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Die Rechtsmedizin ist für viele ein Ort des Schauerns, ein dunkler, kalter und einsamer Ort, in dessen man dieSchwingungen des Skalpells hören könnte. Ein Ort des Todes und der eiskalten Sichtbarkeit des beendeten Lebens einesHumanisten. In vielen Fällen mag sich dies nicht nur in den Köpfen der Denkenden manifestiert haben, sondern sogarTatsache sein. Doch ist die Rechtsmedizin immer so schwarz, kalt und voller Metall im Raum, der an einenSchlachtereibetrieb erinnert? Nein, gewiss nicht! Auch wenn dies aus hygienischen Gründen oft der Fall ist, so sehenmoderne Rechtsmedizinische Institute…mehr

Produktbeschreibung
Die Rechtsmedizin ist für viele ein Ort des Schauerns, ein dunkler, kalter und einsamer Ort, in dessen man dieSchwingungen des Skalpells hören könnte. Ein Ort des Todes und der eiskalten Sichtbarkeit des beendeten Lebens einesHumanisten. In vielen Fällen mag sich dies nicht nur in den Köpfen der Denkenden manifestiert haben, sondern sogarTatsache sein. Doch ist die Rechtsmedizin immer so schwarz, kalt und voller Metall im Raum, der an einenSchlachtereibetrieb erinnert? Nein, gewiss nicht! Auch wenn dies aus hygienischen Gründen oft der Fall ist, so sehenmoderne Rechtsmedizinische Institute schon deutlich besser aus als noch im 19. Jahrhundert.Die Rechtsmedizin ist aber nicht nur dafür da um verstorbene Individuen zu öffnen, sondern vor allem dafür, eineTodesursache festzumachen - eben so, wie man dies sicherlich auch schon als Medizinstudent oder als Zuseher einerKriminalsendung erfahren hat. Doch heute ist noch viel mehr möglich als nur die Organe aus dem Körper des Verstorbenenzu "schaufeln" und sondiert zu betrachten. So hat insbesondere in den letzten 10 Jahren auch die Forensik immer mehr Einzug in die Verfahren der Rechtsmedizin genommen. Dies betrifft nicht nur die genaue Ermittlung eines Tatgegenstandes welcher eine Verletzung verursacht hat, die DNA-Probenauswertung oder die so genannte forensische Gesichtsschädelrekonstruktion, sondern eben auch Bekundungen darüber, wie eine Tat verübt worden ist. Dabei stellt man die Bekundungen direkt und mit Hilfe des Leichnams an, also direkt am Seziertisch und / oder vollzieht die unterschiedlichsten Rekonstruktionen. In sofern ist da schon auch ein Stück weit etwas dran, wenn man davon spricht, das Gerichtsmediziner eben auch Ermittler sind. Sie sind zwar keine Polizisten, haben forensisch allerdings mehr drauf, als ein Polizist, da sie nicht nur an der Quelle stehen und Resultate sehen, sondern eben auch die unterschiedlichsten Variablen, die aufzufinden sein können. Dieses Buch entstammt aus der Praxis und vermittelt nur das Wissen, was Sie in der Realität tatsächlich gebrauchen werden. Über 12 Jahre Erfahrung sollten zeigen, dass der Inhalt nicht nur von ungefähr kommend ist.
Autorenporträt
Natürlich ... Sie sollen doch wissen wer Ihnen etwas vermitteln möchte. So steht noch die Frage im Raum wer und was der Autor eigentlich ist. Der Autor dieses Lehrbuches ist forensischer Anatom. So hat er über 10 Jahre lang studiert, was die Allgemeine Humanistische Anatomie zu bieten hatte. Nicht aus Büchern, sondern vorwiegend aus dem praktischen Alltag. In der Zeit hat er vieles in unterschiedlichen Instituten (europaweit) gesehen und selbst abge- bzw. be- oder auch erarbeitet. Darunter zahlreiche Facharbeiten der Allgemeinen Anatomie und die Erschaffung eines Bewertsystems für eine Tatplausibilität, welches er im Allgemeinen als Bekundung bezeichnet, um so herauszufinden, ob eine Tat so stattgefunden hat, wie sie entweder von einem überlebenden Opfer und in den meisten Fällen von Täter erzählt werden, welches er auch in einer sehr umfangreichen Dissertationsarbeit dargelegt und beschrieben hat.