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Die Medien haben die Macht, einen gesellschaftlichen Konsens herzustellen, der den herrschenden wirtschaftlichen und politischen Interessen folgt - und nutzen sie. Diese Einflussnahme erfolgt jedoch keinesfalls durch verschwörerische Mächte im Hintergrund, sondern durch die ökonomischen Bedingungen der Medienlandschaft, die Chomsky und Herman schonungslos analysieren. Mit Manufacturing Consent legten sie ihr heute weltberühmtes Werk zur Medienkritik vor, das als der Klassiker zum Thema gilt - und nichts an Aktualität verloren hat. Die Autoren zeigen auf, auf welche Weise in den Medien Themen…mehr

Produktbeschreibung
Die Medien haben die Macht, einen gesellschaftlichen Konsens herzustellen, der den herrschenden wirtschaftlichen und politischen Interessen folgt - und nutzen sie. Diese Einflussnahme erfolgt jedoch keinesfalls durch verschwörerische Mächte im Hintergrund, sondern durch die ökonomischen Bedingungen der Medienlandschaft, die Chomsky und Herman schonungslos analysieren. Mit Manufacturing Consent legten sie ihr heute weltberühmtes Werk zur Medienkritik vor, das als der Klassiker zum Thema gilt - und nichts an Aktualität verloren hat. Die Autoren zeigen auf, auf welche Weise in den Medien Themen ausgewählt und besprochen werden, und machen so die Doppelmoral und die auf den Status quo ausgerichtete Voreingenommenheit sichtbar, die den Darstellungen der so viel gepriesenen "freien Presse" zugrunde liegen.
Autorenporträt
Edward S. Herman (1925 ¿ 2017) war ein US-amerikanischer Ökonom und Medienanalytiker sowie Professor für Finanzwissenschaft an der Wharton School of Economics der University of Pennsylvania. Er ist Autor zahlreicher Werke zur internationalen Politik der USA und zu den US-Medien. Noam Chomsky, geboren 1928, ist Professor für Sprachwissenschaft an der University of Arizona und emeritierter Professor für Linguistik und Philosophie am M.I.T. Er hat die moderne Linguistik revolutioniert und zahlreiche und vielgelesene Bücher zu politischen, gesellschaftlichen und philosophischen Fragen verfasst. Chomsky ist einer der weltweit bekanntesten linken Intellektuellen und seit jeher ein prominenter Kritiker der amerikanischen Politik, der konformistischen Rolle der Medien und des globalen Kapitalismus. Dr. Uwe Krüger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig und Forschungskoordinator des dortigen Zentrums Journalismus und Demokratie. Für seine Bücher "Mainstream" und "Meinungsmacht" erhielt er den Günter-Wallraff-Preis für Journalismuskritik. 2017 hat er das Netzwerk KriKoWi mitgegründet. Zuletzt erschien bei Westend: "Ideologie, Kritik, Öffentlichkeit" (2020, mit S. Sevignani) Holger Pötzsch, Ph.D., ist Professor für Medien- und Dokumentationswissenschaften am Institut für Sprachen und Kultur an UiT - Norwegens arktischer Universität. Er hat Skandinavistik, Russisch und Medienwissenschaften in Berlin und Tromsø studiert. Seine Forschungsschwerpunkte sind Medien und Krieg, digitale Kultur und Technologien, sowie Medienkompetenzen. Pötzsch wurde in München geboren, lebt und arbeitet aber seit mehr als 20 Jahren in Tromsø im Norden Norwegens. Dr. Florian Zollmann ist Senior Lecturer in Journalism an der Newcastle University in Großbritannien. 2017 erschien bei Peter Lang (New York) sein Buch Media, Propaganda and the Politics of Intervention. Er hat umfassend zum Herman-Chomsky Propagandamodell veroeffentlicht und ist außerdem Autor der zweimonatlich in dem Magazin Publik-Forum Extra Leben erscheinenden Medienkritik "Unterm Brennglas ...".
Rezensionen
"Was Precht und Welzer von Chomsky lernen könnten""
Christian Baron, Der Freitag

"Eines der wichtigsten Werke zum Thema Massenmedien und Propaganda"
junge Welt

"Endlich ist das Werk von Herman und Chomsky in deutscher Übersetzung erschienen. Empfehlung!"
Freitag online