Nicht lieferbar

Ewald Frie
Buch
Die Geschichte der Welt
Die Geschichte der Welt
Produktdetails
- Verlag: bpb, Bundeszentrale für politische Bildung
- ISBN-13: 9783742501981
- Artikelnr.: 59606505
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Fries Rezept: ganz viel lesen und davon nur das an seine Leser weitergeben, was für sie wirklich interessant sein könnte."
Süddeutsche Zeitung, Franziska Augstein
"Wie sieht der Globus historisch aus, wenn man nicht dauernd von Europa aus guckt? Ein erstaunlicher Teppich aus Geschichte, neu erzählt.
ZEIT, Elisabeth von Thadden
"Eine Fundgrube globalhistorischen Wissens... ein Denkanstoß, wie Geschichtsvermittlung in Zeiten der Globalisierung aussehen könnte."
Deutschlandfunk, Winfried Dolderer
"Eine jüngere Leserschaft wird lange Freude daran haben."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eva-Maria Nagel
"Der Gombrich für unsere Zeit."
Jürgen Osterhammel
"Jetzt ist sie da, die kompakte Übersicht über die Weltgeschichte - ganz ohne eurozentrische Nabelschau. Danke dafür."
Neue Zürcher Zeitung, Hans ten Doornkaat
"Vorsicht: Das kann den Horizont erweitern!"
Kurier
Süddeutsche Zeitung, Franziska Augstein
"Wie sieht der Globus historisch aus, wenn man nicht dauernd von Europa aus guckt? Ein erstaunlicher Teppich aus Geschichte, neu erzählt.
ZEIT, Elisabeth von Thadden
"Eine Fundgrube globalhistorischen Wissens... ein Denkanstoß, wie Geschichtsvermittlung in Zeiten der Globalisierung aussehen könnte."
Deutschlandfunk, Winfried Dolderer
"Eine jüngere Leserschaft wird lange Freude daran haben."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eva-Maria Nagel
"Der Gombrich für unsere Zeit."
Jürgen Osterhammel
"Jetzt ist sie da, die kompakte Übersicht über die Weltgeschichte - ganz ohne eurozentrische Nabelschau. Danke dafür."
Neue Zürcher Zeitung, Hans ten Doornkaat
"Vorsicht: Das kann den Horizont erweitern!"
Kurier
Die Eroberung der Welt
„Es gibt nicht die eine für alle Menschen geltende Geschichte des Fortschritts oder der Modernisierung.“ (452) Das ist zweifelsohne richtig. Daher erzählt der Historiker Ewald Frie die Weltgeschichte nicht aus der gewohnten europäischen Sicht, …
Mehr
Die Eroberung der Welt
„Es gibt nicht die eine für alle Menschen geltende Geschichte des Fortschritts oder der Modernisierung.“ (452) Das ist zweifelsohne richtig. Daher erzählt der Historiker Ewald Frie die Weltgeschichte nicht aus der gewohnten europäischen Sicht, sondern punktuell aus Sicht verschiedener Metropolen und Kulturen. Bei dieser Betrachtung kommt Europa nicht gut weg. Kritik am Imperialismus und an der Kolonialisierung der Welt ist mehr als berechtigt.
Das Buch gliedert sich in 20 Kapitel, in denen 20 Geschichten über die Entwicklung der Menschheit erzählt werden. Die Handlungsorte verteilen sich auf den gesamten Globus, der zeitliche Rahmen deckt die gesamte Menschheitsgeschichte ab, wobei der Autor betont, dass es von vielen Kulturen keine Überlieferungen gibt. Es gibt Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten und Parallelen im menschlichen Verhalten werden erkennbar.
So wie James Cook im ersten Kapitel die Welt entdeckt, entdecken die Leser ungewohnte Perspektiven auf die Weltgeschichte. Ob die Intellektuellen Europas fremde Kulturen als prinzipiell gleichwertig wahrgenommen haben (29), erscheint im Hinblick auf die realen Eroberungsfeldzüge und Religionskriege zweifelhaft. Dennoch ist die Geschichte der Menschheit nicht nur eine Geschichte der Konfrontation, sondern auch der Kooperation.
Der Autor stellt hoch entwickelte Kulturen vor, die in üblichen Geschichtsbüchern nicht erwähnt werden. Das gilt z.B. für Chang'an in China, das Moche-Tal in Südamerika oder für Kilwa in Ostafrika. Afrikanische Geschäftsleute waren harte Verhandlungspartner, wie der Autor deutlich macht. (240) Dennoch haben sie mittelfristig gegenüber europäischen Eroberern kapituliert. Parallelen sind bei den Azteken und Inkas erkennbar, die sich trotz personeller Überlegenheit nicht gegen die Spanier wehren konnten.
Das Buch ist leicht verständlich, macht die Leser neugierig und eröffnet neue Perspektiven. Im Hinblick auf die Eroberungsgeschichte der Menschheit wundert es, dass 1972 die interplanetarische Sonde Pionier 10 ins All geschossen wurde mit Informationen über unser Sonnensystem und über die Menschheit. Glaubt wirklich jemand, dass uns Außerirdische wohl gesonnen wären? Müsste nicht eher erwartet werden, dass sich die Kolonialisierung in interstellarer Dimension wiederholt?
Weniger
Antworten 2 von 2 finden diese Rezension hilfreich
Antworten 2 von 2 finden diese Rezension hilfreich