den anderen Mädchen/Frauen in dem Bordell ist hart. Sie leben in unwürdigen Zuständen - in Zellen in einer Art Höhle. Von dem Lohn ihrer Freier bleibt ihnen kaum etwas. Gewalt, Angst und Hunger sind an der Tagesordnung.
Amara versucht, diesem Elend zu entkommen. Als Tochter eines Arztes hat sie Bildung genossen, ist intelligent und verfügt über einen starken Willen. Ist sie stark und schlau genug, um diesem unwürdigen Dasein zu entkommen?
Elodie Harper hat in flüssigem Schreibstil einen interessanten, emotionalen Roman verfasst, der ganz neue Einblicke in das antike Pompeji erlaubt.
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Das (Freuden)Haus der Wölfinnen
Amara wird als letzter Ausweg von ihrer Mutter an einen Bekannten verkauft, bis dessen Frau ihrer überdrüssig wird. So landet sie schließlich im Stadtbordell in Pompeji - der Wolfshöhle. An ihr Leben als Sexarbeiterin kann und will sie …
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Das (Freuden)Haus der Wölfinnen
Amara wird als letzter Ausweg von ihrer Mutter an einen Bekannten verkauft, bis dessen Frau ihrer überdrüssig wird. So landet sie schließlich im Stadtbordell in Pompeji - der Wolfshöhle. An ihr Leben als Sexarbeiterin kann und will sie sich nicht gewöhnen und sucht so nach einem Weg, ihr Schicksal zu verändern.
Ich bin großer Fan von feministisch angesetzten (Nach-)Erzählungen der griechischen, mythologischen und antiken Geschichten, weshalb mich das Cover und der Klappentext sofort angesprochen hatten.
Leider entsprach "Die Wölfe von Pompeji" dann doch nicht meiner Erwartung:
Der Schreibstil ist zwar flüssig und angenehm zu lesen, trotzdem wiederholt sich die Autorin oft und konnte mich nicht so richtig an die Geschichte binden.
Amara und die anderen Wölfinnen sind an sich spannende Charaktere, für mich wäre jedoch bei einigen Charakteren viel mehr Charakterentwicklung und/oder Hintergrundgeschichte möglich gewesen, als die kurzen Einblicke, die gegeben wurden. Auch einige Handlungsstränge, die vielversprechend anfingen wurden abrupt beendet oder liefen ins Leere.
Erst ganz am Schluss wurde mir klar, dass es sich hierbei um den Auftakt einer Trilogie handelt und damit vielleicht ein paar meiner Kritikpunkte im weiteren Verlauf gelöst werden.
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Amara, einst Tochter eines angesehenen griechischen Arztes, hat das Schicksal nach Pompeji verschlagen, in das berüchtigtsten Bordell der Stadt, der Wolfshöhle.
Dort haust sie mit ihren Leidensgenossinnen unter erbärmlichen Zuständen und in ständiger Angst.
Elodie …
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Amara, einst Tochter eines angesehenen griechischen Arztes, hat das Schicksal nach Pompeji verschlagen, in das berüchtigtsten Bordell der Stadt, der Wolfshöhle.
Dort haust sie mit ihren Leidensgenossinnen unter erbärmlichen Zuständen und in ständiger Angst.
Elodie Harper beschreibt Frauen unterschiedlichster Herkunft, starke Charaktere auf der untersten Stufe der Gesellschaft, die zur Prostitution gezwungen und misshandelt werden.
Eine eingeschworene Gemeinschaft, die genau weiß, dass sie zusammenhalten muss um zu überleben.
„Entweder wir entscheiden uns dafür, am Leben zu bleiben, oder wir geben auf. Und wenn wir uns für das Leben entscheiden, dann müssen wir alles tun, was nötig ist.“
sagt Amara als sie begreift, dass sie selbst die Dinge in die Hand nehmen muss, wenn sie ihrem Schicksal entkommen möchte.
Sie muss ihr altes Leben und ihre Wertvorstellungen hinter sich lassen, um sich von einem Leben in Sklaverei zu befreien.
Wir erleben eine junge Frau im antiken Pompeji, die ihren Wert begreift und sich Schritt für Schritt bessere Verhältnisse erkämpft.
Die Geschichte folgt einem Jahr in Amaras Leben im Jahr 74 n. Chr., leider sind einige geschichtliche Details schlecht recherchiert und historisch ungenau. Wer also nach einem historisch authentischen Roman sucht, wird hier leider enttäuscht.
Die Geschichte beleuchtet die Grausamkeit und das fehlende Mitgefühl der Männer und könnte ebenso gut in einer anderen Epoche spielen.
Wer sich an historischen Ungenauigkeiten nicht stört und eine spannende Lektüre über das Schicksal mutiger Frauen sucht, wird an diesem Buch Gefallen finden.
Das Ende kam leider sehr abrupt und kurz und ich habe erst da verstanden, dass es sich um den ersten Teil einer Trilogie handelt.
Die 2022 erschienene zweite Ausgabe werde ich auf Englisch lesen.
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"Die Wölfe von Pompei" von Elodie Harper entführt die Leser auf eine fesselnde Reise in das antike Pompeji. Harper entfaltet eine düstere und faszinierende Geschichte, die vor dem Hintergrund des Vulkanausbruchs des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. stattfindet.
Die Charaktere in …
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"Die Wölfe von Pompei" von Elodie Harper entführt die Leser auf eine fesselnde Reise in das antike Pompeji. Harper entfaltet eine düstere und faszinierende Geschichte, die vor dem Hintergrund des Vulkanausbruchs des Vesuvs im Jahr 79 n. Chr. stattfindet.
Die Charaktere in "Die Wölfe von Pompei" sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Amara ist eine starke und mutige Heldin, die sich gegen die Zwänge ihrer Zeit auflehnt. Man fiebert mit ihr mit und hofft, dass sie ihre Ziele erreicht. Auch die Nebencharaktere sind interessant und tragen zur Spannung und Komplexität der Geschichte bei. Die Handlung ist gut strukturiert und nimmt kontinuierlich an Tempo und Spannung zu. Harper verwebt geschickt historische Fakten mit fiktiven Elementen und erschafft so eine packende Geschichte, die den Leser von Anfang bis Ende fesselt.
"Die Wölfe von Pompei" ist ein gelungener historischer Roman, der eine faszinierende Zeit zum Leben erweckt. Elodie Harper ist eine Meisterin darin, historische Ereignisse mit fesselnder Fiktion zu verknüpfen und so eine mitreißende Geschichte zu erschaffen. Leser, die sich für das antike Rom und spannende Abenteuerromane interessieren, werden von diesem Buch begeistert sein.
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Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt. In dem Roman "Die Wölfe von Pompeji" wird das Leben im alten Rom aus der Sicht von versklavten Frauen erzählt die sich in der Prostitution befinden.
Ein nicht ganz leichter Roman, ein toller Schreibstil, eine Geschichte die …
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Prostitution ist das älteste Gewerbe der Welt. In dem Roman "Die Wölfe von Pompeji" wird das Leben im alten Rom aus der Sicht von versklavten Frauen erzählt die sich in der Prostitution befinden.
Ein nicht ganz leichter Roman, ein toller Schreibstil, eine Geschichte die sehr berührt, allerdings sind die dargestellten Szenen nicht für zarte Seele gedacht. Die Männer in diesem Roman werden durchgehend als gewalttätig und skrupellos dargestellt. Alleine die Bindung der versklavten Frauen untereinander lässt ein klein wenig Helligkeit in diesen Roman.
Ich habe dieses Buch aus Interesse gelesen, da mich persönlich immer noch erschüttert, das sich weltweit Frauen in der Prostitution befinden. Nicht nur in diesem Roman befinden sich Frauen in Abhängigkeitsverhältnissen zu Männern, die Geschichte erzählt nicht nur eine alte Geschichte aus Rom. Das Thema Prostituion ist immer noch erschütternd und ein aktuelles Thema.
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In dem eindrucksvollen historischen Roman "Die Wölfe von Pompeji " von Elodie Harper wird die sehr bewegende Geschichte der Protagonistin Amara erzählt, die im alten Pompeji lebt und nach dem Tod ihres Vaters nur noch Unglück erlebt und gezwungen ist, in einem Bordell zu …
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In dem eindrucksvollen historischen Roman "Die Wölfe von Pompeji " von Elodie Harper wird die sehr bewegende Geschichte der Protagonistin Amara erzählt, die im alten Pompeji lebt und nach dem Tod ihres Vaters nur noch Unglück erlebt und gezwungen ist, in einem Bordell zu arbeiten.
Trotz aller Widrigkeiten versucht Amara sich zu behaupten. Kraft geben ihr auch die anderen Prostituierten, die alle ihr eigenes schweres Schicksal haben, aber sich durch den Zusammenhalt untereinander helfen und stärken.
Amara weiß, dass sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen muss, um dem Leben in dem Bordell zu entkommen. Der Roman ist sehr gut recherchiert und man kann sich sehr gut in das furchtbare Leben der Frauen im historischen Pompeji hineinversetzen. Der Schreibstil der Autorin Elodie Harper ist flüssig zu lesen und sehr spannend und intensiv.
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Pompeji, 74 n. Chr.: Die Griechin Timarete wächst behütet als Tochter eines Arztes auf. Als dieser stirbt, stürzt die Familie ins Unglück, und Timarete landet als Sklavin Amara in Pompeji, wo sie mit anderen Frauen als Prostituierte im Stadtbordell arbeitet. Von Anfang an …
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Pompeji, 74 n. Chr.: Die Griechin Timarete wächst behütet als Tochter eines Arztes auf. Als dieser stirbt, stürzt die Familie ins Unglück, und Timarete landet als Sklavin Amara in Pompeji, wo sie mit anderen Frauen als Prostituierte im Stadtbordell arbeitet. Von Anfang an versucht sie um jeden Preis ihrem neuen ungeliebten Leben eine Wendung zum besseren zu geben.
Die Geschichte spielt innerhalb eines knappen Jahres und wird aus Amaras Perspektive in der dritten Person und im Präsens erzählt, letzteres passt hier sehr gut, denn so hat man das Gefühl direkt dabei zu sein. Man lernt Amara, aber auch die anderen Frauen des Bordells, sowie dessen Besitzer und die Wachleute, gut kennen, erfährt manches über sie erst im weiteren Verlauf der Geschichte. Allerdings bleiben die Personenzeichnungen dennoch relativ oberflächlich, z. B. hätte ich gerne mehr über Victorias Gedanken und Gefühle erfahren, die zum einen relativ tough wirkt, zum anderen sich aber einer unmöglichen Liebe hingibt. Mit Amara dagegen konnte ich gut mitfühlen, immer wieder ist ihre Hilflosigkeit zu spüren, aber auch ihr starker Wille, ihrem Leben einen anderen Weg zu eröffnen.
Neben dem Personal des Bordells gibt es weitere Charaktere, zum Beispiel andere Sklaven oder Freier, die für die Geschichte mehr oder weniger wichtig sind. Einer davon ist Plinius der Ältere, schön, dass auch eine historische Persönlichkeit Einzug in den Roman halten durfte. Pompeji als Setting oder auch der historische Hintergrund bleiben mir persönlich zu blass. In Zusammenhang damit haben mir aber die kapiteleinleitenden, immer gut zum jeweiligen Kapitel passenden Zitate gut gefallen, die Autorin zitiert nicht nur z. B. Catull, Ovid und Plinius, sondern auch Grafitti von den Mauern Pompejis. Was mich dagegen sehr gestört hat, waren die vielen modernen Worte, wie z. B. Party, Outfit, gestylt, die so gar nicht zum zeitlichen Setting passten und in meinen Augen die Atmosphäre kaputt machen.
Das Buch „stellt das Leben von Frauen neu vor, die lange übersehen wurden“, ein feministischer Ansatz also, der allerdings bereits beim deutschen Titel scheitert, warum Wölfe, nicht Wölfinnen? Denn das Stadtbordell wird Wolfshöhle genannt, die Prostituierten als Wölfinnen betitelt. Der Originaltitel passt hier besser. Schade, da hat sich der Verlag in meinen Augen einen Fauxpas geleistet. Sehr gefehlt hat mir übrigens ein Nachwort der Autorin, in dem sie etwas über ihre Intention und über Fakten vs. Fiktion erzählt. Auch eine Bibliographie wäre schön gewesen.
Die Geschichte ist stellenweise spannend, Amara hat einen ständigen Kampf zu führen, immer wieder scheitert sie oder kann die Konsequenzen nicht vorhersehen. Leider ist der Roman auch immer wieder langatmig, zu oft hat er mich doch nicht gepackt. „Die Wölfinnen von Pompeji“ ist der erste Band einer Trilogie, und obwohl ich neugierig auf Amaras weiteres Leben bin, weiß ich noch nicht, ob ich die beiden Folgebände lesen werde.
Das Leben von Prostituierten in Pompeji nur wenige Jahre vor dem verheerenden Vulkanausbruch zu erzählen, ist eine interessante Idee, jedoch hat der Roman auch einige Schwachstellen, so dass ich am Ende nicht ganz zufrieden, und auch nicht sicher bin, ob ich Amaras Leben weiter verfolgen möchte.
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Schon das Cover der Wölfe von Pompeji ist ein absoluter Hingucker. Sobald man das Buch dann aufschlägt, kann man es gar nicht mehr zur Seite legen!
Der Leser begleitet Amara, eine ehemals freie Frau die über verworrene Wege bei Felix, dem bekanntesten Zuhälter Pompejis landet. …
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Schon das Cover der Wölfe von Pompeji ist ein absoluter Hingucker. Sobald man das Buch dann aufschlägt, kann man es gar nicht mehr zur Seite legen!
Der Leser begleitet Amara, eine ehemals freie Frau die über verworrene Wege bei Felix, dem bekanntesten Zuhälter Pompejis landet.
Sie hasst ihre Arbeit als Hure, doch ihre unglaubliche Intelligenz und der Wille Geld zu verdienen treiben sie trotz der düsteren Umstände an. Denn sie hat nur einen Wunsch: endlich wieder frei sein!
Amara ist eine faszinierende Figur, die auf ihrem Weg vielen anderen begegnet. Die Figuren sind realistisch und echt geschrieben sodass man zu jeder direkt ein authentisches Bild vor Augen hat.
Die Momente der Gänsehaut folgen auf Tränen die mit lachen enden. Ein rundum gelungenes Buch dass durch den Schreibstil noch weiter unterstützt und vorangebracht wird!
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die in diesem Sommer Spannung und Authentizität wollen!
Lieblingszitate:
-»Der einzige Grund, warum ich sein Liebling sein wollen würde«, sagt sie und blickt über ihre Schulter, »ist, damit er das Messer „nicht kommen sieht, wenn ich ihn töte.« Victoria missversteht das als Scherz und lacht.
-Geschichten haben Macht, ob wir sie glauben oder nicht.
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Das Cover finde ich ansprechend. Einer der Gründe warum ich die Leseprobe gelesen habe, welche mich dann neugierig auf die weiteren Geschehnisse und deren Umsetzung machte.
Durch die Beschreibungen des Alltags, begleitet man die Wölfinnen durch ihr Leben in Pompeji. Klingt harmlos und …
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Das Cover finde ich ansprechend. Einer der Gründe warum ich die Leseprobe gelesen habe, welche mich dann neugierig auf die weiteren Geschehnisse und deren Umsetzung machte.
Durch die Beschreibungen des Alltags, begleitet man die Wölfinnen durch ihr Leben in Pompeji. Klingt harmlos und ist es beim besten Willen nicht. Freudig ist daran nicht wirklich was und frei gewählt ist diese Art des Lebens nicht. Aussicht auf eine Änderung nicht wirklich vorhanden. Aufgeben ist dennoch keine Option und Hoffnung wird überall gesucht, egal wie offensichtlich nicht wahrscheinlich die gegebene Lösung erscheinen mag.
Ansich hat die Geschichte eine Protagonistin, doch rutscht diese meiner Meinung nach durch die Fülle an Gefährtinnen, ab und an etwas ins Abseits.
Der Schreibstil war mir manches Mal zu plump. Ja hochgestochen geredet hat in diesem Milieu wohl eher keiner, aber es erschien mir zu modern. Das die Sprache insgesamt eher derbe ist, sollte einem bei der Thematik des Buches jedoch nicht verwundern.
Wer sich einmal mit dem Leben der Prostituierten in der Antike beschäftigen will, findet hier eine Möglichkeit, die direkt und dadurch manches Mal brutal erzählz wird. Ich glaube, dass dies realitätsnah ist und finde es gut, dass hier nicht verhamlost wurde.
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